ALMA zeigt erstmals den „Wirbel“ eines entstehenden Planeten

Über die ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te hin­weg haben Astro­no­men eine recht voll­stän­di­ges Sze­na­rio dafür ent­wi­ckelt, wie neue Pla­ne­ten ent­ste­hen. Den Anfang machen mikro­sko­pi­sche Staub­kör­ner, die mit­ein­an­der ver­klum­pen. Am Ende kommt es zur Ent­ste­hung von Gesteins­pla­ne­ten mit Durch­mes­sern von Tau­sen­den von Kilo­me­tern wie unse­rer Erde oder der noch deut­lich grö­ße­ren Gas­rie­sen wie Jupi­ter. Das Sze­na­rio wird durch Simu­la­tio­nen und Beob­ach­tun­gen gestützt, aber bei den direk­ten Beob­ach­tun­gen gab es eine wich­ti­ge Lücke. Jetzt hat ein Astro­no­men­team unter der Lei­tung von Myriam…

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Braune Zwerge mit nur doppelter Jupitermasse entdeckt

Die­se Auf­nah­me des nahen Stern­ent­ste­hungs­ge­biets IC 348 ist eines der größ­ten Bil­der, die das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA/CSA bis­her ver­öf­fent­licht hat. Mit­hil­fe des Webb-Tele­skops such­ten Astro­no­men in IC 348 nach Brau­nen Zwer­gen, die weni­ger Mas­se besit­zen als die kleins­ten Ster­ne. Die For­scher ent­deck­ten Brau­ne Zwer­ge mit nur der dop­pel­ten Jupi­ter­mas­se und eröff­ne­ten damit eine neue Dimen­si­on der Erfor­schung die­ser fas­zi­nie­ren­den Objek­te. Das Stern­ent­ste­hungs­ge­biet IC 348 liegt nur 1.000 Licht­jah­re ent­fernt im Stern­bild Per­seus. In Regio­nen wie IC 348…

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Astronomen entdecken den schnellsten Stern unserer Galaxie

Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben den bis­lang schnells­ten bekann­ten Stern in unse­rer Hei­mat­ga­la­xie ent­deckt. Der Stern mit der Bezeich­nung S301 umkreist das Schwar­ze Loch im Zen­trum der Milch­stra­ße. Er wur­de mit dem Very Lar­ge Telescope Inter­fe­ro­me­ter der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO-VLTI) nach­ge­wie­sen und erreicht auf sei­ner Bahn um das vier Mil­lio­nen Son­nen­mas­sen schwe­re Schwar­ze Loch Geschwin­dig­kei­ten von 25.000 km/s. S301 kommt ihm näher als jedes ande­re zuvor beob­ach­te­te Objekt – so nahe, dass durch ihn erst­mals die Rota­ti­on des Schwarzen…

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Hubble entdeckt Beweise für eine frühe Galaxienverschmelzung

Unse­re Hei­mat­ga­la­xie, die Milch­stra­ße, wuchs unter ande­rem durch die Ver­schmel­zung mit klei­ne­ren Gala­xien zu ihrer heu­ti­gen Grö­ße her­an. Nun lie­fern neue Daten des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA ein­deu­ti­ge Bewei­se dafür, dass in den frü­hes­ten Pha­sen ihrer Ent­wick­lung eine Zwerg­ga­la­xie mit der jun­gen Milch­stra­ße ver­schmolz. Die­se Ent­de­ckung erwei­tert unser Wis­sen über die Geschich­te unse­rer Gala­xie um 1,8 Mil­li­ar­den Jah­re wei­ter in die Ver­gan­gen­heit als bis­her. Die Milch­stra­ße ist heu­te eine rie­si­ge Spi­ral­ga­la­xie mit Hun­der­ten von Mil­li­ar­den Ster­nen. Doch unsere…

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Überraschende Entdeckung im Zentrum unserer Galaxie

Mit­hil­fe des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA, der ESA und der CSA hat ein inter­na­tio­na­les Astro­no­men­team ent­deckt, dass sich Staub und Was­ser über­ra­schend nahe am super­mas­se­rei­chen Schwar­zen Loch im Zen­trum unse­rer Milch­stra­ße bil­den und dort bestehen kön­nen. Die Beob­ach­tun­gen zei­gen, dass der hoch­ent­wi­ckel­te Stern IRS 3 sei­ne Umge­bung trotz der inten­si­ven Strah­lungs­um­ge­bung um Sagit­ta­ri­us A* wei­ter­hin mit neu gebil­de­tem Mate­ri­al anrei­chert. Die neu­en Beob­ach­tun­gen lie­fern die bis­lang detail­lier­tes­te Dar­stel­lung des hoch­ent­wi­ckel­ten Sterns IRS 3 im mitt­le­ren Infra­rot­be­reich. IRS 3…

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Webb blickt tief in den Löwennebel

Das Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA und der ESA hat­te die­sen pla­ne­ta­ri­schen Nebel im Stern­bild Zwil­lin­ge bereits im Jahr 2000 beob­ach­tet und das löwen­ge­sicht­för­mi­ge Objekt im sicht­ba­ren Licht abge­bil­det, wobei Merk­ma­le wie die „Mäh­ne“ aus neb­li­gen, kome­ten­för­mi­gen Objek­ten sicht­bar wur­den. Nun hat Webb dank sei­ner hoch­auf­lö­sen­den Bild­ge­bung eine kla­re­re und detail­lier­te­re Ansicht des Löwen­ne­bels (NGC 2392) ein­ge­fan­gen. Auf den ers­ten Blick mag die Gesamt­struk­tur des Nebels auf Webbs Infra­rot­auf­nah­men – sowohl auf denen der NIR­Cam (Near Infrared Came­ra) als…

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Astronomen finden starke Hinweise auf zweiten Stern bei Beteigeuze

End­lich haben Astro­nom­in­nen und Astro­no­men stich­hal­ti­ge Hin­wei­se dar­auf, dass Betei­geu­ze – einer der bekann­tes­ten Ster­ne des Nacht­him­mels – nicht allein ist. Mit­hil­fe des Very Lar­ge Telescope der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO-VLT) gelang einem Team unter der Lei­tung des fran­zö­si­schen For­schers Miguel Mon­tar­gès die bis­lang schärfs­te Auf­nah­me des­sen, was sehr wahr­schein­lich Betei­geu­ze B ist: der Stern, der Betei­geu­ze umkreist. „Das ist der Abschluss einer jahr­hun­der­te­lan­gen Suche“, sagt Mon­tar­gès. „Wir haben gezeigt, dass Betei­geu­ze kein Ein­zel­stern ist, son­dern von einem…

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Möglicher Exomond stellt bisherige Definitionen infrage

Beob­ach­tun­gen mit dem Very Lar­ge Telescope der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO-VLT) lie­fern Hin­wei­se auf ein mond­ähn­li­ches Objekt im Sys­tem CD-35 2722. Im Gegen­satz zu den Mon­den in unse­rem Son­nen­sys­tem umkreist das neu ent­deck­te Objekt kei­nen Pla­ne­ten, was Fra­gen bezüg­lich sei­ner Bezeich­nung auf­wirft. Statt­des­sen zieht es sei­ne Bahn um einen Brau­nen Zwerg – ein Objekt, das grö­ßer als ein Pla­net ist und selbst den Stern CD-35 2722 umkreist. Soll­te sich die Ent­de­ckung bestä­ti­gen, könn­te dies als der ers­te Nachweis…

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Dritter Planet im System von Beta Pictoris entdeckt

Ein Team aus Astro­nom­in­nen und Astro­no­men hat einen drit­ten Pla­ne­ten ent­deckt, der den Stern Beta Pic­to­ris umkreist. Der neue Pla­net, Beta Pic­to­ris d, ist ein­hun­dert­mal licht­schwä­cher als Beta Pic­to­ris b – der ers­te in die­sem Sys­tem ent­deck­te Pla­net – und gehört zu den mas­se­ärms­ten Exo­pla­ne­ten, die jemals von der Erde aus direkt abge­bil­det wer­den konn­ten. Nach­dem das Team den Pla­ne­ten mit­hil­fe des Very Lar­ge Telescope der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO-VLT) auf­ge­spürt hat­te, stell­te sich her­aus, dass er sich…

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Erstes stellares Schwarzes Loch in Omega Centauri entdeckt

Der rie­si­ge Kugel­stern­hau­fen Ome­ga Cen­tau­ri gibt Astro­no­men seit Jahr­zehn­ten Rät­sel auf. Eigent­lich müss­te er vol­ler Schwar­zer Löcher sein, die von explo­dier­ten Ster­nen zurück­ge­blie­ben sind; doch es gibt kaum Hin­wei­se auf deren Exis­tenz. Nun haben Astro­no­men unter Ver­wen­dung von Archiv­da­ten des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA sowie ergän­zen­der Beob­ach­tun­gen des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA erst­mals ein Schwar­zes Loch stel­la­rer Mas­se in die­sem Hau­fen auf­ge­spürt. Die Ent­de­ckung des ers­ten Exem­plars die­ser bis­lang feh­len­den Popu­la­ti­on Schwar­zer Löcher wird dazu bei­tra­gen, die aktu­el­len Theorien…

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