3I/ATLAS stammt wohl aus einem uralten Sonnensystem

Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben das Very Lar­ge Telescope (VLT) der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO) genutzt, um die Zusam­men­set­zung von 3I/ATLAS, dem hells­ten jemals beob­ach­te­ten inter­stel­la­ren Objekt, im Detail zu unter­su­chen. Durch die Mes­sung spe­zi­fi­scher che­mi­scher Fin­ger­ab­drü­cke – die ers­ten Beob­ach­tun­gen die­ser Art bei einem Kome­ten, der sich außer­halb des Son­nen­sys­tems gebil­det hat – fan­den sie her­aus, dass 3I/ATLAS wahr­schein­lich aus den Außen­be­rei­chen eines alten Ster­nen­sys­tems stammt. Die Ergeb­nis­se wer­fen ein neu­es Licht auf die Ent­ste­hungs­ge­schich­te die­ses Kome­ten und…

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Webb erforscht Exoplaneten um Weißen Zwerg

Ein inter­na­tio­na­les Astro­no­men­team hat mit dem James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop von NASA, ESA und CSA den jupi­ter­gro­ßen Exo­pla­ne­ten WD 1856 b beim Tran­sit vor sei­nem Zen­tral­stern beob­ach­tet. Dabei wur­den Mas­se und Tem­pe­ra­tur des Pla­ne­ten gemes­sen und sogar sei­ne Atmo­sphä­re nach­ge­wie­sen. Die For­scher fan­den her­aus, dass der Pla­net deut­lich wär­mer ist als erwar­tet und ermit­tel­ten, wie er höchst­wahr­schein­lich sei­ne sehr enge Umlauf­bahn um den Stern, einen Wei­ßen Zwerg, erreicht hat. Die Ergeb­nis­se bie­ten uns einen ers­ten Ein­blick in die Zukunft von Planeten…

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Nachthimmel in Gefahr: Satellitenflut bedroht die Astronomie

Eine neue Stu­die der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO) kommt zu dem Ergeb­nis, dass aktu­el­le Plä­ne zur Plat­zie­rung von über 1,7 Mil­lio­nen Satel­li­ten im Erd­or­bit – dar­un­ter extrem licht­star­ke Objek­te – „ver­hee­ren­de Fol­gen für die Astro­no­mie“ hät­ten. Um die Beob­ach­tung des Nacht­him­mels mit moder­nen Tele­sko­pen dau­er­haft zu sichern, soll­te die Anzahl der Satel­li­ten in der Erd­um­lauf­bahn laut der Stu­die 100.000 schwach leuch­ten­de Objek­te, die mit blo­ßem Auge nicht zu erken­nen sind, nicht über­schrei­ten. Die Unter­su­chung bezif­fert erst­mals das genaue…

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Der Sternhimmel im Juli 2026

Der Lauf des Mon­des Am ers­ten Abend des Monats Juli sehen wir den abneh­men­den Mond im Stern­bild Stein­bock. Er ist ein Objekt für die zwei­te Nacht­hälf­te und wan­dert wei­ter in Rich­tung Osten durch die Stern­bil­der Was­ser­mann und Fische. Am 7. Juli wird das letz­te Vier­tel erreicht. Nur eine Nacht spä­ter kön­nen wir ihn 7 Grad nörd­lich von Saturn im Stern­bild Fische auf­spü­ren. Nach der Begeg­nung mit dem Ring­pla­ne­ten wan­dert der Mond wei­ter durch das Stern­bild Wid­der. Am Morgen…

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Hubble liefert neue Hinweise zur Reionisierung des Universums

Astro­no­men haben mit­hil­fe des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA etwas ent­deckt, womit sie nie gerech­net hät­ten: ultra­vio­let­tes Licht aus einer Gala­xie, die bereits 1,4 Mil­li­ar­den Jah­re nach dem Urknall exis­tier­te. Die­se Gala­xie ent­hält dicht bei­ein­an­der­lie­gen­de jun­ge Ster­ne, die ioni­sie­ren­des Licht erzeu­gen, das das undurch­sich­ti­ge, neu­tra­le Gas inner­halb und unmit­tel­bar um die Gala­xie her­um umwan­delt und so den Blick frei­gibt. Dies deu­tet dar­auf hin, dass ähn­li­che Gala­xien im frü­hen Uni­ver­sum dafür ver­ant­wort­lich waren, den neu­tra­len Nebel aus Was­ser­stoff­gas zu lichten,…

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Webb blickt tief in die Sternenfabrik von Messier 82

Die 12 Mil­lio­nen Licht­jah­re ent­fern­te Spi­ral­ga­la­xie Mes­sier 82 (M82), die sich in einer Pha­se rascher Stern­ent­ste­hung befin­det und von der Sei­te betrach­tet wird, ist ein wis­sen­schaft­lich ein­zig­ar­ti­ges Schau­spiel. Und nun hat das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA/CSA bis­her unbe­kann­te Details ent­hüllt. Die inten­si­ve Stern­ent­ste­hung in M82, die ver­mut­lich auf eine Gala­xien­ver­schmel­zung zurück­zu­füh­ren ist, wird astro­no­misch gese­hen ein kurz­le­bi­ges Ereig­nis sein, das schät­zungs­wei­se nur eini­ge hun­dert Mil­lio­nen Jah­re andau­ern wird. Die­se vor­über­ge­hen­de Pha­se extre­mer Stern­ent­ste­hung im Ver­hält­nis zur Mas­se der…

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Der 1.000ste Artikel im Blog

Hobbyastronom

Als das Pro­jekt im August 2008 gestar­tet wur­de, hät­te ich nicht gedacht, dass die­ser Blog, damals noch als „Astrofan80’s Blog“ bezeich­net, auch nach 18 Jah­ren noch exis­tiert. Der Blog und auch mei­ne Home­page ist in die­sem Jahr sozu­sa­gen voll­jäh­rig gewor­den. Mit die­sem Bei­trag erreicht der Blog einen ganz beson­de­ren Mei­len­stein: den 1.000sten ver­öf­fent­lich­ten Arti­kel. Die­se Zahl bedeu­tet weit mehr als nur eine Sta­tis­tik. Sie steht für unzäh­li­ge Näch­te unter dem Ster­nen­him­mel, für gemein­sa­me Beob­ach­tun­gen mit Gleich­ge­sinn­ten, für…

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Objekte des Monats: Die Galaxien Messier 60 und NGC 4647

Mes­sier 60 (NGC 4649) ist eine ellip­ti­sche Gala­xie im Stern­bild Jung­frau (Vir­go). Sie wur­de am 11. April 1779 von dem deut­schen Astro­no­men Johann Gott­fried Köh­ler in sei­ner pri­va­ten Stern­war­te in Dres­den zusam­men mit M 59 ent­deckt, als er einen Kome­ten (C/1779 A1 Bode) im sel­ben Abschnitt des Him­mels beob­ach­te­te. Er notier­te: „Zwei sehr klei­ne Nebel, kaum sicht­bar in einem 3‑Fuß-Tele­­skop: Der eine über dem ande­ren.“ Der ita­lie­ni­sche Astro­nom Bar­n­aba Oria­ni ent­deck­te die Gala­xie einen Tag und Charles Messier…

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Terzan 5 – Kein gewöhnlicher Kugelsternhaufen

For­scher haben eine neue Klas­se von Objek­ten inner­halb unse­rer Milch­stra­ße bestä­tigt: Über­bleib­sel, die als „Fos­sil­frag­men­te des Gala­xien­kerns“ (bul­ge fos­sil frag­ment) bezeich­net wer­den. Ter­zan 5 ist der Pro­to­typ die­ser Über­res­te aus der frü­hen Ent­ste­hungs­pha­se unse­rer Gala­xie. Vor Mil­li­ar­den von Jah­ren brei­te­ten sich ähn­li­che Urklum­pen aus und ver­schmol­zen zum Gala­xien­kern der Milch­stra­ße, doch Ter­zan 5 blieb bis heu­te intakt. Eine neue Stu­die, die aktu­el­le Beob­ach­tun­gen des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA mit Daten kom­bi­nier­te, die über einen Zeit­raum von 12 Jahren…

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Spektralanalyse bringt Licht ins Dunkel der „Little Red Dots“

Das kom­ple­xe Rät­sel um die als „Litt­le Red Dots“ (LRDs) bekann­ten Objek­te hat sich seit ihrer Ent­de­ckung durch das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA, ESA und CSA im Jahr 2022 nach und nach ver­voll­stän­digt. Nun hilft das Spek­trum eines bestimm­ten „Litt­le Red Dot“, vie­le der Puz­zle­tei­le mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Ein Astro­no­men­team unter der Lei­tung von Was­si­li Kokorew an der Uni­ver­si­tät von Texas in Aus­tin hat den gesuch­ten Punkt iden­ti­fi­ziert: GLIMPSE-17775. Durch die sorg­fäl­ti­ge Ana­ly­se des von Webb erfass­ten Spektrums…

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