Astronomen entdecken den schnellsten Stern unserer Galaxie

Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben den bis­lang schnells­ten bekann­ten Stern in unse­rer Hei­mat­ga­la­xie ent­deckt. Der Stern mit der Bezeich­nung S301 umkreist das Schwar­ze Loch im Zen­trum der Milch­stra­ße. Er wur­de mit dem Very Lar­ge Telescope Inter­fe­ro­me­ter der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO-VLTI) nach­ge­wie­sen und erreicht auf sei­ner Bahn um das vier Mil­lio­nen Son­nen­mas­sen schwe­re Schwar­ze Loch Geschwin­dig­kei­ten von 25.000 km/s. S301 kommt ihm näher als jedes ande­re zuvor beob­ach­te­te Objekt – so nahe, dass durch ihn erst­mals die Rota­ti­on des Schwarzen…

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Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen Messier 26

Der offe­ne Stern­hau­fen Mes­sier 26 (NGC 6694), im süd­li­chen Stern­bild Schild (Scu­tum), wur­de am 20. Juni 1764 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier im Rah­men sei­ner sys­te­ma­ti­schen Suche nach Kome­ten ent­deckt. Mes­sier konn­te den Stern­hau­fen mit sei­nem Tele­skop nicht in Ein­zel­ster­ne auf­lö­sen und stell­te fest, dass er kei­ne Nebel ent­hält. Mes­sier merk­te sogar an, dass er in sei­nem 3,5‑Fuß Tele­skop nicht zu erken­nen war und ein bes­se­res Instru­ment erfor­der­te. Der fran­zö­si­sche Astro­nom G. Bigour­dan (1851–1932) wies auf…

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Hubble entdeckt Beweise für eine frühe Galaxienverschmelzung

Unse­re Hei­mat­ga­la­xie, die Milch­stra­ße, wuchs unter ande­rem durch die Ver­schmel­zung mit klei­ne­ren Gala­xien zu ihrer heu­ti­gen Grö­ße her­an. Nun lie­fern neue Daten des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA ein­deu­ti­ge Bewei­se dafür, dass in den frü­hes­ten Pha­sen ihrer Ent­wick­lung eine Zwerg­ga­la­xie mit der jun­gen Milch­stra­ße ver­schmolz. Die­se Ent­de­ckung erwei­tert unser Wis­sen über die Geschich­te unse­rer Gala­xie um 1,8 Mil­li­ar­den Jah­re wei­ter in die Ver­gan­gen­heit als bis­her. Die Milch­stra­ße ist heu­te eine rie­si­ge Spi­ral­ga­la­xie mit Hun­der­ten von Mil­li­ar­den Ster­nen. Doch unsere…

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Beobachtungsbericht von der Sonnenfinsternis am 12. August

Nach rund elf Jah­ren war über Deutsch­land wie­der eine tie­fe par­ti­el­le Son­nen­fins­ter­nis zu sehen. Urlau­ber in Zen­tral­spa­ni­en und auf den Balea­ren konn­ten zur Zeit des Son­nen­un­ter­gangs eine tota­le Ver­fins­te­rung unse­res Zen­tral­ge­stirns durch den Neu­mond beob­ach­ten. Auch ich hat­te mir extra für die­sen Tag frei genom­men, um das Natur­schau­spiel von mei­nem ange­stamm­ten Platz in Raden­s­dorf aus zu beob­ach­ten. Von dort hat man eine freie Hori­zont­sicht von ein bis zwei Grad über dem Hori­zont. Als Instru­men­ta­ri­um dien­ten mein 4‑Zoll-Sky­­wa­t­cher-Apo…

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Überraschende Entdeckung im Zentrum unserer Galaxie

Mit­hil­fe des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA, der ESA und der CSA hat ein inter­na­tio­na­les Astro­no­men­team ent­deckt, dass sich Staub und Was­ser über­ra­schend nahe am super­mas­se­rei­chen Schwar­zen Loch im Zen­trum unse­rer Milch­stra­ße bil­den und dort bestehen kön­nen. Die Beob­ach­tun­gen zei­gen, dass der hoch­ent­wi­ckel­te Stern IRS 3 sei­ne Umge­bung trotz der inten­si­ven Strah­lungs­um­ge­bung um Sagit­ta­ri­us A* wei­ter­hin mit neu gebil­de­tem Mate­ri­al anrei­chert. Die neu­en Beob­ach­tun­gen lie­fern die bis­lang detail­lier­tes­te Dar­stel­lung des hoch­ent­wi­ckel­ten Sterns IRS 3 im mitt­le­ren Infra­rot­be­reich. IRS 3…

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Webb blickt tief in den Löwennebel

Das Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA und der ESA hat­te die­sen pla­ne­ta­ri­schen Nebel im Stern­bild Zwil­lin­ge bereits im Jahr 2000 beob­ach­tet und das löwen­ge­sicht­för­mi­ge Objekt im sicht­ba­ren Licht abge­bil­det, wobei Merk­ma­le wie die „Mäh­ne“ aus neb­li­gen, kome­ten­för­mi­gen Objek­ten sicht­bar wur­den. Nun hat Webb dank sei­ner hoch­auf­lö­sen­den Bild­ge­bung eine kla­re­re und detail­lier­te­re Ansicht des Löwen­ne­bels (NGC 2392) ein­ge­fan­gen. Auf den ers­ten Blick mag die Gesamt­struk­tur des Nebels auf Webbs Infra­rot­auf­nah­men – sowohl auf denen der NIR­Cam (Near Infrared Came­ra) als…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 22

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 22 (NGC 6656), im süd­li­chen Stern­bild Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us), wur­de am 26. August 1665 von dem deut­schen Ama­teur­as­tro­no­men Johann Abra­ham Ihle in Leip­zig als ers­ter Kugel­stern­hau­fen über­haupt in der Astro­no­mie­ge­schich­te ent­deckt. M 22 zählt somit zu den frü­hes­ten bekann­ten Kugel­stern­hau­fen. Ihle ent­deck­te ihn, als er den Pla­ne­ten Saturn mit einem 2‑Zoll gro­ßen Fern­rohr beob­ach­te­te. Da der Kugel­stern­hau­fen sehr nahe an der Eklip­tik liegt, kom­men ihm die Pla­ne­ten unse­res Son­nen­sys­tems oft sehr nahe. Der Ama­teur­as­tro­nom nahm…

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Der Sternhimmel im August 2026

Der Lauf des Mon­des Am ers­ten August­abend kön­nen wir den abneh­men­den Mond im Grenz­be­reich der Stern­bil­der Was­ser­mann und Fische auf­fin­den. In der Nacht vom 3. auf den 4. August wan­dert der Mond mit einem Abstand von nur 5 ½ Grad nörd­lich am Ring­pla­ne­ten Saturn vor­bei, der sich im Stern­bild Fische befin­det. Am 6. August steht der Mond im letz­ten Vier­tel im Stern­bild Wid­der. In der Nacht vom 6. auf den 7. August kön­nen wir unse­ren Erd­tra­ban­ten nur…

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Astronomen finden starke Hinweise auf zweiten Stern bei Beteigeuze

End­lich haben Astro­nom­in­nen und Astro­no­men stich­hal­ti­ge Hin­wei­se dar­auf, dass Betei­geu­ze – einer der bekann­tes­ten Ster­ne des Nacht­him­mels – nicht allein ist. Mit­hil­fe des Very Lar­ge Telescope der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO-VLT) gelang einem Team unter der Lei­tung des fran­zö­si­schen For­schers Miguel Mon­tar­gès die bis­lang schärfs­te Auf­nah­me des­sen, was sehr wahr­schein­lich Betei­geu­ze B ist: der Stern, der Betei­geu­ze umkreist. „Das ist der Abschluss einer jahr­hun­der­te­lan­gen Suche“, sagt Mon­tar­gès. „Wir haben gezeigt, dass Betei­geu­ze kein Ein­zel­stern ist, son­dern von einem…

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Möglicher Exomond stellt bisherige Definitionen infrage

Beob­ach­tun­gen mit dem Very Lar­ge Telescope der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO-VLT) lie­fern Hin­wei­se auf ein mond­ähn­li­ches Objekt im Sys­tem CD-35 2722. Im Gegen­satz zu den Mon­den in unse­rem Son­nen­sys­tem umkreist das neu ent­deck­te Objekt kei­nen Pla­ne­ten, was Fra­gen bezüg­lich sei­ner Bezeich­nung auf­wirft. Statt­des­sen zieht es sei­ne Bahn um einen Brau­nen Zwerg – ein Objekt, das grö­ßer als ein Pla­net ist und selbst den Stern CD-35 2722 umkreist. Soll­te sich die Ent­de­ckung bestä­ti­gen, könn­te dies als der ers­te Nachweis…

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