Hubble feiert seinen 34. Geburtstag mit einem Blick auf den Kleinen Hantelnebel

Anläss­lich des 34. Jah­res­ta­ges des Starts des legen­dä­ren NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­skops Hub­ble, am 24. April 1990, mach­ten Astro­no­men einen Schnapp­schuss des Klei­nen Han­tel­ne­bels (auch bekannt als Mes­sier 76, M 76 oder NGC 650/651), der sich 3.400 Licht­jah­re ent­fernt im nörd­li­chen Stern­bild Per­seus befin­det. Der foto­ge­ne Nebel ist ein belieb­tes Ziel von Ama­teur­as­tro­no­men. M76 wird als pla­ne­ta­ri­scher Nebel klas­si­fi­ziert. Die­se Objek­te sind expan­die­ren­de Hül­len leuch­ten­den Gasen, die von einem ster­ben­den Roten Rie­sen­stern aus­ge­sto­ßen wur­den. Der Stern kol­la­biert schließ­lich zu einem…

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Pressemitteilungen im Blog

Weil Neu­ig­kei­ten aus Astro­no­mie und For­schung in mei­nem Blog ein­fach zu kurz kom­men pla­ne ich ab Mai 2024 eine neue, regel­mä­ßi­ge Kate­go­rie im Blog. Zu die­sem Zweck wer­den inter­es­san­te Pres­se­mit­tei­lun­gen über neue For­schungs­er­geb­nis­se der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO), sowie des Hub­ble Welt­raum­te­le­skops (HST) und des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops (JWST) hier im Blog ver­öf­fent­licht. Und mit der Fer­tig­stel­lung des größ­ten Tele­skops der Welt, dem Extre­me­ly Lar­ge Telescope (ELT) im Jahr 2027, wer­den wir in Zukunft wohl noch mehr span­nen­de Geheim­nis­se unseres…

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Objekte des Monats: Die Galaxie NGC 4449

NGC 4449 ist eine irre­gu­lä­re Zwerg­ga­la­xie, im nörd­li­chen Stern­bild der Jagd­hun­de (Canes Vena­ti­ci). Sie wur­de am 27. April 1788 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel ent­deckt. Er beschrieb sie als sehr bril­lant, beträcht­lich und groß und mit drei oder vier hel­len Ker­nen. Die Gala­xie ist auch als Cald­well 21 in Sir Patrick Cal­d­­well-Moo­­res Deep-Sky-Kata­­log ver­zeich­net. Im angel­säch­si­schen Sprach­raum wird die Gala­xie, auf­grund ihrer unge­wöhn­li­chen qua­dra­ti­schen Form, auch als „Box Gala­xy“ bzw. „The Rec­tang­le“ bezeich­net. NGC 4449 bietet…

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Objekte des Monats: Die Galaxie NGC 3344

NGC 3344 ist eine hüb­sche Bal­ken­spi­ral­ga­la­xie, im süd­li­chen Bereich des Stern­bilds Klei­ner Löwe (Leo Minor). Sie wur­de am 6. April 1785 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel ent­deckt. Her­schel beschrieb das Objekt als ziem­lich hell, dif­fus und groß, vor zwei sicht­ba­ren Ster­nen. Die hells­te und größ­te Gala­xie des Klei­nen Löwen Die Gala­xie ist eine rela­tiv iso­liert ste­hen­de Bal­ken­spi­ra­le vom Hub­­b­le-Typ SABbc und ein Juwel des Nord­him­mels. Gleich­zei­tig ist sie die größ­te und hells­te Gala­xie im unscheinbaren…

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Der Sternhimmel im April 2024

Der Lauf des Mon­des In den Mor­gen­stun­den des 1. April kön­nen wir den abneh­men­den Mond im Stern­bild Schüt­ze auf­fin­den. Am nächs­ten Mor­gen wird das letz­te Vier­tel erreicht. Am 4. des Monats steht die Mond­si­chel bereits im Stein­bock und zwei Tage spä­ter im Stern­bild des Was­ser­manns. Dort ist die Sichel zum letz­ten Mal über dem öst­li­chen Hori­zont in der Mor­gen­däm­me­rung erkenn­bar, bis am 8. April die Neu­mond­pha­se durch­lau­fen wird. In Mexi­ko, USA und im äußers­ten Osten Kana­das findet…

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Objekte des Monats: Der offenen Sternhaufen Messier 48

Mes­sier 48 (NGC 2548) ist ein offe­ner Stern­hau­fen im äqua­tor­na­hen Stern­bild Hydra (Was­ser­schlan­ge). Der Stern­hau­fen wur­de am 19. Febru­ar 1771 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt und kata­lo­gi­siert, der ihn als Hau­fen schwa­cher Ster­ne und ohne Nebel beschrieb. Mes­sier ver­lief aller­dings ein Feh­ler bei der Posi­ti­ons­be­stim­mung von rund 5° in Dekli­na­ti­on. Denn an Mes­siers ange­ge­be­ner Posi­ti­on gibt es kei­nen Stern­hau­fen. So galt M 48 bis in das Jahr 1934 hin­ein als ver­schol­le­nes Mes­­sier-Objekt. Erst der österreichische…

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Objekte des Monats: Die UFO-Galaxie NGC 2683

NGC 2683 ist eine hel­le Gala­xie am nörd­li­chen Stern­him­mel im Stern­bild Luchs (Lynx). Sie wur­de am 5. Febru­ar 1788 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit Hil­fe sei­nes 18,7 Zoll Spie­gel­te­le­skops ent­deckt. Her­schel beschrieb die Gala­xie als sehr hell, sehr groß, läng­lich und zum Zen­trum hin all­mäh­lich hel­ler wer­dend. Auf­grund des äuße­ren Erschei­nungs­bil­des, das an einer flie­gen­den Unter­tas­se erin­nert, wird NGC 2683 auch als „UFO-Gala­­xie“ bezeich­net. Eine hüb­sche und hel­le Spi­ral­ga­la­xie in Kan­ten­la­ge NGC 2683 ist…

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Der Sternhimmel im März 2024

Der Lauf des Mon­des In der Nacht vom 29. Febru­ar zum 1. März geht der zuneh­men­de Mond erst nach Mit­ter­nacht auf. Wir kön­nen ihn an jenem und am dar­auf fol­gen­den Mor­gen im Stern­bild Waa­ge beob­ach­ten. Am Mor­gen des 3. März steht unser Erd­tra­bant im letz­ten Vier­tel und nur 3 Grad nord­west­lich von Ant­ares im Skor­pi­on. An den dar­auf fol­gen­den Tagen wan­dert der Mond wei­ter in Rich­tung Osten durch die Stern­bil­der Schlan­gen­trä­ger, Schüt­ze und Stein­bock. Dort kön­nen wir ihn,…

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Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen Messier 50

Mes­sier 50 ist ein offe­ner Stern­hau­fen, im äqua­tor­na­hen Stern­bild Ein­horn (Mono­ce­ros). Die­ser wur­de wahr­schein­lich vor dem Jahr 1711 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men und Mathe­ma­ti­ker Gio­van­ni Dome­ni­co Cas­si­ni ent­deckt. Sein Sohn Jac­ques erwähn­te die Ent­de­ckung sei­nes Vaters in sei­nem Buch „Ele­men­te der Astro­no­mie“ im Jahr 1740. Der fran­zö­si­sche Astro­nom Charles Mes­sier ent­deck­te den Stern­hau­fen am 5. April 1772 unab­hän­gig, als er den Kome­ten Bie­la von 1772 beob­ach­te­te. Er nahm das Objekt in sei­nen berühm­ten Kata­log der kome­ten­ähn­li­chen Objekte…

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Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen Messier 37

Der offe­ne Stern­hau­fen Mes­sier 37 (NGC 2099), im nörd­li­chen Stern­bild Fuhr­mann (Auri­ga), wur­de vor dem Jahr 1654 von dem ita­lie­ni­schen Astro­no­men Gio­van­ni Bat­tis­ta Hodier­na ent­deckt. Die­ser sah nur einen neb­li­gen Fleck. Selt­sa­mer­wei­se hat der fran­zö­si­schen Astro­no­men Guil­laume Le Gen­til M 37 über­se­hen, als er die bei­den ande­ren Stern­hau­fen M 36 und M 38 im Jahr 1749 wie­der­ent­deck­te. Der fran­zö­si­sche Astro­nom Charles Mes­sier fand das Objekt unab­hän­gig am 2. Sep­tem­ber 1764. Er beschrieb ihn als Hau­fen aus schwachen…

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