Objekte des Monats: Der Irisnebel NGC 7023

NGC 7023 ist ein Refle­xi­ons­ne­bel mit einem ein­ge­bet­te­ten offe­nen Stern­hau­fen im nörd­li­chen Stern­bild Kepheus (Cepheus). Das Objekt wur­de am 18. Okto­ber 1794 vom deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel ent­deckt. Er bemerk­te eine neb­li­ge Erschei­nung, in der ein Stern ein­ge­bet­tet und die von schwä­che­ren Ster­nen der 9. und 10. Grö­ßen­klas­se umge­ben war. Der däni­sche Astro­nom Johann L. E. Drey­er beschrieb NGC 7023 als einen Stern der 7. Grö­ßen­klas­se, in einen sehr schwa­chen, aber gro­ßen Nebel. Auf­grund sei­nes Erscheinungsbildes,…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Der Blasennebel NGC 7635

NGC 7635 ist ein Emis­si­ons­ne­bel im nörd­li­chen Stern­bild Kas­sio­peia. Er wur­de am 3. Novem­ber 1787 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel ent­deckt. Her­schel beschrieb das Objekt als sehr schwa­chen Nebel von gerin­gem Aus­maß in der Nähe eines Sterns der 9. Grö­ßen­klas­se. Sein Sohn John beob­ach­te­te den Nebel am 30. Sep­tem­ber 1829. Er führ­te ihn unter der Bezeich­nung GC 4947 in sei­nem „All­ge­mei­nen Kata­log der Nebel und Stern­hau­fen (GC)” auf. Auf­grund sei­ner unge­wöhn­li­chen Form, die vor allem auf…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen NGC 7243

Der offe­ne Stern­hau­fen NGC 7243, im nörd­li­chen Stern­bild Eidech­se (Lacer­ta), wur­de am 26. Sep­tem­ber 1788 vom deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit­hil­fe sei­nes 18,7‑Zoll-Spiegelteleskops ent­deckt. Er beschrieb ihn als „ein Hau­fen grob ver­teil­ter gro­ßer Ster­ne, etwas aus­ge­dehnt, süd­lich, nörd­lich, 16′ lang”. Sein Sohn John Her­schel nahm ihn unter der Num­mer h2155 in den „Gene­ral Cata­lo­gue of Nebu­lae and Clus­ters” auf. John L. E. Drey­er füg­te den Stern­hau­fen im Jahr 1888 eben­falls zu sei­nem „New Gene­ral Cata­lo­gue“ hin­zu. Der…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 54

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 54 (NGC 6715), im süd­li­chen Stern­bild Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us), wur­de am 24. Juli 1778 vom fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Von sei­nem Stand­ort in Paris aus beschrieb er ihn wie folgt: „Ein sehr hel­ler Nebel, ent­deckt im Stern­bild Schüt­ze. Er ist im Zen­trum hell und ent­hält kei­ne Ster­ne. Er ist mit einem achro­ma­ti­schen Tele­skop mit 1,07 Metern Brenn­wei­te sicht­bar.“ Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Fried­rich Wil­helm Her­schel konn­te am 24. Juni 1784 den Stern­hau­fen nur in den…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen Messier 26

Der offe­ne Stern­hau­fen Mes­sier 26 (NGC 6694), im süd­li­chen Stern­bild Schild (Scu­tum), wur­de am 20. Juni 1764 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier im Rah­men sei­ner sys­te­ma­ti­schen Suche nach Kome­ten ent­deckt. Mes­sier konn­te den Stern­hau­fen mit sei­nem Tele­skop nicht in Ein­zel­ster­ne auf­lö­sen und stell­te fest, dass er kei­ne Nebel ent­hält. Mes­sier merk­te sogar an, dass er in sei­nem 3,5‑Fuß Tele­skop nicht zu erken­nen war und ein bes­se­res Instru­ment erfor­der­te. Der fran­zö­si­sche Astro­nom G. Bigour­dan (1851–1932) wies auf…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 22

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 22 (NGC 6656), im süd­li­chen Stern­bild Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us), wur­de am 26. August 1665 von dem deut­schen Ama­teur­as­tro­no­men Johann Abra­ham Ihle in Leip­zig als ers­ter Kugel­stern­hau­fen über­haupt in der Astro­no­mie­ge­schich­te ent­deckt. M 22 zählt somit zu den frü­hes­ten bekann­ten Kugel­stern­hau­fen. Ihle ent­deck­te ihn, als er den Pla­ne­ten Saturn mit einem 2‑Zoll gro­ßen Fern­rohr beob­ach­te­te. Da der Kugel­stern­hau­fen sehr nahe an der Eklip­tik liegt, kom­men ihm die Pla­ne­ten unse­res Son­nen­sys­tems oft sehr nahe. Der Ama­teur­as­tro­nom nahm…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Die Kleine Sagittariuswolke Messier 24

Mes­sier 24 (IC 4715) ist ein sicht­ba­rer Teil des weit ent­fern­ten Nor­­ma-Spi­ral­arms unse­rer Milch­stra­ße im Stern­bild Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us). Der fran­zö­si­sche Astro­nom Charles Mes­sier beob­ach­te­te das Objekt am 20. Juni 1764 und hielt es für einen Stern­hau­fen. Er nahm das Objekt schließ­lich als Num­mer 24 in sei­nen berühm­ten Nebel­ka­ta­log auf. Er beschrieb die Stern­wol­ke als „gro­ßen Nebel mit vie­len Ster­nen unter­schied­li­cher Hel­lig­keit“. Inter­es­san­ter­wei­se woll­te Mes­sier mit sei­nem Kata­log Astro­no­men dabei hel­fen, in sei­nem Tele­skop sicht­ba­re nebel­haf­te Objek­te nicht mit…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen Messier 21

Der offe­ne Stern­hau­fen Mes­sier 21 (NGC 6531), im süd­li­chen Stern­bild Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us), wur­de am 5. Juni 1764 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier bei sei­ner Suche nach Kome­ten zusam­men mit dem Tri­fid­ne­bel (Mes­sier 20) ent­deckt und kata­lo­gi­siert. Mes­sier beschrieb ihn schlicht als „Stern­hau­fen in der Nähe des vor­her­ge­hen­den M 20”. Er gab die Posi­ti­on des Stern­hau­fens mit 11 Sagit­ta­rii an, obwohl sich die­ser Stern in Wahr­heit 2° wei­ter süd­öst­lich von M 21 befin­det. Außer­dem glaub­te er, Anzeichen…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Die Galaxien Messier 60 und NGC 4647

Mes­sier 60 (NGC 4649) ist eine ellip­ti­sche Gala­xie im Stern­bild Jung­frau (Vir­go). Sie wur­de am 11. April 1779 von dem deut­schen Astro­no­men Johann Gott­fried Köh­ler in sei­ner pri­va­ten Stern­war­te in Dres­den zusam­men mit M 59 ent­deckt, als er einen Kome­ten (C/1779 A1 Bode) im sel­ben Abschnitt des Him­mels beob­ach­te­te. Er notier­te: „Zwei sehr klei­ne Nebel, kaum sicht­bar in einem 3‑Fuß-Tele­­skop: Der eine über dem ande­ren.“ Der ita­lie­ni­sche Astro­nom Bar­n­aba Oria­ni ent­deck­te die Gala­xie einen Tag und Charles Messier…

Wei­ter­le­sen

Objekte des Monats: Die Galaxie Messier 91

Die Gala­xie Mes­sier 91 (NGC 4548) befin­det sich im süd­li­chen Teil des Stern­bilds Haar der Bere­ni­ke (Coma Bere­nices). Sie wur­de am 18. März 1781 vom fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Sie war der ach­te und letz­te Nebel, den er in die­ser März­nacht gefun­den hat. Mes­sir beschrieb sie als Nebel ohne Ster­ne, der schwä­cher als M 90 ist. Am 8. April 1784 wur­de die Gala­xie von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel unab­hän­gig wie­der­ent­deckt und als H II.120…

Wei­ter­le­sen