ESO begrüßt Rückzug aus INNA-Projekt in der Nähe des Paranal

AES Andes hat ange­kün­digt, sich aus dem Mega­pro­jekt INNA zurück­zu­zie­hen, das in unmit­tel­ba­rer Nähe zum Par­a­nal-Obser­­va­­to­ri­um der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO) geplant war. Die ESO begrüßt die­se Ent­schei­dung und erwar­tet, dass das Pro­jekt in Kür­ze auch offi­zi­ell beim chi­le­ni­schen Umwelt­dienst (SEA) zurück­ge­zo­gen wird, womit das end­gül­ti­ge Aus für INNA for­mell bestä­tigt wäre. „Sobald die Absa­ge bestä­tigt ist, wer­den wir erleich­tert sein, dass der Indus­trie­kom­plex INNA nicht in der Nähe des Par­anal gebaut wird“, erklär­te ESO-Gene­ral­­di­­rek­­tor Xavier Bar­cons. „Auf­grund des…

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Der Sternhimmel im Februar 2026

Der Lauf des Mon­des Bereits zu Beginn des Monats kön­nen wir den Voll­mond im Stern­bild Krebs beob­ach­ten, der sich nur vier Grad öst­lich des offe­nen Stern­hau­fens Prae­se­pe befin­det. Am dar­auf­fol­gen­den Abend hat der Mond das Stern­bild Löwe erreicht. Dort kön­nen wir ihn 4 ½ Grad nord­west­lich des Haupt­sterns Regu­lus erken­nen. Im Lau­fe der Nacht nähert er sich dem Stern wei­ter an und wan­dert schließ­lich kurz vor Ende der Nacht nur eine Voll­mond­brei­te süd­lich an ihm vor­bei. Der…

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Webb liefert überraschende Erkenntnisse über das frühe Universum

Das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop von NASA, ESA und CSA hat sich erneut selbst über­trof­fen und sein Ver­spre­chen ein­ge­löst, die Gren­zen des beob­acht­ba­ren Uni­ver­sums näher an den kos­mi­schen Ursprung her­an­zu­rü­cken. Dies gelang durch die Bestä­ti­gung einer hel­len Gala­xie, die 280 Mil­lio­nen Jah­re nach dem Urknall exis­tier­te. Mitt­ler­wei­le hat Webb bewie­sen, dass es prak­tisch jeden in die­sen frü­hen Jah­ren gesetz­ten Mei­len­stein über­tref­fen wird. Die neu bestä­tig­te Gala­xie MoM-z14 birgt fas­zi­nie­ren­de Hin­wei­se auf die his­to­ri­sche Chro­no­lo­gie des Uni­ver­sums und dar­auf, wie sehr…

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Neue KI-Methode spürt seltene Objekte im All auf

Ein Astro­no­men­team hat mit­hil­fe einer neu­en KI-gestüt­z­­ten Metho­de sel­te­ne astro­no­mi­sche Objek­te im Hub­ble Lega­cy Archi­ve auf­ge­spürt. Das Team durch­fors­te­te in nur zwei­ein­halb Tagen fast 100 Mil­lio­nen Bild­aus­schnit­te und ent­deck­te dabei fast 1.400 unge­wöhn­li­che Objek­te, von denen über 800 zuvor noch nie doku­men­tiert wor­den waren. Sel­te­ne und unge­wöhn­li­che Objek­te wie kol­li­die­ren­de Gala­xien, Gra­vi­ta­ti­ons­lin­sen und Ring­ga­la­xien sind von immensem wis­sen­schaft­li­chem Inter­es­se, aber in den ste­tig wach­sen­den Daten­men­gen von Tele­sko­pen wie dem Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­­skop schwer zu fin­den. Astro­no­men müs­sen sich daher zunehmend…

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Hubble lüftet das Rätsel um Blaue Nachzüglersterne

Eini­ge Ster­ne schei­nen sich der Zeit selbst zu wider­set­zen. Ein­ge­bet­tet in alte Stern­hau­fen leuch­ten sie blau­er und hel­ler als ihre Nach­barn und sehen viel jün­ger aus als sie tat­säch­lich sind. Die­se als blaue Nach­züg­ler­ster­ne bekann­ten stel­la­ren Beson­der­hei­ten geben Astro­no­men seit über 70 Jah­ren Rät­sel auf. Neue Ergeb­nis­se mit dem NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­­skop Hub­ble ent­hül­len nun end­lich, wie die­se „ewig jun­gen“ Ster­ne ent­ste­hen und war­um sie in ruhi­ge­ren kos­mi­schen Umge­bun­gen gedei­hen. Blaue Nach­züg­ler­ster­ne fal­len in alten Stern­hau­fen auf, weil sie…

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Webb enthüllt die Feinheiten des Helixnebels

Der Helix­ne­bel, der Anfang des 19. Jahr­hun­derts erst­mals ent­deckt wur­de, zählt auf­grund sei­ner mar­kan­ten, ring­för­mi­gen Gestalt zu den bekann­tes­ten pla­ne­ta­ri­schen Nebeln am Him­mel. Als einer der erd­nächs­ten pla­ne­ta­ri­schen Nebel ist er ein belieb­tes Beob­ach­tungs­ob­jekt für Astro­no­men, die mit boden- und welt­raum­ge­stütz­ten Tele­sko­pen die letz­ten Momen­te eines ster­ben­den Sterns bis ins kleins­te Detail erfor­schen. Das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop von NASA, ESA und CSA hat die­se Stu­di­en nun auf ein neu­es Niveau geho­ben und lie­fert die bis­her klars­ten Infra­rot­auf­nah­men die­ses bekannten…

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Die turbulente Jugend junger Planetensysteme

Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben die bis­her detail­lier­tes­ten Schnapp­schüs­se von Pla­ne­ten­sys­te­men in einer Ära auf­ge­nom­men, die lan­ge Zeit im Dun­keln lag. Die ALMA-Stu­­die ARKS (ALMA sur­vey to Resol­ve exo­Kui­per belt Sub­s­truc­tures, etwa: ALMA-Stu­­die zur Auf­de­ckung von Sub­struk­tu­ren in Exo-Kui­­per-Gür­­­teln) hat mit Hil­fe des Ata­ca­ma Lar­ge Millimeter/submillimeter Array (ALMA) die schärfs­ten Bil­der aller Zei­ten von 24 Trüm­mer­rin­gen auf­ge­nom­men, den stau­bi­gen Gür­teln, die nach der Ent­ste­hung von Pla­ne­ten zurück­blei­ben. Die­se Schei­ben sind das kos­mi­sche Äqui­va­lent zu den Teen­ager­jah­ren von Planetensystemen…

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Extrem helles Polarlicht über Deutschland

Auf mei­nem Schreib­tisch steht eine Tas­se frisch gebrüh­ter Kaf­fee. Es ist 6 Uhr mor­gens, wäh­rend ich die­sen Bericht schrei­be. An Schlaf ist immer noch nicht zu den­ken. Die letz­te Nacht war zu ein­drück­lich. In der Zwi­schen­zeit tref­fen auf Social Media immer mehr Polar­licht­fo­tos vom Abend des 19. Janu­ar 2026 ein. Die­se „Nacht der grün-pul­­sie­­ren­­den Polar­lich­ter” wird man sicher nicht so leicht ver­ges­sen. Was war pas­siert? Am 18. Janu­ar 2026 um 18:08 Uhr UTC ver­ur­sach­te die Son­nen­fle­cken­grup­pe AR…

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Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen NGC 2169

Der offe­ne Stern­hau­fen NGC 2169, im Win­ter­stern­bild Ori­on, wur­de ver­mut­lich erst­mals um das Jahr 1654 vom ita­lie­ni­schen Natur­for­scher und Pries­ter­as­tro­no­men Gio­van­ni Bat­tis­ta Hodier­na beschrie­ben. In sei­nem Werk „De Admi­ran­di Coeli Carac­te­ri­bus“ lis­tet Hodier­na ein Objekt im rech­ten Arm des Ori­on auf, das mit blo­ßem Auge nebu­lös erscheint. Sei­ne Beob­ach­tung fand außer­halb Sizi­li­ens aller­dings kaum Beach­tung. Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Fried­rich Wil­helm Her­schel ent­deck­te das Objekt am 15. Okto­ber 1782 unab­hän­gig von Hodier­na mit sei­nem 6,2‑Zoll-Teleskop, kata­lo­gi­sier­te es als…

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Mysteriöse Stoßwelle um toten Stern

Gas und Staub, die von Ster­nen ins All strö­men, kön­nen unter geeig­ne­ten Bedin­gun­gen mit ihrer Umge­bung zusam­men­sto­ßen und dabei eine Stoß­wel­le erzeu­gen. Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben nun mit dem Very Lar­ge Telescope (VLT) der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO) eine sol­che Stoß­wel­le um einen toten Stern abge­bil­det – und ste­hen vor einem Rät­sel. Nach allem, was man bis­her über die zugrun­de lie­gen­den phy­si­ka­li­schen Pro­zes­se weiß, dürf­te es um den klei­nen, aus­ge­brann­ten Stern RXJ0528+2838 eine sol­che Struk­tur eigent­lich nicht geben.…

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