Neue ALMA-Bilder enthüllen Detailreichtum der zentralen Region der Milchstraße

Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben die zen­tra­le Regi­on unse­rer Milch­stra­ße in einem beein­dru­cken­den neu­en Bild fest­ge­hal­ten und dabei ein kom­ple­xes Netz­werk aus Fila­men­ten kos­mi­schen Gases in bis­her uner­reich­ter Detail­ge­nau­ig­keit sicht­bar gemacht. Die mit dem Ata­ca­ma Lar­ge Millimeter/submillimeter Array (ALMA) gewon­ne­nen umfang­rei­chen Daten ermög­li­chen es Astro­nom­in­nen und Astro­no­men, das Leben von Ster­nen in der extrems­ten Regi­on unse­rer Hei­mat­ga­la­xie neben dem super­mas­se­rei­chen Schwar­zen Loch in ihrem Zen­trum zu unter­su­chen. „Es ist ein Ort der Extre­me, für unse­re Augen unsicht­bar, aber…

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Webb enthüllt Supernova-Vorläufer in der Galaxie NGC 1637

Astro­no­men haben erst­mals mit­hil­fe von Bil­dern des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA einen Super­­no­­va-Vor­­läu­­fer iden­ti­fi­ziert, der mit kei­nem ande­ren Tele­skop sicht­bar war: einen Roten Über­rie­sen in einer nahen Gala­xie. Die Umge­bung des Über­rie­sen war über­ra­schend stau­big – so stau­big, dass er für das Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA unsicht­bar war. Vor 40 Mil­lio­nen Jah­ren explo­dier­te ein Stern in einer nahen Gala­xie und schleu­der­te Mate­rie durch den Welt­raum, wodurch ein hel­les Licht­si­gnal ent­stand. Die­ses Licht durch­quer­te den Kos­mos und erreich­te die Erde am…

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Hubble indentifiziert eine Galaxie aus Dunkler Materie

Die meis­ten Gala­xien im nahen Uni­ver­sum sind recht leucht­stark, eini­ge jedoch so licht­schwach, dass sie fast unsicht­bar sind. Astro­no­men haben mit­hil­fe des NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­skops Hub­ble und ande­rer Obser­va­to­ri­en eine Gala­xie ent­deckt, die fast voll­stän­dig aus Dunk­ler Mate­rie zu bestehen scheint und nur weni­ge Ster­ne ent­hält. Die­se Gala­xie, bekannt als Can­di­da­te Dark Galaxy‑2 (CDG‑2), scheint ledig­lich vier Kugel­stern­hau­fen zu beher­ber­gen (ver­gli­chen mit den über 150 in der Milch­stra­ße) und leuch­tet mit der Leucht­stär­ke von nur etwa einer Mil­li­on Son­nen. In…

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Objekte des Monats: Die Spiralgalaxie NGC 2775

Die Gala­xie NGC 2775, im nörd­li­chen Stern­bild Krebs (Can­cer), wur­de am 19. Dezem­ber 1783 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit sei­nem 18,7 Zoll gro­ßen Spie­gel­te­le­skop ent­deckt. Er beschrieb sie als „beträcht­lich hell und groß, mit einem run­den Kern, der in der Mit­te sehr all­mäh­lich hel­ler wird“. Sein Sohn John Her­schel nahm sie unter der Num­mer 1771 in sei­nen „Gene­ral Cata­lo­gue of Nebu­lae and Clus­ters” auf. In Sir Patrick Cal­d­­well-Moo­­res Kata­log ist sie außer­dem als Cald­well 48…

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Hubble enthüllt die verborgene Dynamik des Eiernebels

Die­ses atem­be­rau­ben­de Bild des NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­skops Hub­ble zeigt ein fas­zi­nie­ren­des Licht- und Schat­ten­spiel im Eier­ne­bel (Egg Nebu­la), der von frisch aus­ge­sto­ße­nem Ster­nen­staub geformt wur­de. Der Eier­ne­bel befin­det sich etwa 1.000 Licht­jah­re ent­fernt im Stern­bild Schwan und zeich­net sich durch einen Zen­tral­stern aus, der von einer dich­ten Staub­wol­ke ver­hüllt wird. Nur die Schär­fe des Hub­­b­le-Tele­skops kann die kom­ple­xen Details ent­hül­len, die Auf­schluss über die Pro­zes­se geben, die die­se rät­sel­haf­te Struk­tur for­men. Der Eier­ne­bel, auch bekannt als CRL 2688, befindet…

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Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen NGC 2506

Der offe­ne Stern­hau­fen NGC 2506, im Stern­bild Ein­horn (Mono­ce­ros), wur­de am 23. Febru­ar 1791 vom deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Fried­rich Wil­helm Her­schel mit­hil­fe sei­nes 18,7‑Zoll-Spiegelteleskops ent­deckt. Er beschrieb ihn als sehr kom­pri­mier­ten und rei­chen Stern­hau­fen beträcht­li­cher Grö­ße. Sein Sohn John beob­ach­te­te den Hau­fen am 9. März 1828 eben­falls. Er nahm ihn unter der Num­mer 1611 in sei­nen „Gene­ral Cata­lo­gue of Nebu­lae and Clus­ters” auf. Er beschrieb ihn als einen rei­chen, run­den und kom­pri­mier­ten Hau­fen mit hel­le­ren und schwä­che­ren Ster­nen, die…

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ESO begrüßt Rückzug aus INNA-Projekt in der Nähe des Paranal

AES Andes hat ange­kün­digt, sich aus dem Mega­pro­jekt INNA zurück­zu­zie­hen, das in unmit­tel­ba­rer Nähe zum Par­a­nal-Obser­­va­­to­ri­um der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO) geplant war. Die ESO begrüßt die­se Ent­schei­dung und erwar­tet, dass das Pro­jekt in Kür­ze auch offi­zi­ell beim chi­le­ni­schen Umwelt­dienst (SEA) zurück­ge­zo­gen wird, womit das end­gül­ti­ge Aus für INNA for­mell bestä­tigt wäre. „Sobald die Absa­ge bestä­tigt ist, wer­den wir erleich­tert sein, dass der Indus­trie­kom­plex INNA nicht in der Nähe des Par­anal gebaut wird“, erklär­te ESO-Gene­ral­­di­­rek­­tor Xavier Bar­cons. „Auf­grund des…

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Der Sternhimmel im Februar 2026

Der Lauf des Mon­des Bereits zu Beginn des Monats kön­nen wir den Voll­mond im Stern­bild Krebs beob­ach­ten, der sich nur vier Grad öst­lich des offe­nen Stern­hau­fens Prae­se­pe befin­det. Am dar­auf­fol­gen­den Abend hat der Mond das Stern­bild Löwe erreicht. Dort kön­nen wir ihn 4 ½ Grad nord­west­lich des Haupt­sterns Regu­lus erken­nen. Im Lau­fe der Nacht nähert er sich dem Stern wei­ter an und wan­dert schließ­lich kurz vor Ende der Nacht nur eine Voll­mond­brei­te süd­lich an ihm vor­bei. Der…

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Webb liefert überraschende Erkenntnisse über das frühe Universum

Das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop von NASA, ESA und CSA hat sich erneut selbst über­trof­fen und sein Ver­spre­chen ein­ge­löst, die Gren­zen des beob­acht­ba­ren Uni­ver­sums näher an den kos­mi­schen Ursprung her­an­zu­rü­cken. Dies gelang durch die Bestä­ti­gung einer hel­len Gala­xie, die 280 Mil­lio­nen Jah­re nach dem Urknall exis­tier­te. Mitt­ler­wei­le hat Webb bewie­sen, dass es prak­tisch jeden in die­sen frü­hen Jah­ren gesetz­ten Mei­len­stein über­tref­fen wird. Die neu bestä­tig­te Gala­xie MoM-z14 birgt fas­zi­nie­ren­de Hin­wei­se auf die his­to­ri­sche Chro­no­lo­gie des Uni­ver­sums und dar­auf, wie sehr…

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Neue KI-Methode spürt seltene Objekte im All auf

Ein Astro­no­men­team hat mit­hil­fe einer neu­en KI-gestüt­z­­ten Metho­de sel­te­ne astro­no­mi­sche Objek­te im Hub­ble Lega­cy Archi­ve auf­ge­spürt. Das Team durch­fors­te­te in nur zwei­ein­halb Tagen fast 100 Mil­lio­nen Bild­aus­schnit­te und ent­deck­te dabei fast 1.400 unge­wöhn­li­che Objek­te, von denen über 800 zuvor noch nie doku­men­tiert wor­den waren. Sel­te­ne und unge­wöhn­li­che Objek­te wie kol­li­die­ren­de Gala­xien, Gra­vi­ta­ti­ons­lin­sen und Ring­ga­la­xien sind von immensem wis­sen­schaft­li­chem Inter­es­se, aber in den ste­tig wach­sen­den Daten­men­gen von Tele­sko­pen wie dem Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­­skop schwer zu fin­den. Astro­no­men müs­sen sich daher zunehmend…

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