Der Sternhimmel im April 2026

Der Lauf des Mon­des In der Nacht vom 1. auf den 2. April kön­nen wir den Voll­mond im Stern­bild der Jung­frau beob­ach­ten. Am Abend des 2. April steht er nur 2 ½ Grad süd­lich von Spi­ca, dem Haupt­stern der Jung­frau. Am 5. April hat der Mond die Waa­ge erreicht und ist dann ein Objekt für die zwei­te Nacht­hälf­te. Zwi­schen dem 6. und 7. April wan­dert der Mond durch das Stern­bild Skor­pi­on. In den Mor­gen­stun­den des 7. April…

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Ein Blick in ein mögliches frühes Sonnensystem

Astro­no­men haben beob­ach­tet, wie sich zwei Pla­ne­ten in der Schei­be um einen jun­gen Stern namens WISPIT 2 im Stern­bild Adler bil­den. Nach­dem das Team zuvor bereits einen Pla­ne­ten ent­deckt hat­te, nutz­te es nun Tele­sko­pe der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO), um die Exis­tenz eines wei­te­ren Pla­ne­ten zu bestä­ti­gen. Die­se Beob­ach­tun­gen sowie die ein­zig­ar­ti­ge Struk­tur der Schei­be um den Stern deu­ten dar­auf hin, dass das WISPIT-2-Sys­­tem einem jun­gen Son­nen­sys­tem ähneln könn­te. „WISPIT 2 bie­tet uns den bis­lang bes­ten Ein­blick in…

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Hubbles aktueller Blick auf den Krebsnebel

Vor fast einem Jahr­tau­send beob­ach­te­ten Astro­no­men einen strah­lend hel­len neu­en Stern am Him­mel – eine Super­no­va, die so hell war, dass sie wochen­lang sogar am Tag sicht­bar war. Heu­te ent­wi­ckelt sich ihr Über­rest, der Krebs­ne­bel, in 6.500 Licht­jah­ren Ent­fer­nung wei­ter. Edwin Hub­ble brach­te den Nebel erst­mals mit his­to­ri­schen Auf­zeich­nun­gen in Ver­bin­dung. Seit­dem wur­de er vom NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­­skop Hub­ble mit höchs­ter Prä­zi­si­on unter­sucht. Nun hat das Tele­skop die­se uralte Explo­si­on erneut beob­ach­tet, um ihre anhal­ten­de Aus­deh­nung und Ent­wick­lung zu…

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Objekte des Monats: Die Silbernadel-Galaxie NGC 4244

Die Spi­ral­ga­la­xie NGC 4244, im nörd­li­chen Stern­bild Jagd­hun­de (Canes Vena­ti­ci), wur­de am 17. März 1787 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit sei­nem 18,7‑Zoll-Spiegelteleskop ent­deckt. Sie ist im Cal­d­­well-Kata­­log von Sir Patrick Cal­d­­well-Moo­­re auch als Cald­well 26 bekannt. Der ame­ri­ka­ni­sche Ama­teur­as­tro­nom Tom Pola­kis präg­te den Namen „Sil­­ber­na­­del-Gala­­xie” (Sil­ver Need­le Gala­xy). „Flo­cki­ge“ Spi­ral­ga­la­xie in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft NGC 4244 ist eine Edge-on-Spi­ral­­ga­la­­xie, die um 58° zu unse­rer Sicht­li­nie geneigt ist. Obwohl sie rela­tiv hell ist, wird sie von…

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Der Zerfall eines Kometen

Der Komet C/2025 K1 (ATLAS), hat­te gera­de sei­nen son­nen­nächs­ten Punkt erreicht und befand sich auf dem Weg aus dem Son­nen­sys­tem. Obwohl er nur weni­ge Tage zuvor noch intakt gewe­sen war, zer­brach K1 in min­des­tens vier Tei­le, wäh­rend das NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­­skop Hub­ble ihn beob­ach­te­te. Die Wahr­schein­lich­keit dafür, dass dies wäh­rend der Beob­ach­tung durch Hub­ble geschah, ist extrem gering. Der Komet K1, des­sen voll­stän­di­ger Name „Komet C/2025 K1 (ATLAS)“ lau­tet – nicht zu ver­wech­seln mit dem inter­stel­la­ren Kome­ten 3I/ATLAS –, war ursprüng­lich nicht…

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Objekte des Monats: Die Balkenspiralgalaxie Messier 109

Mes­sier 109 (NGC 3992) ist eine Bal­ken­spi­ral­ga­la­xie im nörd­li­chen Stern­bild Gro­ßer Bär (Ursa Major). Sie wur­de am 12. März 1781 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Pierre Méchain ent­deckt und am 6. Mai 1783 in einem Brief an Johann Ber­noul­li erwähnt. Charles Mes­sier beob­ach­te­te die­ses Objekt wahr­schein­lich zwi­schen Ende März und Anfang Mai 1781, als er die Posi­tio­nen von drei Nebeln über­prüf­te, die ihm von sei­nem Kol­le­gen und Freund Méchain gemel­det wor­den waren. Die ande­ren Nebel waren Mes­sier 97 und…

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Der Sternhimmel im März 2026

Der Lauf des Mon­des Zu Beginn des Monats kön­nen wir den Mond im Stern­bild Löwe sehen. Am dar­auf fol­gen­den Abend steht er nur 3 ½ Grad süd­öst­lich von Regu­lus, dem Haupt­stern des Löwen. Nur einen Tag spä­ter wird die Voll­mond­pha­se durch­lau­fen. Nach der Voll­mond­nacht wird der Mond immer mehr zu einem Objekt für die zwei­te Nacht­hälf­te. Er durch­läuft das Stern­bild Jung­frau und kann am 6. des Monats nur 4 ? Grad süd­öst­lich von Spi­ca beob­ach­tet wer­den. Danach…

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Webbs Blick auf den Cranium-Nebel

Astro­no­men sind von den neu­es­ten Bil­dern James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA begeis­tert. Sie erin­nern stark an einen trans­pa­ren­ten kos­mi­schen Schä­del und geben den Blick auf das dar­in lie­gen­de „Gehirn“ frei. Der 5.000 Licht­jah­re ent­fern­te Nebel, offi­zi­ell PMR 1 genannt, ent­steht durch einen altern­den Stern, der sei­ne äuße­ren Schich­ten abstößt. Der Nebel PMR 1 ist eine Gas- und Staub­wol­ke, die eine ver­blüf­fen­de Ähn­lich­keit mit einem Gehirn in einem trans­pa­ren­ten Schä­del auf­weist, was ihm den Spitz­na­men „Expo­sed Cra­ni­um Nebu­la” (dt. „Frei­ge­leg­ter…

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Neue ALMA-Bilder enthüllen Detailreichtum der zentralen Region der Milchstraße

Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben die zen­tra­le Regi­on unse­rer Milch­stra­ße in einem beein­dru­cken­den neu­en Bild fest­ge­hal­ten und dabei ein kom­ple­xes Netz­werk aus Fila­men­ten kos­mi­schen Gases in bis­her uner­reich­ter Detail­ge­nau­ig­keit sicht­bar gemacht. Die mit dem Ata­ca­ma Lar­ge Millimeter/submillimeter Array (ALMA) gewon­ne­nen umfang­rei­chen Daten ermög­li­chen es Astro­nom­in­nen und Astro­no­men, das Leben von Ster­nen in der extrems­ten Regi­on unse­rer Hei­mat­ga­la­xie neben dem super­mas­se­rei­chen Schwar­zen Loch in ihrem Zen­trum zu unter­su­chen. „Es ist ein Ort der Extre­me, für unse­re Augen unsicht­bar, aber…

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Webb enthüllt Supernova-Vorläufer in der Galaxie NGC 1637

Astro­no­men haben erst­mals mit­hil­fe von Bil­dern des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA einen Super­­no­­va-Vor­­läu­­fer iden­ti­fi­ziert, der mit kei­nem ande­ren Tele­skop sicht­bar war: einen Roten Über­rie­sen in einer nahen Gala­xie. Die Umge­bung des Über­rie­sen war über­ra­schend stau­big – so stau­big, dass er für das Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA unsicht­bar war. Vor 40 Mil­lio­nen Jah­ren explo­dier­te ein Stern in einer nahen Gala­xie und schleu­der­te Mate­rie durch den Welt­raum, wodurch ein hel­les Licht­si­gnal ent­stand. Die­ses Licht durch­quer­te den Kos­mos und erreich­te die Erde am…

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