JWST: Die bisher am weitesten entfernte Verschmelzung zweier massereicher Schwarze Löcher

Ein inter­na­tio­na­les Team von Astro­no­men hat mit dem James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA/CSA Bewei­se für eine lau­fen­de Ver­schmel­zung zwei­er Gala­xien und ihrer mas­se­rei­chen Schwar­zen Löcher gefun­den, als das Uni­ver­sum erst 740 Mil­lio­nen Jah­re alt war. Dies ist der am wei­tes­ten ent­fern­te Nach­weis einer Ver­schmel­zung von Schwar­zen Löchern, der jemals gemacht wur­de, und das ers­te Mal, dass die­ses Phä­no­men so früh im Uni­ver­sum ent­deckt wur­de. Astro­no­men haben in den meis­ten mas­se­rei­chen Gala­xien des loka­len Uni­ver­sums, dar­un­ter auch in unse­rer Milch­stra­ße, supermassereiche…

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Polarlicht über Europa

Die Nacht von Frei­tag, dem 10. Mai, auf Sams­tag, dem 11. Mai 2024, wird sicher­lich vie­len Men­schen in Erin­ne­rung blei­ben. Denn in jener Nacht waren in ganz Deutsch­land und Euro­pa auch visu­ell gut sicht­ba­re Polar­lich­ter am Him­mel erkenn­bar, die selbst astro­no­mi­sche Lai­en zu Begeis­te­rungs­stür­men ver­lei­tet haben. In sozia­len Medi­en gab es in der Nacht und am dar­auf­fol­gen­den Tag eine regel­rech­te Flut an Polar­­licht-Bil­­dern. Was war gesche­hen? Das Son­nen­fle­cken­ma­xi­mum Wir ste­hen kurz vor dem Son­nen­fle­cken­ma­xi­mum des aktu­el­len Zyklus,…

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JWST: Mögliche Atmosphäre um einen felsigen Exoplaneten

For­scher haben mit dem James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA/CSA mög­li­cher­wei­se atmo­sphä­ri­sche Gase in der Umge­bung von 55 Can­cri e, einem 41 Licht­jah­re von der Erde ent­fern­ten hei­ßen fel­si­gen Exo­pla­ne­ten, ent­deckt. Dies ist der bis­her bes­te Beweis für die Exis­tenz einer Atmo­sphä­re auf einem Gesteins­pla­ne­ten außer­halb unse­res Son­nen­sys­tems. Renyu Hu vom Jet Pro­pul­si­on Labo­ra­to­ry (JPL) der NASA in Pasa­de­na, Kali­for­ni­en, USA, ist der Haupt­au­tor eines heu­te in Natu­re ver­öf­fent­lich­ten Arti­kels . „Webb ver­schiebt die Gren­zen der Cha­rak­te­ri­sie­rung von Exo­pla­ne­ten auf Gesteins­pla­ne­ten“, sag­te Hu. „Es ermög­licht wirk­lich eine…

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JWST: Der Pferdekopfnebel in beispielloser Detailgenauigkeit

Das von der NASA, ESA und CSA betrie­be­ne James Webb Welt­raum­te­le­skop hat die bis­lang schärfs­ten Infra­rot­bil­der von einem der mar­kan­tes­ten Objek­te an unse­rem Him­mel auf­ge­nom­men, dem Pfer­de­kopf­ne­bel. Die­se Beob­ach­tun­gen zei­gen einen Teil des iko­ni­schen Nebels in einem ganz neu­en Licht und erfas­sen sei­ne Kom­ple­xi­tät mit bei­spiel­lo­ser räum­li­cher Auf­lö­sung. Die neu­en Bil­der von Webb zei­gen einen Teil des Him­mels im Stern­bild Ori­on (der Jäger), an der West­sei­te der Ori­on-B-Mole­­kül­­wol­ke. Aus tur­bu­len­ten Wel­len aus Staub und Gas erhebt sich…

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Hubble feiert seinen 34. Geburtstag mit einem Blick auf den Kleinen Hantelnebel

Anläss­lich des 34. Jah­res­ta­ges des Starts des legen­dä­ren NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­skops Hub­ble, am 24. April 1990, mach­ten Astro­no­men einen Schnapp­schuss des Klei­nen Han­tel­ne­bels (auch bekannt als Mes­sier 76, M 76 oder NGC 650/651), der sich 3.400 Licht­jah­re ent­fernt im nörd­li­chen Stern­bild Per­seus befin­det. Der foto­ge­ne Nebel ist ein belieb­tes Ziel von Ama­teur­as­tro­no­men. M76 wird als pla­ne­ta­ri­scher Nebel klas­si­fi­ziert. Die­se Objek­te sind expan­die­ren­de Hül­len leuch­ten­den Gasen, die von einem ster­ben­den Roten Rie­sen­stern aus­ge­sto­ßen wur­den. Der Stern kol­la­biert schließ­lich zu einem…

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Eine Feuerkugel mit Ansage

Es ist kurz vor 1 Uhr, am Sonn­tag­mor­gen, dem 21. Janu­ar 2024. Kurz bevor ich zu Bett gehen woll­te schau­te ich noch mal auf X/Twitter nach, wo mir eine Mel­dung von Richard Moissl auf­fiel. Ein klei­ner Aste­ro­id mit der vor­läu­fi­gen Bezeich­nung Sar2736, von unge­fähr 1 Meter Durch­mes­ser, soll­te noch in jener Nacht west­lich von Ber­lin run­ter­ge­hen und eine gut sicht­ba­re Feu­er­ku­gel am Him­mel ver­ur­sa­chen. Von mei­nem Wohn­haus in der Spree­wald­stadt Lüb­ben aus soll­te das Sicht­ge­biet der Feuerkugel…

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Neue Supernova in Messier 101

In der Nacht vom 19. auf den 20. Mai 2023 wur­de eine neue Super­no­va in der 21 Mil­lio­nen Licht­jah­re ent­fern­ten Feu­er­rad­ga­la­xie (Mes­sier 101) durch den japa­ni­schen Ama­teur­as­tro­no­men Koi­chi Itag­aki ent­deckt. Die Gala­xie befin­det sich im nörd­li­chen Stern­bild Gro­ßer Bär (Ursa Major) und ober­halb der Deich­sel des Gro­ßen Wagens. Bei der Super­no­va SN 2023ixf han­delt es sich um eine Kern­­kol­laps- bzw. Gra­­vi­­ta­­ti­ons­­kol­laps-Super­­no­­va vom Typ II. Gra­­vi­­ta­­ti­ons­­kol­laps-Super­­no­­vae sind gigan­ti­sche Explo­sio­nen von Rie­sen­ster­nen am Ende der ther­mo­nu­klea­ren Ent­wick­lung die­ser Ster­ne. Dabei…

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Neue Nova in der Kassiopeia

Der japa­ni­sche Ama­teur­as­tro­nom Yuji Naka­mu­ra ent­deck­te am 18. März 2021 eine neue Nova in der Kas­sio­peia. Die Nova Cas­sio­peia 2021 (V1405 Cas) hat zur Zeit eine Hel­lig­keit von 7,5 mag und ist bereits sehr ein­fach in klei­nen Fern­glä­sern beob­acht­bar. Es wird erwar­tet, dass die Nova in den kom­men­den Tagen noch etwas hel­ler wird. Sie befin­det sich nur eine Voll­mond­brei­te süd­lich des offe­nen Stern­hau­fens Mes­sier 52 an der Posi­ti­on RA: 23h 24m 47.60s, Dec: +61º 11′ 14.0″ (Epo­che…

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Perseverance Landung auf dem Mars

Am Don­ners­tag, dem 18. Febru­ar 2021, lan­de­te der Mars 2020 Rover „Per­se­ver­ance“ auf unse­rem roten Nach­bar­pla­ne­ten, um die Ober­flä­che detail­liert zu erfor­schen sowie nach Lebens­spu­ren zu suchen. Die­se Lan­dung wur­de an jenem Abend Live im Inter­net über­tra­gen. Kurz nach dem erfolg­rei­chen Auf­set­zen auf der Mars­ober­flä­che, gab es schon die ers­ten Schwarz-Weiß-Bil­­der vom Lan­de­ort im Jeze­­ro-Kra­­ter in der Syr­­tis-Major-Hoch­­e­be­­ne. Lei­der muss­te sich die Raum­fahrt­fans noch bis zum Mon­tag gedul­den, um neue Auf­nah­men des Rovers zu sehen. Zeit­wei­se war…

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Komet ATLAS auf dem Weg zum „Großen Kometen“?

In den letz­ten Jah­ren gab es kei­ner­lei Kome­ten, die eine beein­dru­cken­de Erschei­nung an unse­rem Nacht­him­mel waren. Wahr­schein­lich ist die Kome­ten­flau­te jetzt aber vor­bei. Denn nun könn­te der erst am 28. Dezem­ber 2019 vom Aste­ro­id Ter­­restri­al-Impact Last Alert Sys­tem (ATLAS) auf Hawaii ent­deck­te Komet C/2019 Y4 (ATLAS) sich zu einem „Gro­ßen Kome­ten“ im Mai die­sen Jah­res ent­wi­ckeln und sogar am Tag­him­mel sicht­bar wer­den. Der letz­te Komet, der nur unter Zuhil­fe­nah­me eines Ama­teur­te­le­skops am Tage sicht­bar war, war der…

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