29 Cygni b oder wie entstehen massereiche Himmelskörper?

Wo ver­läuft die Gren­ze zwi­schen Ster­nen und den mas­se­reichs­ten Pla­ne­ten? Wis­sen­schaft­ler ver­mu­ten, dass dies von ihrer Ent­ste­hungs­me­tho­de abhängt. Ent­stan­den sie durch ein „Bottom-up“-Prozess, bei dem sie all­mäh­lich wuch­sen, oder durch ein „Top-down“-Prozess, bei dem sich eine gro­ße Ansamm­lung von Gas und Staub in klei­ne­re, pla­ne­ten­gro­ße Frag­men­te auf­spal­te­te? Astro­no­men nutz­ten das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop von NASA, ESA und CSA, um ein Objekt zu unter­su­chen, das etwa 15-mal so schwer ist wie Jupi­ter und sich damit genau an der Gren­ze zwischen…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 68

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 68 (NGC 4590), im süd­li­chen Stern­bild Was­ser­schlan­ge (Hydra), wur­de am 9. April 1780 von dem berühm­ten fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Mes­sier beschrieb den Hau­fen als sehr schwa­chen Nebel ohne Ster­ne unter­halb des Raben und der Hydra in der Nähe eines Sterns der 6. Grö­ßen­klas­se. Das Objekt war in sei­nem Refrak­tor sehr schwer zu sehen. Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Fried­rich Wil­helm Her­schel beschrieb das Objekt hin­ge­gen als wun­der­schö­ne Ansamm­lung von Ster­nen, die extrem reich, kompakt…

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Der Sternhimmel im April 2026

Der Lauf des Mon­des In der Nacht vom 1. auf den 2. April kön­nen wir den Voll­mond im Stern­bild der Jung­frau beob­ach­ten. Am Abend des 2. April steht er nur 2 ½ Grad süd­lich von Spi­ca, dem Haupt­stern der Jung­frau. Am 5. April hat der Mond die Waa­ge erreicht und ist dann ein Objekt für die zwei­te Nacht­hälf­te. Zwi­schen dem 6. und 7. April wan­dert der Mond durch das Stern­bild Skor­pi­on. In den Mor­gen­stun­den des 7. April…

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Ein Blick in ein mögliches frühes Sonnensystem

Astro­no­men haben beob­ach­tet, wie sich zwei Pla­ne­ten in der Schei­be um einen jun­gen Stern namens WISPIT 2 im Stern­bild Adler bil­den. Nach­dem das Team zuvor bereits einen Pla­ne­ten ent­deckt hat­te, nutz­te es nun Tele­sko­pe der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO), um die Exis­tenz eines wei­te­ren Pla­ne­ten zu bestä­ti­gen. Die­se Beob­ach­tun­gen sowie die ein­zig­ar­ti­ge Struk­tur der Schei­be um den Stern deu­ten dar­auf hin, dass das WISPIT-2-Sys­­tem einem jun­gen Son­nen­sys­tem ähneln könn­te. „WISPIT 2 bie­tet uns den bis­lang bes­ten Ein­blick in…

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Hubbles aktueller Blick auf den Krebsnebel

Vor fast einem Jahr­tau­send beob­ach­te­ten Astro­no­men einen strah­lend hel­len neu­en Stern am Him­mel – eine Super­no­va, die so hell war, dass sie wochen­lang sogar am Tag sicht­bar war. Heu­te ent­wi­ckelt sich ihr Über­rest, der Krebs­ne­bel, in 6.500 Licht­jah­ren Ent­fer­nung wei­ter. Edwin Hub­ble brach­te den Nebel erst­mals mit his­to­ri­schen Auf­zeich­nun­gen in Ver­bin­dung. Seit­dem wur­de er vom NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­­skop Hub­ble mit höchs­ter Prä­zi­si­on unter­sucht. Nun hat das Tele­skop die­se uralte Explo­si­on erneut beob­ach­tet, um ihre anhal­ten­de Aus­deh­nung und Ent­wick­lung zu…

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Objekte des Monats: Die Silbernadel-Galaxie NGC 4244

Die Spi­ral­ga­la­xie NGC 4244, im nörd­li­chen Stern­bild Jagd­hun­de (Canes Vena­ti­ci), wur­de am 17. März 1787 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit sei­nem 18,7‑Zoll-Spiegelteleskop ent­deckt. Sie ist im Cal­d­­well-Kata­­log von Sir Patrick Cal­d­­well-Moo­­re auch als Cald­well 26 bekannt. Der ame­ri­ka­ni­sche Ama­teur­as­tro­nom Tom Pola­kis präg­te den Namen „Sil­­ber­na­­del-Gala­­xie” (Sil­ver Need­le Gala­xy). „Flo­cki­ge“ Spi­ral­ga­la­xie in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft NGC 4244 ist eine Edge-on-Spi­ral­­ga­la­­xie, die um 58° zu unse­rer Sicht­li­nie geneigt ist. Obwohl sie rela­tiv hell ist, wird sie von…

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Der Zerfall eines Kometen

Der Komet C/2025 K1 (ATLAS), hat­te gera­de sei­nen son­nen­nächs­ten Punkt erreicht und befand sich auf dem Weg aus dem Son­nen­sys­tem. Obwohl er nur weni­ge Tage zuvor noch intakt gewe­sen war, zer­brach K1 in min­des­tens vier Tei­le, wäh­rend das NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­­skop Hub­ble ihn beob­ach­te­te. Die Wahr­schein­lich­keit dafür, dass dies wäh­rend der Beob­ach­tung durch Hub­ble geschah, ist extrem gering. Der Komet K1, des­sen voll­stän­di­ger Name „Komet C/2025 K1 (ATLAS)“ lau­tet – nicht zu ver­wech­seln mit dem inter­stel­la­ren Kome­ten 3I/ATLAS –, war ursprüng­lich nicht…

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Objekte des Monats: Die Balkenspiralgalaxie Messier 109

Mes­sier 109 (NGC 3992) ist eine Bal­ken­spi­ral­ga­la­xie im nörd­li­chen Stern­bild Gro­ßer Bär (Ursa Major). Sie wur­de am 12. März 1781 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Pierre Méchain ent­deckt und am 6. Mai 1783 in einem Brief an Johann Ber­noul­li erwähnt. Charles Mes­sier beob­ach­te­te die­ses Objekt wahr­schein­lich zwi­schen Ende März und Anfang Mai 1781, als er die Posi­tio­nen von drei Nebeln über­prüf­te, die ihm von sei­nem Kol­le­gen und Freund Méchain gemel­det wor­den waren. Die ande­ren Nebel waren Mes­sier 97 und…

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Der Sternhimmel im März 2026

Der Lauf des Mon­des Zu Beginn des Monats kön­nen wir den Mond im Stern­bild Löwe sehen. Am dar­auf fol­gen­den Abend steht er nur 3 ½ Grad süd­öst­lich von Regu­lus, dem Haupt­stern des Löwen. Nur einen Tag spä­ter wird die Voll­mond­pha­se durch­lau­fen. Nach der Voll­mond­nacht wird der Mond immer mehr zu einem Objekt für die zwei­te Nacht­hälf­te. Er durch­läuft das Stern­bild Jung­frau und kann am 6. des Monats nur 4 ? Grad süd­öst­lich von Spi­ca beob­ach­tet wer­den. Danach…

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Webbs Blick auf den Cranium-Nebel

Astro­no­men sind von den neu­es­ten Bil­dern James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA begeis­tert. Sie erin­nern stark an einen trans­pa­ren­ten kos­mi­schen Schä­del und geben den Blick auf das dar­in lie­gen­de „Gehirn“ frei. Der 5.000 Licht­jah­re ent­fern­te Nebel, offi­zi­ell PMR 1 genannt, ent­steht durch einen altern­den Stern, der sei­ne äuße­ren Schich­ten abstößt. Der Nebel PMR 1 ist eine Gas- und Staub­wol­ke, die eine ver­blüf­fen­de Ähn­lich­keit mit einem Gehirn in einem trans­pa­ren­ten Schä­del auf­weist, was ihm den Spitz­na­men „Expo­sed Cra­ni­um Nebu­la” (dt. „Frei­ge­leg­ter…

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