Der Sternhimmel im Juli 2024

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Der Lauf des Mondes

Am Mor­gen des 1. Juli fin­den wir die abneh­men­de Mond­si­chel im Stern­bild Wid­der und nur 8 ? Grad west­lich unse­res roten Nach­barn Mars. Einen Mor­gen spä­ter steht sie zwi­schen den Ple­ja­den und unse­rem Nach­bar­pla­ne­ten. Am Mor­gen des 3. Juli kön­nen wir die abneh­men­de Mond­si­chel ober­halb des Rie­sen­pla­ne­ten Jupi­ter auf­fin­den. Der gegen­sei­ti­ge Abstand bei­der Him­mels­kör­per beträgt an die­sem Mor­gen nur 4 ½ Grad. Am 4. Juli sehen wir die sehr dün­ne Mond­si­chel schließ­lich zum letz­ten Mal im Nord­os­ten, bis am 5. Juli die Neu­mond­pha­se durch­lau­fen wird. Wir müs­sen uns dann noch bis zum 7. des Monats gedul­den, bis wir sie in der Abend­däm­me­rung, nur 2 ½ Grad nörd­lich von Mer­kur, im Fern­glas erha­schen kön­nen. Deut­lich bes­ser ist die Sichel einen Abend spä­ter zu sehen. Auch an den fol­gen­den Aben­den zieht der zuneh­men­de Mond recht flach über den Hori­zont und begeg­net am 9. Juli dem Haupt­stern Regu­lus im Löwen und am 13. des Monats Spi­ca im Stern­bild der Jung­frau. An die­sem Tag wird auch das ers­te Vier­tel erreicht. Nach­dem unser stil­ler Beglei­ter das Stern­bild Waa­ge hin­ter sich gelas­sen hat, kön­nen wir ihn am Abend des 17. Juli nur 2 ½ Grad unter­halb von Ant­ares im Skor­pi­on auf­spü­ren. Der Mond wan­dert wei­ter durch den süd­li­chen Bereich des Schlan­gen­trä­gers und erreicht das Stern­bild Schüt­ze. Die Voll­mond­pha­se wird am 21. Juli erreicht. Nur eine Nacht spä­ter, am 22. Juli, kommt es im Stern­bild Stein­bock zu einer Bede­ckung des 4,5 mag hel­len Sterns Epsi­lon Capri­cor­ni. Bede­ckungs­be­ginn ist, je nach Stand­ort, um 22:13 Uhr Som­mer­zeit. Um 23:56 Uhr gibt der Mond den Stern an der unbe­leuch­te­ten Sei­te wie­der frei. Der Mond befin­det sich beim Ein­tritt 5 und beim Aus­tritt 10 Grad hoch im Osten. Nach der Voll­mond­nacht wird der Mond auch immer mehr ein Objekt für die zwei­te Nacht­hälf­te und stat­tet dem Stern­bild Was­ser­mann einen Besuch ab. Dort begeg­net er am Abend des 24. Juli den Ring­pla­ne­ten Saturn, in nur 1 ? Grad Abstand. Nach­dem der Mond das Stern­bild Fisch ver­las­sen hat, befin­det er sich am 28. Juli aber­mals im Wid­der sowie im letz­ten Vier­tel. In den Mor­gen­stun­den des 30. Juli hält sich der Mond im „Gol­de­nen Tor der Eklip­tik” auf, das durch die bei­den offe­nen Stern­hau­fen Hya­den und Ple­ja­den im Stern­bild Stier mar­kiert wird. Dort kön­nen wir ihn nur 1 ½ Grad süd­lich der Ple­ja­den und 5 ½ Grad nörd­lich unse­res roten Nach­barn Mars auf­fin­den. Dicht über dem nord­öst­li­chen Hori­zont fin­den wir auch den Pla­ne­ten Jupi­ter. Am letz­ten Mor­gen im Juli steht die Sichel des abneh­men­den Mon­des schließ­lich öst­lich der bei­den Planeten.

Die Planeten

Der flin­ke Pla­net Mer­kur ent­fernt sich in öst­li­cher Rich­tung immer wei­ter von der Son­ne und steht am 22. Juli 2024, mit einem Abstand von 26°56’, in sei­ner größ­ten öst­li­chen Elon­ga­ti­on. Lei­der kommt es nicht zu einer Abend­sicht­bar­keit des zu die­sem Zeit­punkt 0,3 mag hel­len inners­ten Pla­ne­ten unse­res Son­nen­sys­tems in unse­ren Brei­ten. Mer­kur bleibt im gesam­ten Monat für das unbe­waff­ne­te Auge unsicht­bar. Nur süd­lich von 47° nörd­li­cher Brei­te kann man in der ers­ten Juli­wo­che ver­su­chen, ihn mit Hil­fe eines Feld­ste­chers, bei opti­ma­len Bedin­gun­gen und per­fek­ter Hori­zont­sicht, auf­zu­spü­ren. Am 27. Juli erreicht Mer­kur noch das Aphel sei­ner Bahn und befin­det sich zu die­sem Zeit­punkt 70 Mil­lio­nen Kilo­me­ter von unse­rem Zen­tral­ge­stirn entfernt.

Unser Schwes­ter­pla­net Venus stand am 4. des Vor­mo­nats in obe­rer Kon­junk­ti­on zu unse­rem Zen­tral­ge­stirn. Ihr öst­li­cher Win­kel­ab­stand von der Son­ne nimmt nur leicht zu und beträgt Ende Juli bereits 16 Grad. Das reicht aller­dings noch nicht für eine Abend­sicht­bar­keit der Venus, da auch ihr Tag­bo­gen gerin­ger als die der Son­ne aus­fällt und die Eklip­tik flach zum Abend­ho­ri­zont ver­läuft. Sie bleibt dem­zu­fol­ge noch unsicht­bar. Am 10. Juli erreicht die Venus das Peri­hel ihrer Bahn und befin­det sich dann 107 Mil­lio­nen Kilo­me­ter von der Son­ne entfernt.

Unser roter Nach­bar Mars baut sei­ne Sicht­bar­keit am Mor­gen­him­mel wei­ter aus und wan­dert vom Stern­bild Wid­der in den Stier. Er hält sich nahe dem “Gol­de­nen Tor der Eklip­tik” auf, das aus den bei­den offe­nen Stern­hau­fen Hya­den und Ple­ja­den im Stern­bild Stier gebil­det wird. Am 1. Juli geht der Mars um 1:53 Uhr im Osten auf. Bis zum 31. Juli ver­frü­hen sich sei­ne Auf­gän­ge auf 0:48 Uhr Som­mer­zeit. Sei­ne schein­ba­re Hel­lig­keit nimmt im Lau­fe des Juli deut­lich zu und beträgt Ende des Monats bereits 0,8 mag. Zum Monats­en­de hin steht der Rote Pla­net zu Däm­me­rungs­be­ginn gegen 5 Uhr bereits 35 Grad hoch im Osten. Erwäh­nens­wert ist die enge Kon­junk­ti­on zwi­schen Mars und Ura­nus. Denn er zieht vom 12. bis 18. Juli sehr dicht an die­sem Pla­ne­ten vor­bei. Am 15. Juli beträgt der Abstand bei­der Him­mels­kör­per nur noch 40 Bogen­mi­nu­ten, was in Tele­sko­pen und auch in Fern­glä­sern zu beob­ach­ten ist. Der schein­ba­re Durch­mes­ser unse­res Nach­bar­pla­ne­ten wächst bis Ende Juli nur auf 5,8 Bogen­se­kun­den an, so dass eine Beob­ach­tung sei­ner Albe­d­o­st­ruk­tu­ren nach wie vor ein recht schwie­ri­ges Unter­fan­gen ist. Am letz­ten Mor­gen im Juli steht die abneh­men­de Mond­si­chel in der Nähe von Mars und Jupi­ter und bil­det auch für Astro­fo­to­gra­fen eine attrak­ti­ve Drei­er­kon­stel­la­ti­on am Morgenhimmel.

Der Rie­sen­pla­net Jupi­ter kann wie­der am Mor­gen­him­mel im Stern­bild Stier gese­hen wer­den. Er hält sich zunächst im “Gol­de­nen Tor der Eklip­tik” auf und strebt immer höhe­re Dekli­na­ti­on ent­ge­gen. Am 13. des Monats pas­siert der Pla­net den 0,8 mag hel­len Haupt­stern Alde­ba­ran in knapp 4,5 Grad Abstand. Der Pla­net Mars ist ihm dicht auf den Fer­sen. Die Auf­gän­ge des Rie­sen­pla­ne­ten ver­frü­hen sich von 2:51 Uhr auf 1:12 Uhr Som­mer­zeit. Sei­ne schein­ba­re Hel­lig­keit nimmt leicht zu und beträgt Ende Juli ‑2,1 mag. Damit ist er nach dem Mond das hells­te Gestirn am Mor­gen­him­mel. Ab der Mit­te des Monats steht Jupi­ter, zum Ende der Nacht, bereits 15 Grad hoch über dem Ost­ho­ri­zont, so dass Ama­teur­as­tro­no­men wie­der einen Blick auf sei­ne ihn umkrei­sen­den Mon­de und Atmo­sphä­ren­struk­tu­ren wagen kön­nen. Zwei­mal erhält Jupi­ter Besuch vom abneh­men­den Mond und zwar am 3. und 31. Juli.

Der Ring­pla­net Saturn wird in die­sem Monat lang­sam zum Pla­ne­ten für die gesam­te Nacht und geht bereits vor Mit­ter­nacht auf. Er wan­dert rück­läu­fig durch das Stern­bild Was­ser­mann. Saturn domi­niert die zwei­te Nacht­hälf­te und kul­mi­niert gegen 4 Uhr mor­gens in einer Höhe von über 30 Grad. Sei­ne schein­ba­re Hel­lig­keit steigt bis Ende Juli auf 0,8 Grö­ßen­klas­sen. Sei­ne Auf­gän­ge ver­frü­hen sich von 0:18 Uhr Som­mer­zeit auf zwei Stun­den zum Monats­en­de. Im Tele­skop ist sein Ring­sys­tem nur noch 2 Grad geöff­net. Durch die fast Kan­ten­la­ge des Ring­sys­tem kön­nen wir in die­sem Jahr wie­der Schat­ten­wür­fe und Durch­gän­ge sei­ner hel­len Mon­de beob­ach­ten. Sein Pla­ne­ten­scheib­chen erscheint zum Monats­en­de hin unter einem Win­kel von 19 Bogen­se­kun­den. In der Nacht vom 24. auf den 25. zieht der abneh­men­de Mond am Ring­pla­ne­ten vorbei.

Der Pla­net Ura­nus bewegt sich recht­läu­fig durch den Stier und kann ab Mit­te Juli wie­der am Mor­gen­him­mel auf­ge­fun­den wer­den. Mit einer schein­ba­ren Hel­lig­keit von 5,8 mag ist aller­dings ein Fern­glas oder ein klei­nes Tele­skop erfor­der­lich, um ihn zu ent­de­cken. Er steht 5 ½ Grad süd­west­lich der Ple­ja­den (Mes­sier 45). Unter opti­ma­len Bedin­gun­gen kann der Pla­net auf einem Drit­tel der Ver­bin­dungs­li­nie zwi­schen den Ple­ja­den und Zeta und Omi­kron Tau­ri als win­zi­ger Stern auch mit blo­ßem Auge gese­hen wer­den. Selbst mit höhe­rer Ver­grö­ße­rung erscheint der Pla­net nur als 3,5 Bogen­se­kun­den gro­ßes grü­nes Scheib­chen. Am 1. Juli geht Ura­nus um 2:12 Uhr im Osten auf. Bis zum 31. Juli ver­frü­hen sich sei­ne Auf­gangs­zei­ten auf 0:17 Uhr Som­mer­zeit. Zum Monats­en­de hin erreicht Ura­nus zu Beginn der Mor­gen­däm­me­rung bereits eine Höhe von 30 Grad über dem Hori­zont. Am 15. des Monats zieht Mars, in etwas mehr als eine Voll­mond­brei­te, süd­lich an Ura­nus vorbei.

Der inners­te Pla­net unse­res Son­nen­sys­tems Nep­tun wird am 2. Juli im Stern­bild Fische sta­tio­när und setzt zu sei­ner Oppo­si­ti­ons­schlei­fe an. Danach wan­dert Nep­tun rück­läu­fig über den Him­mel. Am 1. Juli geht Nep­tun um 0:30 Uhr Som­mer­zeit auf. Am 31. des Monats erscheint der Pla­net bereits zwei Stun­den frü­her über der öst­li­chen Hori­zont­li­nie. Mit einer schein­ba­ren Hel­lig­keit von 7,8 Grö­ßen­klas­sen ist ein Feld­ste­cher oder ein Tele­skop erfor­der­lich, um ihn zu ent­de­cken. Rund eine Stun­de nach sei­nem Auf­gang kann man nach dem fer­nen Pla­ne­ten Aus­schau hal­ten. Wir fin­den ihn auf der Hälf­te der Ver­bin­dungs­li­nie zwi­schen Lamb­da Pisci­um und Iota Ceti. Auch mit hoher Ver­grö­ße­rung gibt sein 2,3 Bogen­se­kun­den gro­ßes blau­grü­nes Scheib­chen kei­ner­lei Ein­zel­hei­ten preis.

Der ehe­ma­li­ge Pla­net unse­res Son­nen­sys­tems (134340) Plu­to kommt am 23. Juli 2024 im Stern­bild Stein­bock in Oppo­si­ti­on zur Son­ne. Er ist die gan­ze Nacht beob­acht­bar. Mit einer schein­ba­ren Hel­lig­keit von nur 14,4 mag sind aller­dings grö­ße­re Tele­sko­pe erfor­der­lich, um ihn zu ent­de­cken. Die Kul­mi­na­ti­ons­zei­ten des Zwerg­pla­ne­ten ver­frü­hen sich von anfangs 2:44 Uhr auf 0:43 Uhr Som­mer­zeit. Zum Oppo­si­ti­ons­ter­min beträgt der Abstand zu unse­rem Hei­mat­pla­ne­ten 5,092 Mil­li­ar­den Kilo­me­ter. Das ent­spricht einer Licht­lauf­zeit von 4,72 Stunden.

Helle Kometen und Planetoiden

Der kurz­pe­ri­odi­sche Komet 13P/Olbers kann flach am Abend­him­mel beob­ach­tet wer­den. Er zieht im Lau­fe des Juli durch den Luchs und kann dann ent­lang der Gren­ze der Stern­bil­der Klei­ner Löwe und Gro­ße Bär auf­ge­sucht wer­den. Mit einer Hel­lig­keit um 7,0 mag ist der Schweif­stern bereits in Fern­glä­sern ein dank­ba­res Objekt. Bis zum Monats­en­de fällt die schein­ba­re Hel­lig­keit von Komet Olbers zwi­schen 7,5 bis 8,0 Grö­ßen­klas­sen. Dabei ver­bes­sern sich die Sicht­be­din­gun­gen, auch auf­grund der wie­der dunk­ler und vor allem län­ger wer­den­den Näch­te für Beob­ach­ter in Nord­deutsch­land, etwas.

Der kurz­pe­ri­odi­sche Komet 154P/Brewington besitzt eine Umlauf­zeit von 10,5 Jah­ren und erreich­te Mit­te Juni sein Peri­hel. Er wur­de in die­ser Sai­son bis­her noch nicht beob­ach­tet und soll­te zu Beginn des Monats, mit einer schein­ba­ren Hel­lig­keit von 12 mag, sein Maxi­mum errei­chen. Sei­ne Bahn ver­läuft flach über dem mor­gend­li­chen Hori­zont. Er zieht im Lau­fe des Juli vom Stern­bild Per­seus in den Fuhrmann.

Der Komet C/2021 S3 (Pan­STARRS) steht zir­kum­po­lar im Stern­bild Dra­che und beschreibt dort einen klei­nen Bahn­bo­gen. Sei­ne schein­ba­re Hel­lig­keit geht im Lau­fe des Monats von 11,5 auf 12,0 mag zurück, so dass er in mitt­le­ren bis grö­ße­ren Tele­sko­pen beob­ach­tet wer­den kann.

Der Komet C/2023 A3 (Tsu­chis­han-ATLAS) ver­schwin­det in den ers­ten Juli­ta­gen im Stern­bild Löwe von der Him­mels­büh­ne und taucht dann in der ers­ten Okto­ber­de­ka­de, mit vor­aus­sicht­lich 1. Grö­ßen­klas­se, wie­der am Abend­him­mel auf. Zur Zeit sta­gniert sei­ne Hel­lig­keits­ent­wick­lung etwas, was wahr­schein­lich durch einen geo­me­tri­schen Bahn­ef­fekt ver­ur­sacht wird. Sei­ne schein­ba­re Hel­lig­keit wird von Beob­ach­tern zur Zeit zwi­schen 9 und 10 Grö­ßen­klas­sen angegeben.

Der Zwerg­pla­net (1) Ceres kommt am 6. Juli 2024 im Stern­bild Schüt­ze wie­der in Oppo­si­ti­on zur Son­ne und erreicht eine maxi­ma­le Hel­lig­keit von 7,3 mag. Damit ist der Zwerg­pla­net bereits sehr ein­fach in Feld­ste­chern zu beob­ach­ten. Als Auf­such­hil­fe für den Zwerg­pla­ne­ten kann der 2,6 mag hel­le Stern Zeta Sagit­ta­rii die­nen. Denn am 6. Juli zieht Ceres, in nur 0,4 Grad nörd­li­chen Abstand, am Stern vor­bei. Die Oppo­si­ti­on in die­sem Jahr fällt neben der maxi­ma­len Hel­lig­keit eher ungüns­tig aus. Denn Ceres steht, mit einer Dekli­na­ti­on von ‑29,3 Grad, sehr weit süd­lich am Him­mel. Zum Zeit­punkt ihres Meri­di­an­durch­gangs erreicht sie nur eine maxi­ma­le Höhe von 10 Grad über dem Hori­zont. Am 1. Juli steht Ceres um 1:37 Uhr im Süden und am 31. Juli bereits um 23:08 Uhr Som­mer­zeit. Bis zum Monats­en­de geht die Hel­lig­keit wie­der auf 7,8 Grö­ßen­klas­sen zurück.

Der Aste­ro­id (2) Pal­las zieht im Stern­bild Kopf der Schlan­ge wei­ter in Rich­tung Süden und wird am 18. Juli sta­tio­när. Damit endet ihre Oppo­si­ti­ons­pe­ri­ode. Die Hel­lig­keit geht von 9,4 mag auf 9,7 mag wei­ter zurück. Am 1. Juli sinkt Pal­las um 6:55 Uhr unter den Hori­zont. Bis zum 31. des Monats ver­frü­hen sich ihre Unter­gangs­zei­ten auf 4:21 Uhr Som­mer­zeit. An die­sem Tag kann auch der 5,4 mag hel­le Stern SAO 84070 als Auf­such­hil­fe für den Klein­pla­ne­ten die­nen. Denn ihr Abstand zum Stern beträgt nur 8,5 Bogenminuten.

(7) Iris bewegt sich rück­läu­fig durch den Was­ser­mann und kann bereits die gan­ze Nacht beob­ach­tet wer­den. Ihre schein­ba­re Hel­lig­keit steigt von 9,3 auf 8,4 mag stark an. Die Kul­mi­na­ti­ons­zei­ten ver­frü­hen sich von 3:53 Uhr auf 1:35 Uhr Som­mer­zeit. Mit­te des nächs­ten Monats erreicht sie auch ihre Oppositionsstellung.

(16) Psy­che wird am 28. Juli wie­der hel­ler als 10 mag und kann im Stern­bild Stein­bock auf­ge­sucht wer­den. Die schein­ba­re Hel­lig­keit steigt bis Monats­en­de auf 9,8 Grö­ßen­klas­sen. Am 1. Juli steht Psy­che um 3:53 Uhr im Süden. Bis zum 31. Juli erfolgt ihr Meri­di­an­durch­gang bereits um 1:38 Uhr Som­mer­zeit. Am 26. Juli steht der Aste­ro­id in der Nähe von SAO 164211 (7,6 mag) und am 27. des Monats nahe dem Stern SAO 164204 (6,5 mag). Der gegen­sei­ti­ge Abstand beträgt ¼ bzw. 7 Bogenminuten.

Der Aste­ro­id mit der Num­mer (40) Har­mo­nia erreicht am 21. Juli 2024 ihre Oppo­si­ti­ons­stel­lung im Stern­bild Schüt­ze. Davor hielt sie sich noch im Stern­bild Stein­bock auf. Dabei erreicht sie mit 8,9 mag auch ihren größt­mög­li­chen Hel­lig­keits­wert. Zu Beginn des Monats noch 9,5 mag hell, kul­mi­niert sie um 2:53 Uhr. Ende Juli erreicht sie bereits um 0:26 Uhr Som­mer­zeit ihre höchs­te Stel­lung im Süden. Ihre schein­ba­re Hel­lig­keit hat bis dahin wie­der auf 9,1 Grö­ßen­klas­sen abge­nom­men. Inter­es­sant für Beob­ach­ter mit gro­ßen Tele­sko­pen ist ihre Begeg­nung mit dem 14,4 mag hel­len Zwerg­pla­ne­ten Plu­to am 15. Juli in 12 Bogen­mi­nu­ten Abstand.

(42) Isis bewegt sich durch den Schüt­zen. Zu Beginn des Monats ist der Aste­ro­id noch 9,5 mag hell. Ihre schein­ba­re Hel­lig­keit sinkt ab dem 20. Juli wie­der unter die 10. Grö­ßen­klas­sen. Die Kul­mi­na­ti­ons­zei­ten ver­frü­hen sich von 0:56 Uhr zu Monats­be­ginn auf 22:31 Uhr Som­mer­zeit am Monats­en­de. Am 12. Juli kann der 6,2 mag hel­le Stern SAO 186594 als Auf­such­hil­fe für Isis die­nen. Ihr gegen­sei­ti­ger Abstand beträgt an die­sem Tag nur 4 Bogen­mi­nu­ten. Inter­es­sant ist auch die Begeg­nung mit dem 9,5 mag hel­len Kugel­stern­hau­fen NGC 6528 am 30. Juli.

Meteorströme

Die Alpha-Capri­corn­i­den tre­ten zwi­schen dem 3. Juli bis 15. August in Erschei­nung. Die mit 23 km/s recht lang­sa­men Meteo­re sind die gan­ze Nacht über beob­acht­bar und zei­gen mit­un­ter recht lan­ge Bah­nen. Somit unter­schei­den sie sich gut von den zahl­rei­chen ande­ren Mete­or­strö­men, die im Juli sicht­bar sind. Das Maxi­mum fin­det in der Nacht vom 30. auf den 31. Juli statt und kurz nach dem letz­ten Vier­tel. Bei dunk­lem Him­mel sind bis zu 5 Meteo­re pro Stun­de erkenn­bar, davon auch eini­ge sehr hel­le Exem­pla­re. Nach neu­es­ten For­schun­gen ist der fast erlo­sche­ne Komet 169P/NEAT (auch bekannt als Aste­ro­id 2002 EX12) für den Teil­chen­schau­er ver­ant­wort­lich. Die­ser Mete­or­strom pro­fi­tiert vor allem von einem süd­li­che­ren Stand­ort als Deutschland.

Ein rela­tiv unbe­kann­ter Strom stel­len die Juli-Pega­si­den dar. Sie sind vom 4. bis 14. Juli beob­acht­bar, wobei das Maxi­mum am 10. Juli ein­tre­ten wird. Der Radi­ant befin­det sich ca. vier Grad süd­lich vom Stern Mar­kab an der Posi­ti­on RA 347 Grad und DEC +11 Grad. In die­ser Zeit sind 3 bis 5 Meteo­re pro Stun­de sicht­bar, die eine rela­tiv schnel­le Ein­tritts­ge­schwin­dig­keit von 63 Kilo­me­ter pro Sekun­de auf­wei­sen. Als Mut­ter­kör­per die­ses Mete­or­stroms ist wahr­schein­lich der Komet C/1979 Y1 (Brad­field) verantwortlich.

Die Piscis-Aus­tri­ni­den sind zwi­schen dem 15. Juli bis 10. August aktiv und errei­chen ihr Maxi­mum in der Nacht vom 28. auf den 29. Juli. Auf­grund der weit süd­li­chen Lage sind nur weni­ge Meteo­re von Mit­tel­eu­ro­pa aus beob­acht­bar. Von süd­li­che­ren Stand­or­ten aus kön­nen bis zu 5 Meteo­re pro Stun­de gesich­tet wer­den, die mit 35 Kilo­me­ter pro Sekun­de mitt­le­re Ein­tritts­ge­schwin­dig­kei­ten zeigen.

Zwi­schen dem 12. Juli und dem 19. August sind die recht unauf­fäl­li­gen Süd­li­chen Del­ta-Aqua­ri­den aktiv. Das Maxi­mum ist in der Nacht vom 30. auf den 31. Juli in den Stun­den nach Mit­ter­nacht zu erwar­ten. Auf­grund der süd­li­chen Dekli­na­ti­on des Radi­an­ten sind von Mit­tel­eu­ro­pa aus maxi­mal 5 bis 10 Meteo­re pro Stun­de sicht­bar. Der Aus­strah­lungs­punkt (Radi­ant) des Mete­or­stroms befin­det sich unge­fähr 3 Grad west­lich von Del­ta Aqua­rii und erreicht in unse­ren Brei­ten nur eine Höhe von knapp 25 Grad über dem Hori­zont. Von süd­li­chen Stand­or­ten aus, z.B. in Nami­bia, wo der Radi­ant deut­lich höher steht, sind etwa 20 bis 25 Stern­schnup­pen von 3 bis 5 mag Hel­lig­keit sicht­bar, die mit Geschwin­dig­kei­ten von 41 km/s in die Erd­at­mo­sphä­re ein­drin­gen. Somit unter­schei­den sie sich recht gut von den lang­sa­me­ren Alpha-Capri­corn­i­den. Durch den abneh­men­den Mond ist eine Beob­ach­tung des Mete­or­stroms in der zwei­ten Nacht­hälf­te nur ein­ge­schränkt möglich.

Ein wei­te­rer recht unbe­kann­ter Strom sind die Gam­ma-Dra­co­ni­den, die vom 25. bis 31. Juli aktiv sind. Ihr Aus­strah­lungs­punkt befin­det sich zir­kum­po­lar an der Posi­ti­on RA 280 Grad und Dec +51 Grad. Am 28. Juli wird das Maxi­mum der Gam­ma-Dra­co­ni­den gegen 3 Uhr mor­gens mit einer Rate von nur 5 Meteo­ren pro Stun­de erwar­tet. Sie wei­sen mit 27 Kilo­me­ter pro Sekun­de nur eine sehr gerin­ge Ein­tritts­ge­schwin­dig­keit in die Erd­at­mo­sphä­re auf.

Gegen Ende des Monats tau­chen auch schon die ers­ten Per­sei­den auf, die aber erst im August ihr Maxi­mum errei­chen. Ihr Radi­ant befin­det sich im Juli noch in der süd­li­chen Kas­sio­peia und nicht, wie Mit­te August, in der Nähe von Eta Pers­ei. Erst zu Beginn des August wan­dert der Radi­ant in die nörd­li­chen Berei­che des Per­seus. Mit 59 Kilo­me­tern pro Sekun­de han­delt es sich bei den Per­sei­den um sehr schnel­le Teil­chen, die sich sehr gut von den ande­ren Strö­men im Juli unterscheiden.

Auch die Meteo­re der Ant­he­l­ionquel­le aus der Eklip­tik­re­gi­on sind aktiv. Sie besit­zen ähn­li­che Ein­tritts­ge­schwin­dig­kei­ten, um 30 Kilo­me­ter pro Sekun­de, wie die der Süd­li­chen Del­ta-Aqua­ri­den und Alpha-Capri­corn­i­den. Aus die­sem Grund sind sie von den ande­ren süd­li­chen Mete­or­strö­men in die­sem Monat schwie­rig zu unter­schei­den. Im Lau­fe des Monats bewegt sich der Radi­ant der Ant­he­l­ionquel­le vom Stern­bild Stein­bock kom­mend in den Wassermann.

Der abendliche Fixsternhimmel

Der Stern­him­mel am 15. Juli 2024 um 23:00 Uhr MESZ

Im Norden

Das Stern­bild Gro­ßer Bär, mit der bekann­ten Figur des Gro­ßen Wagens, steigt zu unse­rer Stan­dard­be­ob­ach­tungs­zeit lang­sam wie­der her­ab und befin­det sich nun in mitt­le­rer Höhe im Nord­wes­ten. Ver­län­gern wir die hin­te­ren Kas­ten­ster­ne des Wagens um das Fünf­fa­che, sto­ßen wir auf den Polar­stern, der exakt die Nord­rich­tung angibt. Der Polar­stern gehört zum Stern­bild Klei­ner Bär, des­sen Wagen­kas­ten nun die höchs­te Stel­lung über dem Nord­ho­ri­zont gera­de über­schrit­ten hat und im Lau­fe der Nacht eben­falls her­ab­stei­gen wird. Ober­halb des Klei­nen Bären erreicht der Dra­che soeben sei­ne höchs­te Stel­lung im Nor­den, auch obe­re Kul­mi­na­ti­on genannt. Der mar­kan­te und auf­fäl­li­ge Kopf des Dra­chen befin­det sich dabei genau über uns im Zenit. Der rest­li­che Kör­per des Fabel­we­sens schlän­gelt sich um die Figur des Klei­nen Wagens her­um. Rechts vom Polar­stern ent­de­cken wir das Stern­bild Kepheus, das in die­ser Stel­lung die Form eines Haus­da­ches besitzt. Dar­un­ter steigt nun auch die Kas­sio­peia, die im Volks­mund auch als „Himmels‑W“ bekannt ist, lang­sam wie­der höher. Bei guter Hori­zon­sicht fun­kelt direkt über dem Nord­ho­ri­zont, und damit in der unte­ren Kul­mi­na­ti­on, die gelb­lich leuch­ten­de Kapel­la im Stern­bild Fuhr­mann mun­ter vor sich hin. Direkt ober­halb vom Fuhr­mann kön­nen wir die schwa­chen Ster­ne des Stern­bilds Giraf­fe und des Luchs kaum aus­ma­chen. Zwi­schen den Stern­bil­dern Kas­sio­peia und Fuhr­mann hat auch der Per­seus sei­ne unte­re Kul­mi­na­ti­on gera­de überschritten.

Im Osten

Bli­cken wir hoch in Rich­tung Osten fällt zuerst das Som­mer­drei­eck auf. Es wird aus den hel­len Ster­nen Deneb im Schwan, Wega in der Lei­er und Alta­ir im Adler gebil­det. Durch die­se drei recht auf­fäl­li­gen und ein­präg­sa­men Stern­bil­der ver­läuft die hel­le Som­mer­milch­stra­ße in Rich­tung Süd­ho­ri­zont her­ab. Zwi­schen Adler und Schwan ste­hen noch die klei­nen und eher unschein­ba­ren Stern­bil­der Füchs­chen und Pfeil, wobei das Stern­bild Füchs­chen, inmit­ten der Som­mer­milch­stra­ße gele­gen, auf­grund sei­ner schwa­chen Ster­ne nicht gera­de ein­fach zu erken­nen ist. Öst­lich vom Schwan ent­de­cken wir den Kepheus. Dar­un­ter befin­det sich in mitt­le­rer Höhe das eher unschein­ba­re Stern­bild der Eidech­se und noch wei­ter in Rich­tung Nor­den, die Kas­sio­peia. Direkt über dem Hori­zont ist das Stern­bild Pega­sus schon voll­stän­dig im Osten auf­ge­gan­gen. Der lin­ke obe­re Kas­ten­stern gehört aber schon zum Stern­bild Andro­me­da, die sich wei­ter öst­lich und nahe­zu par­al­lel zum Hori­zont erstreckt. Rechts ober­halb vom Kopf des Pega­sus ent­de­cken wir noch das klei­ne Stern­bild Fül­len und die ein­präg­sa­me Figur des Del­phins. Dicht über dem Ost- und Süd­ost­ho­ri­zont sind schon die ers­ten Ster­ne der Herbst­stern­bil­der Was­ser­mann und Stein­bock aufgegangen.

Im Süden

Der Süden wird nun voll­stän­dig vom mäch­ti­gen Schlan­gen­trä­ger ein­ge­nom­men, der sich in mitt­le­rer Höhe über dem Hori­zont befin­det. Dar­über steht das eher unauf­fäl­li­ge Stern­bild Her­ku­les, das soeben den Meri­di­an über­schrit­ten hat. Öst­lich vom Her­ku­les ent­de­cken wir die Lei­er mit der hel­len Wega. Noch wei­ter im Süd­os­ten sind die Stern­bil­der Schwan, Füchs­chen, Pfeil und der Adler sicht­bar. Wei­ter west­lich vom Her­ku­les sehen wir noch die Nörd­li­che Kro­ne. Dar­un­ter ste­hen Kopf und Hals des Stern­bilds Schlan­ge. Tief über dem Süd­ho­ri­zont hat nun der Skor­pi­on, mit sei­nem röt­li­chen Haupt­stern Ant­ares, schon längst den Meri­di­an über­schrit­ten. Er wird bald unter dem süd­west­li­chen Hori­zont ver­schwin­den. Wei­ter west­lich vom Skor­pi­on erken­nen wir die Waa­ge. Der Schüt­ze, öst­lich des Skor­pi­ons gele­gen, wird in der nächs­ten Stun­de den Meri­di­an eben­falls über­schrei­ten. In die­sem in einer Art Tee­kan­ne nach­emp­fun­de­nen Stern­bild befin­det sich das Zen­trum unse­res eige­nen Milch­stra­ßen­sys­tems. Die­ser Him­mels­ab­schnitt ist von süd­li­che­ren Brei­ten als Mit­tel­eu­ro­pa aus noch deut­lich bes­ser zu erken­nen und steht dort auch deut­lich höher über dem Hori­zont. Ober­halb des Schüt­zen ist noch das unschein­ba­re Stern­bild Schild mit der hel­len Schild­wol­ke erkenn­bar. Hier­bei han­delt es sich um eine aus­ge­dehn­te und beson­ders auf­fäl­li­ge Ster­nen­wol­ke inmit­ten der Som­mer­milch­stra­ße. Direkt im Süd­os­ten ist soeben das Stern­bild Stein­bock aufgegangen.

Im Westen

Die bei­den Stern­bil­der Gro­ßer Bär und Bären­hü­ter, mit dem hel­len oran­ge leuch­ten­den Haupt­stern Ark­tur, sind die auf­fäl­ligs­ten Stern­bil­der in die­sem Him­mels­ab­schnitt. Sie befin­den sich in mitt­le­rer Höhe über dem west­li­chen Hori­zont und wer­den im Lau­fe der Nacht wei­ter in Rich­tung Hori­zont hin­ab­stei­gen. Ober­halb die­ser bei­den Stern­bil­der steht der Dra­che. Unter­halb der Deich­sel des gro­ßen Wagens ent­de­cken wir noch das klei­ne unschein­ba­re Stern­bild der Jagd­hun­de und direkt dar­un­ter das Haar der Bere­ni­ke. Öst­lich des Bären­hü­ters gele­gen steht das mar­kan­te Ster­nen­rund der Nörd­li­chen Kro­ne und noch etwas höher, der unschein­ba­re Her­ku­les. Dort kön­nen auf­merk­sa­me Beob­ach­ter, etwas unter­halb des rech­ten obe­ren Kas­ten­sterns die­ser Figur, den Kugel­stern­hau­fen M 13 auf­fin­den. Unter einem dunk­len Land­him­mel ist die­ser bereits mit dem blo­ßen Auge zu erken­nen. Und auch der Kugel­stern­hau­fen M 5, im Kopf der Schlan­ge, der unter­halb der Nörd­li­chen Kro­ne zu fin­den ist, kann unter sehr guten Bedin­gun­gen mit dem blo­ßen Auge auf­ge­fun­den wer­den. Im Wes­ten tre­ten mit den bei­den Stern­bil­dern Jung­frau und Löwe nun auch die letz­ten Früh­lings­stern­bil­der von der Him­mels­büh­ne ab. Die Vor­der­pran­ken des Löwen sind zu unse­rer Stan­dard­be­ob­ach­tungs­zeit schon längst unter dem nord­west­li­chen Hori­zont ver­schwun­den. Und auch die rest­li­chen Ster­ne des Löwen, zusam­men mit dem Haupt­stern Spi­ca in der Jung­frau, wer­den bald folgen.

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Andreas

Andreas Schnabel war bis zum Ende der Astronomie-Zeitschrift "Abenteuer Astronomie" im Jahr 2018 als Kolumnist tätig und schrieb dort über die aktuell sichtbaren Kometen. Er ist Mitglied der "Vereinigung für Sternfreunde e.V.". Neben Astronomie, betreibt der Autor des Blogs auch Fotografie und zeigt diese Bilder u.a. auf Flickr.

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