Weltraumteleskop Euclid spürt ferne Quasare mit Rekorddistanz auf

Mit dem ESA-Wel­t­raum­­te­­le­­skop Euclid hat jetzt ein neu­es Kapi­tel der Erfor­schung frü­her Qua­sa­re und ihrer Hei­mat­ga­la­xien begon­nen. Neue For­schungs­er­geb­nis­se von Sil­via Bel­la­dit­ta (Max-Planck-Ins­ti­­tut für Astro­no­mie, MPIA) und Kol­le­gen haben eine der Ent­de­ckun­gen von Euclid wei­ter­ver­folgt und die Hei­mat­ga­la­xie eines der frü­hes­ten bekann­ten super­mas­se­rei­chen Schwar­zen Löcher im Uni­ver­sum näher unter­sucht. Hel­le Objek­te mit einem dunk­len Zen­trum Akti­ve Gala­xien­ker­ne, ins­be­son­de­re soge­nann­te Qua­sa­re, sind für eini­ge der hells­ten Leucht­erschei­nun­gen ver­ant­wort­lich, die Astro­no­men am Him­mel beob­ach­ten. “Antrieb” für die enor­me Leuchtkraft…

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Spektakulärer Blick auf eine aktive Galaxie

Neue Auf­nah­men des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA anläss­lich sei­nes vier­ten wis­sen­schaft­li­chen Jah­res­ta­ges zei­gen eine bekann­te Gala­xie in einem weit­aus rei­che­ren und kom­ple­xe­ren Gebil­de als je zuvor. Webbs bei­spiel­lo­se Emp­find­lich­keit im nahen und mitt­le­ren Infra­rot­be­reich durch­dringt die dich­ten Staub­wol­ken, die das Zen­trum von Cen­tau­rus A im sicht­ba­ren Licht ver­de­cken, und ent­hüllt ein dicht gedräng­tes Geflecht aus ein­zel­nen Ster­nen und eine akti­ve, sich stän­dig ver­än­dern­de Gala­xie. Die­se Bil­der mar­kie­ren vier Jah­re über­trof­fe­ner Leis­tung und erfolg­rei­cher wis­sen­schaft­li­cher Arbeit für das leistungsstärkste…

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Hubble liefert neue Hinweise zur Reionisierung des Universums

Astro­no­men haben mit­hil­fe des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA etwas ent­deckt, womit sie nie gerech­net hät­ten: ultra­vio­let­tes Licht aus einer Gala­xie, die bereits 1,4 Mil­li­ar­den Jah­re nach dem Urknall exis­tier­te. Die­se Gala­xie ent­hält dicht bei­ein­an­der­lie­gen­de jun­ge Ster­ne, die ioni­sie­ren­des Licht erzeu­gen, das das undurch­sich­ti­ge, neu­tra­le Gas inner­halb und unmit­tel­bar um die Gala­xie her­um umwan­delt und so den Blick frei­gibt. Dies deu­tet dar­auf hin, dass ähn­li­che Gala­xien im frü­hen Uni­ver­sum dafür ver­ant­wort­lich waren, den neu­tra­len Nebel aus Was­ser­stoff­gas zu lichten,…

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Webb blickt tief in die Sternenfabrik von Messier 82

Die 12 Mil­lio­nen Licht­jah­re ent­fern­te Spi­ral­ga­la­xie Mes­sier 82 (M82), die sich in einer Pha­se rascher Stern­ent­ste­hung befin­det und von der Sei­te betrach­tet wird, ist ein wis­sen­schaft­lich ein­zig­ar­ti­ges Schau­spiel. Und nun hat das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA/CSA bis­her unbe­kann­te Details ent­hüllt. Die inten­si­ve Stern­ent­ste­hung in M82, die ver­mut­lich auf eine Gala­xien­ver­schmel­zung zurück­zu­füh­ren ist, wird astro­no­misch gese­hen ein kurz­le­bi­ges Ereig­nis sein, das schät­zungs­wei­se nur eini­ge hun­dert Mil­lio­nen Jah­re andau­ern wird. Die­se vor­über­ge­hen­de Pha­se extre­mer Stern­ent­ste­hung im Ver­hält­nis zur Mas­se der…

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Objekte des Monats: Die Galaxien Messier 60 und NGC 4647

Mes­sier 60 (NGC 4649) ist eine ellip­ti­sche Gala­xie im Stern­bild Jung­frau (Vir­go). Sie wur­de am 11. April 1779 von dem deut­schen Astro­no­men Johann Gott­fried Köh­ler in sei­ner pri­va­ten Stern­war­te in Dres­den zusam­men mit M 59 ent­deckt, als er einen Kome­ten (C/1779 A1 Bode) im sel­ben Abschnitt des Him­mels beob­ach­te­te. Er notier­te: „Zwei sehr klei­ne Nebel, kaum sicht­bar in einem 3‑Fuß-Tele­­skop: Der eine über dem ande­ren.“ Der ita­lie­ni­sche Astro­nom Bar­n­aba Oria­ni ent­deck­te die Gala­xie einen Tag und Charles Messier…

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Objekte des Monats: Die Galaxie Messier 91

Die Gala­xie Mes­sier 91 (NGC 4548) befin­det sich im süd­li­chen Teil des Stern­bilds Haar der Bere­ni­ke (Coma Bere­nices). Sie wur­de am 18. März 1781 vom fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Sie war der ach­te und letz­te Nebel, den er in die­ser März­nacht gefun­den hat. Mes­sir beschrieb sie als Nebel ohne Ster­ne, der schwä­cher als M 90 ist. Am 8. April 1784 wur­de die Gala­xie von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel unab­hän­gig wie­der­ent­deckt und als H II.120…

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Objekte des Monats: Die Galaxie Messier 59

Mes­sier 59 (NGC 4621) ist eine ellip­ti­sche Gala­xie im Stern­bild Jung­frau (Vir­go). Das Objekt wur­de am 11. April 1779 von dem deut­schen Astro­no­men Johann Gott­fried Köh­ler in Dres­den zusam­men mit Mes­sier 60 und NGC 4638 ent­deckt, als er den Kome­ten Bode beob­ach­te­te. In jener Nacht beob­ach­te­te der säch­si­sche Astro­nom den Kome­ten im sel­ben Abschnitt des Him­mels. Köh­ler beschrieb die bei­den Gala­xien als „zwei sehr klei­ne Nebel, die in einem 3‑Fuß-Tele­­skop kaum sicht­bar sind: einer über dem anderen“.…

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Objekte des Monats: Die Galaxie Messier 100

Die Spi­ral­ga­la­xie Mes­sier 100 (NGC 4321), im Stern­bild Haar der Bere­ni­ke (Coma Bere­nices), wur­de am 15. März 1781 vom fran­zö­si­schen Astro­no­men Pierre Méchain zusam­men mit M 98 und M 99 ent­deckt. Nach sei­ner eige­nen Beob­ach­tung am 13. April des­sel­ben Jah­res nahm sein Freund und Kol­le­ge Charles Mes­sier das Objekt schließ­lich in sei­nen berühm­ten Nebel­ka­ta­log auf, kurz bevor er die drit­te und letz­te Aus­ga­be sei­nes Kata­logs fer­tig­stell­te. Er beschrieb M 100 als schwa­chen Nebel ohne Ster­ne in der…

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Objekte des Monats: Das Galaxienpaar NGC 5005 und NGC 5033

Die bei­den Gala­xien NGC 5005 und NGC 5033, im nörd­li­chen Stern­bild Jagd­hun­de (Canes Vena­ti­ci), wur­den am 1. Mai 1785 vom deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit sei­nem 18,7‑Zoll-Spiegelteleskop ent­deckt. NGC 5005 ist auch als Cald­well 29 in Sir Patrick Moo­res „Cal­d­­well-Kata­­log” ver­zeich­net. Weni­ger geläu­fig ist dage­gen der Eigen­na­me für die Gala­xie NGC 5033, die auch als „Was­­ser­­kä­­fer-Gala­­xie“ bekannt ist. Die Bal­ken­spi­ra­le NGC 5005 NGC 5005 ist eine hel­le Bal­ken­spi­ral­ga­la­xie vom Hub­­b­le-Typ SBbc, die um 36° zur Kan­te geneigt ist.…

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Objekte des Monats: Die Silbernadel-Galaxie NGC 4244

Die Spi­ral­ga­la­xie NGC 4244, im nörd­li­chen Stern­bild Jagd­hun­de (Canes Vena­ti­ci), wur­de am 17. März 1787 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit sei­nem 18,7‑Zoll-Spiegelteleskop ent­deckt. Sie ist im Cal­d­­well-Kata­­log von Sir Patrick Cal­d­­well-Moo­­re auch als Cald­well 26 bekannt. Der ame­ri­ka­ni­sche Ama­teur­as­tro­nom Tom Pola­kis präg­te den Namen „Sil­­ber­na­­del-Gala­­xie” (Sil­ver Need­le Gala­xy). „Flo­cki­ge“ Spi­ral­ga­la­xie in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft NGC 4244 ist eine Edge-on-Spi­ral­­ga­la­­xie, die um 58° zu unse­rer Sicht­li­nie geneigt ist. Obwohl sie rela­tiv hell ist, wird sie von…

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