Objekte des Monats: Die Galaxie NGC 772

Die Spi­ral­ga­la­xie NGC 772, im nörd­li­chen Stern­bild Wid­der (Ari­es), wur­de am 29. Novem­ber 1785 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit sei­nem 18,7 Zoll gro­ßen Spie­gel­te­le­skop ent­deckt. Er beschrieb die Gala­xie als ziem­lich gro­ßen, hel­len und run­den Nebel, mit hel­le­rem Zen­tral­be­reich, der nicht leicht auf­zu­lö­sen sei. Auf­grund ihres unge­wöhn­li­chen Aus­se­hens ist sie auch im 1966 erschie­ne­nen Atlas of Pecu­li­ar Gala­xies von Hal­ton Arp als Arp 78 ver­zeich­net und auch sel­te­ner unter ihrem Eigen­na­men „Fidd­lehead Gala­xy“ bekannt.…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Die Galaxie NGC 2903

Die Bal­ken­spi­ral­ga­la­xie NGC 2903 im Stern­bild Löwe (Leo) wur­de am 16. Novem­ber 1784 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Wil­helm Her­schel ent­deckt. Her­schel hielt das Objekt für einen Dop­pel­ne­bel. Der iri­sche Astro­nom Wil­liam Par­son, der 3. Earl of Ros­se, konn­te im 19. Jahr­hun­dert unter Zuhil­fe­nah­me sei­nes Rie­sen­te­le­skops Levia­than in Birr Cast­le, ers­te Spi­ralar­me in der Gala­xie erken­nen. NGC 2903 zählt zu den schöns­ten und hells­ten nicht Mes­­sier-Obje­k­­ten an unse­rem Him­mel. Eine hel­le Gala­xie des Nord­him­mels NGC 2903 gehört zu…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Die Galaxie Messier 94

Die Spi­ral­ga­la­xie Mes­sier 94 (NGC 4736), im nörd­li­chen Stern­bild der Jagd­hun­de (Canes Vena­ti­ci), wur­de am 22. März 1781 vom fran­zö­si­schen Astro­no­men Pierre Méchain ent­deckt. Sein Freund und Kol­le­ge Charles Mes­sier beschrieb die Gala­xie zwei Tage spä­ter als dif­fu­sen Nebel ohne Ster­ne, mit einem leuch­ten­den Zen­trum, das Ähn­lich­kei­ten mit Mes­sier 79 im Stern­bild Hase auf­weist. Mes­sier nahm das Objekt schließ­lich als Num­mer 94 in sei­nen berühm­ten Nebel­ka­ta­log auf. Der iri­sche Astro­nom Lord Ros­se war der ers­te Beob­ach­ter, der im…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Die Galaxie Messier 106

Die Bal­ken­spi­ral­ga­la­xie Mes­sier 106 (NGC 4258) im Stern­bild Jagd­hun­de (Canes Vena­ti­ci) wur­de im Juli 1781 vom fran­zö­si­schen Astro­no­men Pierre Méchain ent­deckt und in einem per­sön­li­chen Brief an Ber­nouli am 6. Mai 1783 erwähnt. Er beschrieb das Objekt als Nebel in der Nähe des Sterns 3 Canum Vena­ti­co­rum. Das Objekt wur­de aber erst im Jahr 1947 von der kana­di­schen Astro­no­min Helen Sawy­er Hogg, zusam­men mit Mes­sier 105 und Mes­sier 107, zum Mes­­sier-Kata­­log hin­zu­ge­fügt. Mög­li­cher­wei­se wäre M 106, in…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Die Galaxie Messier 108

Die Gala­xie Mes­sier 108 (NGC 3556) im Stern­bild Gro­ßer Bär (Ursa Major) wur­de am 16. Febru­ar 1781 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Pierre Méchain ent­deckt, nur drei Tage nach­dem er den Eulen­ne­bel (Mes­sier 97) gefun­den hat­te. Méchains Freund Charles Mes­sier beob­ach­te­te die Gala­xie am 24. März 1781, zusam­men mit Mes­sier 109, als er die Posi­ti­on von M 97 bestimm­te. Er konn­te aller­dings ihre Posi­ti­on nicht mes­sen und ver­zeich­ne­te das Objekt spä­ter nur als hand­schrift­li­chen Ein­trag in einer persönlichen…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Die Phantomgalaxie Messier 74

Die Spi­ral­ga­la­xie Mes­sier 74 (NGC 628) im Stern­bild Fische (Pis­ces), wur­de Ende Sep­tem­ber 1780 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Pierre Méchain ent­deckt, der sei­ne Ent­de­ckung an sei­nen Freund Charles Mes­sier wei­ter­lei­te­te. Mes­sier bestimm­te drei Wochen spä­ter die Posi­ti­on und nahm die Gala­xie am 18. Okto­ber 1780 in sei­nen berühm­ten Nebel­ka­ta­log auf. Er beschrieb das Objekt als ziem­li­che gro­ßen Nebel ohne Ster­ne, der extrem schwer zu beob­ach­ten ist. Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Wil­helm Her­schel beob­ach­te­te die Gala­xie am 28. Dezem­ber 1799…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Mirachs Geist NGC 404

Die Gala­xie NGC 404 im Stern­bild Andro­me­da wur­de am 13. Sep­tem­ber 1784 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Wil­helm Her­schel mit sei­nem 18,7 Zoll Reflek­tor ent­deckt. Her­schel beschrieb die Gala­xie als ziem­lich hel­len, gro­ßen, run­den und zur Mit­te hin hel­ler wer­den­den Nebel, im Feld von Beta Andro­me­dae. Auf­grund ihrer Nähe zu Mirach, wird NGC 404 auch als „Geist von Mirach“ (Mirach’s Ghost) bezeich­net und ist in vie­len Ster­n­at­lan­ten nicht ein­ge­zeich­net. Von vie­len Stern­freun­den wur­de die Gala­xie des­halb eher durch…

Wei­ter­le­sen