Objekte des Monats: Der Irisnebel NGC 7023

NGC 7023 ist ein Refle­xi­ons­ne­bel mit einem ein­ge­bet­te­ten offe­nen Stern­hau­fen im nörd­li­chen Stern­bild Kepheus (Cepheus). Das Objekt wur­de am 18. Okto­ber 1794 vom deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel ent­deckt. Er bemerk­te eine neb­li­ge Erschei­nung, in der ein Stern ein­ge­bet­tet und die von schwä­che­ren Ster­nen der 9. und 10. Grö­ßen­klas­se umge­ben war. Der däni­sche Astro­nom Johann L. E. Drey­er beschrieb NGC 7023 als einen Stern der 7. Grö­ßen­klas­se, in einen sehr schwa­chen, aber gro­ßen Nebel. Auf­grund sei­nes Erscheinungsbildes,…

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James-Webb-Teleskop entdeckt die Heimat des fernsten Radioblitzes

Die erst­mals 2007 ent­deck­ten schnel­len Radio­blit­ze sind rät­sel­haf­te, mil­li­se­kun­den­lan­ge Radio­emis­si­ons­blit­ze aus den Tie­fen des fer­nen Uni­ver­sums. Ihr Ursprung ist wei­ter­hin unklar, ins­be­son­de­re da die meis­ten nur ein­mal beob­ach­tet wer­den. Astro­no­men haben mit­hil­fe des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops von NASA, ESA und CSA die Wirts­ga­la­xie des bis­her ent­fern­tes­ten beob­ach­te­ten schnel­len Radio­blit­zes (FRB) loka­li­siert. Ihre Ent­de­ckung hat Aus­wir­kun­gen dar­auf, wel­che Art von ener­gie­rei­chem Ereig­nis die­se Blit­ze erzeugt. Wel­ches mys­te­riö­se Phä­no­men ist in der Lage, einen mil­li­se­kun­den­lan­gen Aus­bruch von Radio­wel­len zu erzeu­gen, der…

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Objekte des Monats: Der Blasennebel NGC 7635

NGC 7635 ist ein Emis­si­ons­ne­bel im nörd­li­chen Stern­bild Kas­sio­peia. Er wur­de am 3. Novem­ber 1787 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel ent­deckt. Her­schel beschrieb das Objekt als sehr schwa­chen Nebel von gerin­gem Aus­maß in der Nähe eines Sterns der 9. Grö­ßen­klas­se. Sein Sohn John beob­ach­te­te den Nebel am 30. Sep­tem­ber 1829. Er führ­te ihn unter der Bezeich­nung GC 4947 in sei­nem „All­ge­mei­nen Kata­log der Nebel und Stern­hau­fen (GC)” auf. Auf­grund sei­ner unge­wöhn­li­chen Form, die vor allem auf…

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Farbenprächtige Einblicke in die Sternentstehungsregion NGC 7129

Eine far­ben­präch­ti­ge Traum­land­schaft offen­bart sich in die­ser neu­en Auf­nah­me des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops von NASA, ESA und CSA. Sie zeigt die Stern­ent­ste­hungs­re­gi­on NGC 7129, einen Nebel, der zahl­rei­che Pro­tos­ter­ne und Ster­ne in sei­nen Gas- und Staub­fel­dern birgt. Webb fing Infra­rot­licht ein, das die dich­te Mate­rie durch­dringt, wel­che ande­re Licht­ar­ten streut oder absor­biert. Die­se Regi­on, reich an Ster­nen in ver­schie­de­nen Ent­wick­lungs­sta­di­en, bie­tet die Mög­lich­keit zu erfor­schen, wie Ster­ne ihre Umge­bung prä­gen. Ein neu­es Bild des Webb-Tele­skops ent­hüllt einen wah­ren Schmelztiegel…

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Niobium verrät möglichen Planeten rund um einen Weißen Zwerg

Über ein Vier­tel­jahr­hun­dert lang schlum­mer­ten uniden­ti­fi­zier­te che­mi­sche Signa­tu­ren eines Wei­ßen Zwergs im Archiv des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA, bis die akri­bi­sche Nach­for­schung eines jun­gen Astro­no­men etwas Außer­ge­wöhn­li­ches ans Licht brach­te: hohe Kon­zen­tra­tio­nen des Ele­ments Nio­bi­um und ande­re unge­wöhn­li­che che­mi­sche Zusam­men­set­zun­gen, die auf einen mög­li­chen Pla­ne­ten der zwei­ten Gene­ra­ti­on hin­deu­ten, der den Wei­ßen Zwerg umkreist. Zwar wur­den bereits eini­ge Pla­ne­ten iden­ti­fi­ziert, die Wei­ße Zwer­ge umkrei­sen, doch dies ist der ers­te Kan­di­dat mit den Merk­ma­len eines Pla­ne­ten, der aus Material…

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Der Sternhimmel im Oktober 2026

Der Lauf des Mon­des Am ers­ten Abend im Okto­ber steht der abneh­men­de Mond im nord­öst­li­chen Teil des Stern­bilds Stier. Am nächs­ten Abend kön­nen wir ihn bereits im Stern­bild Zwil­lin­ge auf­fin­den, wo er am 3. Okto­ber das letz­te Vier­tel erreicht. In den Mor­gen­stun­den des 5. Okto­bers kön­nen wir die abneh­men­de Mond­si­chel, die sich zu die­sem Zeit­punkt nur ein Grad nörd­lich unse­res roten Nach­barn Mars im Stern­bild Krebs befin­det, beob­ach­ten. Nur einen Mor­gen spä­ter steht die Mond­si­chel 2 ½…

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ALMA zeigt erstmals den „Wirbel“ eines entstehenden Planeten

Über die ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te hin­weg haben Astro­no­men eine recht voll­stän­di­ges Sze­na­rio dafür ent­wi­ckelt, wie neue Pla­ne­ten ent­ste­hen. Den Anfang machen mikro­sko­pi­sche Staub­kör­ner, die mit­ein­an­der ver­klum­pen. Am Ende kommt es zur Ent­ste­hung von Gesteins­pla­ne­ten mit Durch­mes­sern von Tau­sen­den von Kilo­me­tern wie unse­rer Erde oder der noch deut­lich grö­ße­ren Gas­rie­sen wie Jupi­ter. Das Sze­na­rio wird durch Simu­la­tio­nen und Beob­ach­tun­gen gestützt, aber bei den direk­ten Beob­ach­tun­gen gab es eine wich­ti­ge Lücke. Jetzt hat ein Astro­no­men­team unter der Lei­tung von Myriam…

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Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen NGC 7243

Der offe­ne Stern­hau­fen NGC 7243, im nörd­li­chen Stern­bild Eidech­se (Lacer­ta), wur­de am 26. Sep­tem­ber 1788 vom deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit­hil­fe sei­nes 18,7‑Zoll-Spiegelteleskops ent­deckt. Er beschrieb ihn als „ein Hau­fen grob ver­teil­ter gro­ßer Ster­ne, etwas aus­ge­dehnt, süd­lich, nörd­lich, 16′ lang”. Sein Sohn John Her­schel nahm ihn unter der Num­mer h2155 in den „Gene­ral Cata­lo­gue of Nebu­lae and Clus­ters” auf. John L. E. Drey­er füg­te den Stern­hau­fen im Jahr 1888 eben­falls zu sei­nem „New Gene­ral Cata­lo­gue“ hin­zu. Der…

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Braune Zwerge mit nur doppelter Jupitermasse entdeckt

Die­se Auf­nah­me des nahen Stern­ent­ste­hungs­ge­biets IC 348 ist eines der größ­ten Bil­der, die das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA/CSA bis­her ver­öf­fent­licht hat. Mit­hil­fe des Webb-Tele­skops such­ten Astro­no­men in IC 348 nach Brau­nen Zwer­gen, die weni­ger Mas­se besit­zen als die kleins­ten Ster­ne. Die For­scher ent­deck­ten Brau­ne Zwer­ge mit nur der dop­pel­ten Jupi­ter­mas­se und eröff­ne­ten damit eine neue Dimen­si­on der Erfor­schung die­ser fas­zi­nie­ren­den Objek­te. Das Stern­ent­ste­hungs­ge­biet IC 348 liegt nur 1.000 Licht­jah­re ent­fernt im Stern­bild Per­seus. In Regio­nen wie IC 348…

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Das war das 27. Herzberger Teleskoptreffen

Das 27. Herz­ber­ger Tele­s­kop­tref­fen fand vom 9. bis 13. Sep­tem­ber 2026 statt. Ent­ge­gen der eher beschei­de­nen Wet­ter­pro­gno­sen konn­te auch die­ses Mal wie­der in allen Näch­ten Ster­nen­licht ein­ge­fan­gen wer­den. Wie in den zurück­lie­gen­den Jah­ren reis­te der Autor die­ser Zei­len erst am Frei­tag an, wo er schon auf den har­ten Kern unse­rer „Süd­kur­ve“ traf. Jörg hat­te wie­der sein WLAN den Mit­glie­dern zur Ver­fü­gung gestellt, Uwe aus Chem­nitz war mit inter­es­san­ten Gesprä­chen beschäf­tigt und Ste­fan tes­te­te – wie soll­te es…

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