Objekte des Monats: Der Kaliforniennebel NGC 1499

NGC 1499 ist ein hel­ler Emis­si­ons­ne­bel im nörd­li­chen Stern­bild Per­seus. Er wur­de am 3. Novem­ber 1885 von dem ame­ri­ka­ni­schen Astro­no­men Edward Emer­son Bar­nard mit­hil­fe des 6‑Zoll-Coo­ke-Refrak­­tors am Obser­va­to­ri­um der Van­­der­­bilt-Uni­­ver­­­si­­tät in Nash­ville, Ten­nes­see (USA), ent­deckt. J. L. E. Drey­er nahm das Objekt schließ­lich in sei­nem 1888 erschie­ne­nen „New Gene­ral Cata­lo­gue of Nebu­lae and Clus­ters of Stars“ (NGC) auf. Auf­grund sei­ner Form, die an die Umris­se des US-Bun­­des­­staats Kali­for­ni­en auf einer Land­kar­te erin­nert, erhielt der Nebel den Namen…

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Objekte des Monats: Die Hidden Galaxy IC 342

IC 342 ist eine Spi­ral­ga­la­xie im nörd­li­chen Stern­bild Giraf­fe (Came­lo­pard­a­lis). Sie wur­de im Jahr 1890 von dem ame­ri­ka­ni­schen Astro­no­men Edward Emer­son Bar­nard ent­deckt. Er notier­te sei­ne Beob­ach­tung im Log­buch des Lick-Obser­­va­­to­ri­ums. Da Bar­nard die­se Beob­ach­tung jedoch nicht ver­öf­fent­lich­te, wird die Ent­de­ckung der Gala­xie dem bri­ti­schen Ama­teur­as­tro­no­men Wil­liam Fre­de­rick Den­ning zuge­schrie­ben, der sie am 19. August 1892 beob­ach­te­te und sei­ne Beob­ach­tung 1893 ver­öf­fent­lich­te. Anfangs ging man bei die­sem Objekt von einem galak­ti­schen Nebel aus. Erst die ame­ri­ka­ni­schen Astronomen…

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Objekte des Monats: Der Pac-Man-Nebel NGC 281

NGC 281 ist ein Emis­si­ons­ne­bel mit ein­ge­bet­te­tem Stern­hau­fen im nörd­li­chen Stern­bild Kas­sio­peia (Cas­sio­peia). Er wur­de am 16. Novem­ber 1881 vom US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Astro­no­men Edward Emer­son Bar­nard mit einem 5‑Zoll-Refrak­­tor ent­deckt, als die­ser nach Kome­ten such­te. Bar­nard beschrieb ihn als gro­ßen, schwa­chen und sehr dif­fu­sen Nebel. Das Objekt ist auch im Index-Kata­­log als IC 11 ver­zeich­net. Ver­mut­lich hat Bar­nard den­sel­ben Nebel im Jahr 1890 erneut beob­ach­tet und sich dabei um eine hal­be Stun­de in Rekt­aszen­si­on ver­schrie­ben. Aus die­sem Grund…

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Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen NGC 1502

NGC 1502 ist ein offe­ner Stern­hau­fen im nörd­li­chen Stern­bild Giraf­fe (Came­lo­pard­a­lis). Er wur­de am 3. Novem­ber 1787 vom deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit sei­nem 18,7‑Zoll-Spiegelteleskop ent­deckt. Her­schel beschrieb ihn als einen ziem­lich rei­chen und bemer­kens­wert dich­ten Stern­hau­fen von etwas läng­li­cher Form. Sein Sohn John Her­schel beob­ach­te­te ihn spä­ter erneut und nahm ihn unter der Num­mer 802 in sei­nen „Gene­ral Cata­lo­gue of Nebu­lae and Clus­ters“ auf. Im eng­li­schen Sprach­raum ist NGC 1502 auch als „Jol­ly Roger Clus­ter“ bzw.…

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Objekte des Monats: Der Segelboot-Haufen NGC 225

Der offe­ne Stern­hau­fen NGC 225, im nörd­li­chen Stern­bild Kas­sio­peia (Cas­sio­peia), wur­de am 27. Sep­tem­ber 1783 von Caro­li­ne Her­schel mit ihrem 4,2‑Zoll-Kometensucher auf der Suche nach Kome­ten ent­deckt. Sie beschrieb ihn als klei­nen Stern­hau­fen, der anschei­nend durch Nebu­lo­si­tät durch­mischt ist. Am 23. Febru­ar 1784 beob­ach­te­te sie ihre Ent­de­ckung zum zwei­ten Mal. Ihr Bru­der Wil­helm beob­ach­te­te den Stern­hau­fen am 12. März 1784, kata­lo­gi­sier­te ihn jedoch erst am 26. Novem­ber 1788 und beschrieb ihn als „Hau­fen sehr grob ver­streu­ter großer…

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Objekte des Monats: Der Bowtie Nebula NGC 40

Der Pla­ne­ta­ri­sche Nebel NGC 40, im nörd­li­chen Stern­bild Kepheus (Cepheus), wur­de am 25. Novem­ber 1788 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit sei­nem 18,7 Zoll Spie­gel­te­le­skop ent­deckt. Her­schel beschrieb das Objekt als Stern der 9. Grö­ßen­klas­se, der von einem mil­chi­gen Nebel umge­ben sei. Auch sein Sohn John beschrieb das Objekt als Stern mit neb­li­ger Atmo­sphä­re. Im Jahr 1905 bemerk­te die ame­ri­ka­ni­sche Astro­no­min Wil­lia­mi­na Fle­ming ein hel­les Emis­si­ons­spek­trum und iden­ti­fi­zier­te NGC 40 als pla­ne­ta­ri­schen Nebel. Der Nebel…

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Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen NGC 6885

NGC 6885 ist ein offe­ner Stern­hau­fen im Stern­bild Füchs­chen (Vul­pe­cu­la) am Nord­stern­him­mel. Er wur­de am 9. Sep­tem­ber 1784 vom deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel ent­deckt. Her­schel beschrieb ihn als grob ver­streu­ten und nicht sehr stern­rei­chen Stern­hau­fen. Auch sein Sohn John beob­ach­te­te den Hau­fen und notier­te: „Präch­ti­ger Hau­fen, der mehr als das Feld aus­füllt; locker und durch­ein­an­der; arm an Ster­nen.“ Das Objekt ist auch als Cald­well 37 in Sir Patrick Cal­d­­well-Moo­­res Deep-Sky-Kata­­log ver­zeich­net. Ein wei­te­res Syn­onym die­ses Hau­fens ist…

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Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen Messier 29

Der offe­ne Stern­hau­fen Mes­sier 29 (NGC 6913), im nörd­li­chen Stern­bild Schwan (Cyg­nus), wur­de am 29. Juli 1764 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Er notier­te: „Hau­fen von sie­ben oder acht sehr klei­nen Ster­nen, die man in einem ein­fa­chen Refrak­tor von 3½ Fuß in Form eines Nebels zu sehen sind.” Auch Caro­li­ne Her­schel konn­te in ihrem Tele­skop nur fünf Ster­ne zäh­len. Ihr Bru­der Wil­helm sah am 27. Okto­ber 1794 in dem Hau­fen eben­falls nur sie­ben bis acht schwache…

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Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen Messier 25

Der offe­ne Stern­hau­fen Mes­sier 25 (IC 4725), im süd­li­chen Stern­bild Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us), wur­de etwa um das Jahr 1745⁄46 von dem Schwei­zer Astro­no­men Phil­ip­pe Loys de Ché­seaux beschrie­ben. Am 20. Juni 1764 ent­deck­te der fran­zö­si­sche Astro­no­me Charles Mes­sier den Stern­hau­fen unab­hän­gig neu. Er nahm ihn in sei­ne Lis­te nebel­haf­ter Objek­te auf, um Ver­wechs­lun­gen mit Kome­ten zu ver­mei­den. Mes­sier beschrieb ihn als Hau­fen klei­ner Ster­ne ohne Nebel. Obwohl der Stern­hau­fen bereits mit einem Opern­glas auf­ge­löst wer­den kann, hat der…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 75

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 75 (NGC 6864) befin­det sich im öst­li­chen Bereich des Stern­bilds Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us) an der Gren­ze zum Stern­bild Stein­bock (Capri­cor­nus). Er wur­de in der Nacht vom 27. auf den 28. August 1780 von Mes­siers Freund und Kol­le­gen Pierre Méchain ent­deckt und als Nebel ohne Ster­ne beschrie­ben. Charles Mes­sier beob­ach­te­te den Kugel­stern­hau­fen am 5. Okto­ber des­sel­ben Jah­res. Er beschrieb ihn als Nebel mit schwa­chen Ster­nen zwi­schen dem Schüt­zen und dem Kopf des Stein­bocks. Am 18. Oktober…

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