Spektralanalyse bringt Licht ins Dunkel der „Little Red Dots“

Das kom­ple­xe Rät­sel um die als „Litt­le Red Dots“ (LRDs) bekann­ten Objek­te hat sich seit ihrer Ent­de­ckung durch das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA, ESA und CSA im Jahr 2022 nach und nach ver­voll­stän­digt. Nun hilft das Spek­trum eines bestimm­ten „Litt­le Red Dot“, vie­le der Puz­zle­tei­le mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Ein Astro­no­men­team unter der Lei­tung von Was­si­li Kokorew an der Uni­ver­si­tät von Texas in Aus­tin hat den gesuch­ten Punkt iden­ti­fi­ziert: GLIMPSE-17775. Durch die sorg­fäl­ti­ge Ana­ly­se des von Webb erfass­ten Spektrums…

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Supermassereiches Schwarzes Loch aus der Frühzeit des Universums überrascht Forscher

Mit­hil­fe der bei­spiel­lo­sen Bil­d­­ge­­bungs- und Spek­tro­sko­pieleis­tung des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops von NASA, ESA und CSA haben For­scher die Bewe­gung und Zusam­men­set­zung des Gases kar­tiert, das ein super­mas­se­rei­ches Schwar­zes Loch im Zen­trum von Abel­l2744-QSO1 umkreist, einer win­zi­gen Gala­xie in über 13 Mil­li­ar­den Licht­jah­ren Ent­fer­nung. Die Ergeb­nis­se deu­ten dar­auf hin, dass das Schwar­ze Loch mit der 50-mil­­lio­­nen­­fa­chen Son­nen­mas­se älter ist als sei­ne Wirts­ga­la­xie, mög­li­cher­wei­se in der ers­ten Sekun­de des Urknalls ent­stan­den ist und von Anfang an gewal­ti­ge Aus­ma­ße gehabt haben muss. Was…

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Junge Sternhaufen im Fokus naher Galaxien

Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben mit­hil­fe des NASA/ESA/CSA James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops – in Kom­bi­na­ti­on mit dem NASA/ESA Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­­skop – einen tie­fen Blick auf Tau­sen­de jun­ger Stern­hau­fen in vier nahe­ge­le­ge­nen Gala­xien gewor­fen und dabei Stern­hau­fen in ver­schie­de­nen Ent­wick­lungs­sta­di­en unter­sucht. Ihre Ergeb­nis­se zei­gen, dass mas­se­rei­che­re Stern­hau­fen schnel­ler aus den Wol­ken her­vor­tre­ten, in denen sie ent­ste­hen, dabei Gas ver­trei­ben und die Gala­xie mit ultra­vio­let­tem Licht durch­flu­ten. Das Ergeb­nis ver­schafft uns ein detail­lier­te­res Ver­ständ­nis der Stern­ent­ste­hung in Gala­xien sowie dar­über, wie und wo sich…

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Öffentlichkeit hilft bei der Suche nach Gravitationslinsen

Mit dem Start von „Space Warps“, einem neu­en Bür­ger­wis­sen­schafts­pro­jekt auf der Platt­form Zoo­ni­ver­se, kann sich die Öffent­lich­keit nun aktiv an der Suche nach sel­te­nen und schwer erkenn­ba­ren star­ken Gra­vi­ta­ti­ons­lin­sen betei­li­gen. Grund­la­ge dafür sind bis­her unver­öf­fent­lich­te Auf­nah­men des Welt­raum­te­le­skops Euclid der Euro­päi­schen Welt­raum­or­ga­ni­sa­ti­on ESA. Das Pro­jekt zielt dar­auf ab, neue Erkennt­nis­se über die dunk­le Mate­rie in Gala­xien zu Hin­wei­se auf die rät­sel­haf­te dunk­le Ener­gie zu lie­fern. „Warps“ in der Raum­zeit sind nicht nur ein The­ma für Sci­ence-Fic­­ti­on-Wer­ke wie…

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Hubble feiert 36 Jahre mit faszinierendem Blick auf den Trifidnebel

Das Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA rich­te­te anläss­lich sei­nes 36. Jubi­lä­ums erneut einen Blick auf eine Sze­ne, die es erst­mals 1997 auf­ge­nom­men hat­te: einen klei­nen Aus­schnitt eines Stern­ent­ste­hungs­ge­biets im Stern­bild Schüt­ze, etwa 5.000 Licht­jah­re ent­fernt, bekannt als Tri­fid­ne­bel. Das Bild zeigt Ver­än­de­run­gen in unglaub­lich kur­zen Zeit­räu­men und weckt Ehr­furcht und Stau­nen ange­sichts unse­res sich stän­dig wan­deln­den Uni­ver­sums. Die Far­ben in Hub­bles Auf­nah­me des schim­mern­den Stern­ent­ste­hungs­ge­biets im sicht­ba­ren Licht erin­nern an eine Unter­was­ser­land­schaft vol­ler fein­kör­ni­ger Sedi­men­te, die durch die Tiefen…

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29 Cygni b oder wie entstehen massereiche Himmelskörper?

Wo ver­läuft die Gren­ze zwi­schen Ster­nen und den mas­se­reichs­ten Pla­ne­ten? Wis­sen­schaft­ler ver­mu­ten, dass dies von ihrer Ent­ste­hungs­me­tho­de abhängt. Ent­stan­den sie durch ein „Bottom-up“-Prozess, bei dem sie all­mäh­lich wuch­sen, oder durch ein „Top-down“-Prozess, bei dem sich eine gro­ße Ansamm­lung von Gas und Staub in klei­ne­re, pla­ne­ten­gro­ße Frag­men­te auf­spal­te­te? Astro­no­men nutz­ten das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop von NASA, ESA und CSA, um ein Objekt zu unter­su­chen, das etwa 15-mal so schwer ist wie Jupi­ter und sich damit genau an der Gren­ze zwischen…

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Hubbles aktueller Blick auf den Krebsnebel

Vor fast einem Jahr­tau­send beob­ach­te­ten Astro­no­men einen strah­lend hel­len neu­en Stern am Him­mel – eine Super­no­va, die so hell war, dass sie wochen­lang sogar am Tag sicht­bar war. Heu­te ent­wi­ckelt sich ihr Über­rest, der Krebs­ne­bel, in 6.500 Licht­jah­ren Ent­fer­nung wei­ter. Edwin Hub­ble brach­te den Nebel erst­mals mit his­to­ri­schen Auf­zeich­nun­gen in Ver­bin­dung. Seit­dem wur­de er vom NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­­skop Hub­ble mit höchs­ter Prä­zi­si­on unter­sucht. Nun hat das Tele­skop die­se uralte Explo­si­on erneut beob­ach­tet, um ihre anhal­ten­de Aus­deh­nung und Ent­wick­lung zu…

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Der Zerfall eines Kometen

Der Komet C/2025 K1 (ATLAS), hat­te gera­de sei­nen son­nen­nächs­ten Punkt erreicht und befand sich auf dem Weg aus dem Son­nen­sys­tem. Obwohl er nur weni­ge Tage zuvor noch intakt gewe­sen war, zer­brach K1 in min­des­tens vier Tei­le, wäh­rend das NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­­skop Hub­ble ihn beob­ach­te­te. Die Wahr­schein­lich­keit dafür, dass dies wäh­rend der Beob­ach­tung durch Hub­ble geschah, ist extrem gering. Der Komet K1, des­sen voll­stän­di­ger Name „Komet C/2025 K1 (ATLAS)“ lau­tet – nicht zu ver­wech­seln mit dem inter­stel­la­ren Kome­ten 3I/ATLAS –, war ursprüng­lich nicht…

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Webbs Blick auf den Cranium-Nebel

Astro­no­men sind von den neu­es­ten Bil­dern James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA begeis­tert. Sie erin­nern stark an einen trans­pa­ren­ten kos­mi­schen Schä­del und geben den Blick auf das dar­in lie­gen­de „Gehirn“ frei. Der 5.000 Licht­jah­re ent­fern­te Nebel, offi­zi­ell PMR 1 genannt, ent­steht durch einen altern­den Stern, der sei­ne äuße­ren Schich­ten abstößt. Der Nebel PMR 1 ist eine Gas- und Staub­wol­ke, die eine ver­blüf­fen­de Ähn­lich­keit mit einem Gehirn in einem trans­pa­ren­ten Schä­del auf­weist, was ihm den Spitz­na­men „Expo­sed Cra­ni­um Nebu­la” (dt. „Frei­ge­leg­ter…

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Webb enthüllt Supernova-Vorläufer in der Galaxie NGC 1637

Astro­no­men haben erst­mals mit­hil­fe von Bil­dern des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA einen Super­­no­­va-Vor­­läu­­fer iden­ti­fi­ziert, der mit kei­nem ande­ren Tele­skop sicht­bar war: einen Roten Über­rie­sen in einer nahen Gala­xie. Die Umge­bung des Über­rie­sen war über­ra­schend stau­big – so stau­big, dass er für das Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA unsicht­bar war. Vor 40 Mil­lio­nen Jah­ren explo­dier­te ein Stern in einer nahen Gala­xie und schleu­der­te Mate­rie durch den Welt­raum, wodurch ein hel­les Licht­si­gnal ent­stand. Die­ses Licht durch­quer­te den Kos­mos und erreich­te die Erde am…

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