Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen Messier 21

Der offe­ne Stern­hau­fen Mes­sier 21 (NGC 6531), im süd­li­chen Stern­bild Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us), wur­de am 5. Juni 1764 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier bei sei­ner Suche nach Kome­ten zusam­men mit dem Tri­fid­ne­bel (Mes­sier 20) ent­deckt und kata­lo­gi­siert. Mes­sier beschrieb ihn schlicht als „Stern­hau­fen in der Nähe des vor­her­ge­hen­den M 20”. Er gab die Posi­ti­on des Stern­hau­fens mit 11 Sagit­ta­rii an, obwohl sich die­ser Stern in Wahr­heit 2° wei­ter süd­öst­lich von M 21 befin­det. Außer­dem glaub­te er, Anzeichen…

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Objekte des Monats: Die Galaxien Messier 60 und NGC 4647

Mes­sier 60 (NGC 4649) ist eine ellip­ti­sche Gala­xie im Stern­bild Jung­frau (Vir­go). Sie wur­de am 11. April 1779 von dem deut­schen Astro­no­men Johann Gott­fried Köh­ler in sei­ner pri­va­ten Stern­war­te in Dres­den zusam­men mit M 59 ent­deckt, als er einen Kome­ten (C/1779 A1 Bode) im sel­ben Abschnitt des Him­mels beob­ach­te­te. Er notier­te: „Zwei sehr klei­ne Nebel, kaum sicht­bar in einem 3‑Fuß-Tele­­skop: Der eine über dem ande­ren.“ Der ita­lie­ni­sche Astro­nom Bar­n­aba Oria­ni ent­deck­te die Gala­xie einen Tag und Charles Messier…

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Objekte des Monats: Die Galaxie Messier 91

Die Gala­xie Mes­sier 91 (NGC 4548) befin­det sich im süd­li­chen Teil des Stern­bilds Haar der Bere­ni­ke (Coma Bere­nices). Sie wur­de am 18. März 1781 vom fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Sie war der ach­te und letz­te Nebel, den er in die­ser März­nacht gefun­den hat. Mes­sir beschrieb sie als Nebel ohne Ster­ne, der schwä­cher als M 90 ist. Am 8. April 1784 wur­de die Gala­xie von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel unab­hän­gig wie­der­ent­deckt und als H II.120…

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Objekte des Monats: Die Galaxie Messier 59

Mes­sier 59 (NGC 4621) ist eine ellip­ti­sche Gala­xie im Stern­bild Jung­frau (Vir­go). Das Objekt wur­de am 11. April 1779 von dem deut­schen Astro­no­men Johann Gott­fried Köh­ler in Dres­den zusam­men mit Mes­sier 60 und NGC 4638 ent­deckt, als er den Kome­ten Bode beob­ach­te­te. In jener Nacht beob­ach­te­te der säch­si­sche Astro­nom den Kome­ten im sel­ben Abschnitt des Him­mels. Köh­ler beschrieb die bei­den Gala­xien als „zwei sehr klei­ne Nebel, die in einem 3‑Fuß-Tele­­skop kaum sicht­bar sind: einer über dem anderen“.…

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Objekte des Monats: Die Galaxie Messier 100

Die Spi­ral­ga­la­xie Mes­sier 100 (NGC 4321), im Stern­bild Haar der Bere­ni­ke (Coma Bere­nices), wur­de am 15. März 1781 vom fran­zö­si­schen Astro­no­men Pierre Méchain zusam­men mit M 98 und M 99 ent­deckt. Nach sei­ner eige­nen Beob­ach­tung am 13. April des­sel­ben Jah­res nahm sein Freund und Kol­le­ge Charles Mes­sier das Objekt schließ­lich in sei­nen berühm­ten Nebel­ka­ta­log auf, kurz bevor er die drit­te und letz­te Aus­ga­be sei­nes Kata­logs fer­tig­stell­te. Er beschrieb M 100 als schwa­chen Nebel ohne Ster­ne in der…

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Objekte des Monats: Das Galaxienpaar NGC 5005 und NGC 5033

Die bei­den Gala­xien NGC 5005 und NGC 5033, im nörd­li­chen Stern­bild Jagd­hun­de (Canes Vena­ti­ci), wur­den am 1. Mai 1785 vom deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit sei­nem 18,7‑Zoll-Spiegelteleskop ent­deckt. NGC 5005 ist auch als Cald­well 29 in Sir Patrick Moo­res „Cal­d­­well-Kata­­log” ver­zeich­net. Weni­ger geläu­fig ist dage­gen der Eigen­na­me für die Gala­xie NGC 5033, die auch als „Was­­ser­­kä­­fer-Gala­­xie“ bekannt ist. Die Bal­ken­spi­ra­le NGC 5005 NGC 5005 ist eine hel­le Bal­ken­spi­ral­ga­la­xie vom Hub­­b­le-Typ SBbc, die um 36° zur Kan­te geneigt ist.…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 68

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 68 (NGC 4590), im süd­li­chen Stern­bild Was­ser­schlan­ge (Hydra), wur­de am 9. April 1780 von dem berühm­ten fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Mes­sier beschrieb den Hau­fen als sehr schwa­chen Nebel ohne Ster­ne unter­halb des Raben und der Hydra in der Nähe eines Sterns der 6. Grö­ßen­klas­se. Das Objekt war in sei­nem Refrak­tor sehr schwer zu sehen. Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Fried­rich Wil­helm Her­schel beschrieb das Objekt hin­ge­gen als wun­der­schö­ne Ansamm­lung von Ster­nen, die extrem reich, kompakt…

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Objekte des Monats: Die Silbernadel-Galaxie NGC 4244

Die Spi­ral­ga­la­xie NGC 4244, im nörd­li­chen Stern­bild Jagd­hun­de (Canes Vena­ti­ci), wur­de am 17. März 1787 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit sei­nem 18,7‑Zoll-Spiegelteleskop ent­deckt. Sie ist im Cal­d­­well-Kata­­log von Sir Patrick Cal­d­­well-Moo­­re auch als Cald­well 26 bekannt. Der ame­ri­ka­ni­sche Ama­teur­as­tro­nom Tom Pola­kis präg­te den Namen „Sil­­ber­na­­del-Gala­­xie” (Sil­ver Need­le Gala­xy). „Flo­cki­ge“ Spi­ral­ga­la­xie in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft NGC 4244 ist eine Edge-on-Spi­ral­­ga­la­­xie, die um 58° zu unse­rer Sicht­li­nie geneigt ist. Obwohl sie rela­tiv hell ist, wird sie von…

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Objekte des Monats: Die Balkenspiralgalaxie Messier 109

Mes­sier 109 (NGC 3992) ist eine Bal­ken­spi­ral­ga­la­xie im nörd­li­chen Stern­bild Gro­ßer Bär (Ursa Major). Sie wur­de am 12. März 1781 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Pierre Méchain ent­deckt und am 6. Mai 1783 in einem Brief an Johann Ber­noul­li erwähnt. Charles Mes­sier beob­ach­te­te die­ses Objekt wahr­schein­lich zwi­schen Ende März und Anfang Mai 1781, als er die Posi­tio­nen von drei Nebeln über­prüf­te, die ihm von sei­nem Kol­le­gen und Freund Méchain gemel­det wor­den waren. Die ande­ren Nebel waren Mes­sier 97 und…

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Objekte des Monats: Die Spiralgalaxie NGC 2775

Die Gala­xie NGC 2775, im nörd­li­chen Stern­bild Krebs (Can­cer), wur­de am 19. Dezem­ber 1783 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit sei­nem 18,7 Zoll gro­ßen Spie­gel­te­le­skop ent­deckt. Er beschrieb sie als „beträcht­lich hell und groß, mit einem run­den Kern, der in der Mit­te sehr all­mäh­lich hel­ler wird“. Sein Sohn John Her­schel nahm sie unter der Num­mer 1771 in sei­nen „Gene­ral Cata­lo­gue of Nebu­lae and Clus­ters” auf. In Sir Patrick Cal­d­­well-Moo­­res Kata­log ist sie außer­dem als Cald­well 48…

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