Der Sternhimmel im Oktober 2026

Der Lauf des Mon­des Am ers­ten Abend im Okto­ber steht der abneh­men­de Mond im nord­öst­li­chen Teil des Stern­bilds Stier. Am nächs­ten Abend kön­nen wir ihn bereits im Stern­bild Zwil­lin­ge auf­fin­den, wo er am 3. Okto­ber das letz­te Vier­tel erreicht. In den Mor­gen­stun­den des 5. Okto­bers kön­nen wir die abneh­men­de Mond­si­chel, die sich zu die­sem Zeit­punkt nur ein Grad nörd­lich unse­res roten Nach­barn Mars im Stern­bild Krebs befin­det, beob­ach­ten. Nur einen Mor­gen spä­ter steht die Mond­si­chel 2 ½…

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ALMA zeigt erstmals den „Wirbel“ eines entstehenden Planeten

Über die ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te hin­weg haben Astro­no­men eine recht voll­stän­di­ges Sze­na­rio dafür ent­wi­ckelt, wie neue Pla­ne­ten ent­ste­hen. Den Anfang machen mikro­sko­pi­sche Staub­kör­ner, die mit­ein­an­der ver­klum­pen. Am Ende kommt es zur Ent­ste­hung von Gesteins­pla­ne­ten mit Durch­mes­sern von Tau­sen­den von Kilo­me­tern wie unse­rer Erde oder der noch deut­lich grö­ße­ren Gas­rie­sen wie Jupi­ter. Das Sze­na­rio wird durch Simu­la­tio­nen und Beob­ach­tun­gen gestützt, aber bei den direk­ten Beob­ach­tun­gen gab es eine wich­ti­ge Lücke. Jetzt hat ein Astro­no­men­team unter der Lei­tung von Myriam…

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Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen NGC 7243

Der offe­ne Stern­hau­fen NGC 7243, im nörd­li­chen Stern­bild Eidech­se (Lacer­ta), wur­de am 26. Sep­tem­ber 1788 vom deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit­hil­fe sei­nes 18,7‑Zoll-Spiegelteleskops ent­deckt. Er beschrieb ihn als „ein Hau­fen grob ver­teil­ter gro­ßer Ster­ne, etwas aus­ge­dehnt, süd­lich, nörd­lich, 16′ lang”. Sein Sohn John Her­schel nahm ihn unter der Num­mer h2155 in den „Gene­ral Cata­lo­gue of Nebu­lae and Clus­ters” auf. John L. E. Drey­er füg­te den Stern­hau­fen im Jahr 1888 eben­falls zu sei­nem „New Gene­ral Cata­lo­gue“ hin­zu. Der…

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Braune Zwerge mit nur doppelter Jupitermasse entdeckt

Die­se Auf­nah­me des nahen Stern­ent­ste­hungs­ge­biets IC 348 ist eines der größ­ten Bil­der, die das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA/CSA bis­her ver­öf­fent­licht hat. Mit­hil­fe des Webb-Tele­skops such­ten Astro­no­men in IC 348 nach Brau­nen Zwer­gen, die weni­ger Mas­se besit­zen als die kleins­ten Ster­ne. Die For­scher ent­deck­ten Brau­ne Zwer­ge mit nur der dop­pel­ten Jupi­ter­mas­se und eröff­ne­ten damit eine neue Dimen­si­on der Erfor­schung die­ser fas­zi­nie­ren­den Objek­te. Das Stern­ent­ste­hungs­ge­biet IC 348 liegt nur 1.000 Licht­jah­re ent­fernt im Stern­bild Per­seus. In Regio­nen wie IC 348…

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Das war das 27. Herzberger Teleskoptreffen

Das 27. Herz­ber­ger Tele­s­kop­tref­fen fand vom 9. bis 13. Sep­tem­ber 2026 statt. Ent­ge­gen der eher beschei­de­nen Wet­ter­pro­gno­sen konn­te auch die­ses Mal wie­der in allen Näch­ten Ster­nen­licht ein­ge­fan­gen wer­den. Wie in den zurück­lie­gen­den Jah­ren reis­te der Autor die­ser Zei­len erst am Frei­tag an, wo er schon auf den har­ten Kern unse­rer „Süd­kur­ve“ traf. Jörg hat­te wie­der sein WLAN den Mit­glie­dern zur Ver­fü­gung gestellt, Uwe aus Chem­nitz war mit inter­es­san­ten Gesprä­chen beschäf­tigt und Ste­fan tes­te­te – wie soll­te es…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 54

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 54 (NGC 6715), im süd­li­chen Stern­bild Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us), wur­de am 24. Juli 1778 vom fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Von sei­nem Stand­ort in Paris aus beschrieb er ihn wie folgt: „Ein sehr hel­ler Nebel, ent­deckt im Stern­bild Schüt­ze. Er ist im Zen­trum hell und ent­hält kei­ne Ster­ne. Er ist mit einem achro­ma­ti­schen Tele­skop mit 1,07 Metern Brenn­wei­te sicht­bar.“ Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Fried­rich Wil­helm Her­schel konn­te am 24. Juni 1784 den Stern­hau­fen nur in den…

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Der Sternhimmel im September 2026

Der Lauf des Mon­des Zu Beginn des Monats kön­nen wir den abneh­men­den Mond im Stern­bild Wid­der fin­den. Am 3. Sep­tem­ber steht er west­lich und einen Abend spä­ter öst­lich des offe­nen Stern­hau­fens der Ple­ja­den im Stern­bild Stier. Am 4. Sep­tem­ber wird das letz­te Vier­tel erreicht. Am Mor­gen des 5. Sep­tem­bers kön­nen wir ihn unter­halb von Elnath (Beta Tau­ri) fin­den. Am nächs­ten Mor­gen hat die abneh­men­de Mond­si­chel die Zwil­lin­ge bereits erreicht. Dort steht sie am 7. Sep­tem­ber 4 Grad östlich…

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Astronomen entdecken den schnellsten Stern unserer Galaxie

Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben den bis­lang schnells­ten bekann­ten Stern in unse­rer Hei­mat­ga­la­xie ent­deckt. Der Stern mit der Bezeich­nung S301 umkreist das Schwar­ze Loch im Zen­trum der Milch­stra­ße. Er wur­de mit dem Very Lar­ge Telescope Inter­fe­ro­me­ter der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO-VLTI) nach­ge­wie­sen und erreicht auf sei­ner Bahn um das vier Mil­lio­nen Son­nen­mas­sen schwe­re Schwar­ze Loch Geschwin­dig­kei­ten von 25.000 km/s. S301 kommt ihm näher als jedes ande­re zuvor beob­ach­te­te Objekt – so nahe, dass durch ihn erst­mals die Rota­ti­on des Schwarzen…

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Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen Messier 26

Der offe­ne Stern­hau­fen Mes­sier 26 (NGC 6694), im süd­li­chen Stern­bild Schild (Scu­tum), wur­de am 20. Juni 1764 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier im Rah­men sei­ner sys­te­ma­ti­schen Suche nach Kome­ten ent­deckt. Mes­sier konn­te den Stern­hau­fen mit sei­nem Tele­skop nicht in Ein­zel­ster­ne auf­lö­sen und stell­te fest, dass er kei­ne Nebel ent­hält. Mes­sier merk­te sogar an, dass er in sei­nem 3,5‑Fuß Tele­skop nicht zu erken­nen war und ein bes­se­res Instru­ment erfor­der­te. Der fran­zö­si­sche Astro­nom G. Bigour­dan (1851–1932) wies auf…

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Hubble entdeckt Beweise für eine frühe Galaxienverschmelzung

Unse­re Hei­mat­ga­la­xie, die Milch­stra­ße, wuchs unter ande­rem durch die Ver­schmel­zung mit klei­ne­ren Gala­xien zu ihrer heu­ti­gen Grö­ße her­an. Nun lie­fern neue Daten des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA ein­deu­ti­ge Bewei­se dafür, dass in den frü­hes­ten Pha­sen ihrer Ent­wick­lung eine Zwerg­ga­la­xie mit der jun­gen Milch­stra­ße ver­schmolz. Die­se Ent­de­ckung erwei­tert unser Wis­sen über die Geschich­te unse­rer Gala­xie um 1,8 Mil­li­ar­den Jah­re wei­ter in die Ver­gan­gen­heit als bis­her. Die Milch­stra­ße ist heu­te eine rie­si­ge Spi­ral­ga­la­xie mit Hun­der­ten von Mil­li­ar­den Ster­nen. Doch unsere…

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