Der Sternhimmel im Dezember 2023

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Der Lauf des Mondes

An den ers­ten bei­den Aben­den im Monat Dezem­ber kön­nen wir den zuneh­men­den Mond im Stern­bild Krebs auf­fin­den. In der Nacht vom 3. auf den 4. Dezem­ber steht unser stil­ler Beglei­ter nur 4 Grad nörd­lich von Regu­lus, dem Haupt­stern im Stern­bild Löwe. Am 5. wird das letz­te Vier­tel durch­lau­fen. In den fol­gen­den Näch­ten geht unser Erd­tra­bant erst nach Mit­ter­nacht auf und wan­dert wei­ter in Rich­tung Osten durch das Stern­bild der Jung­frau. Dort kommt es am Mor­gen des 7. Dezem­bers zu einer Bede­ckung des 3,9 mag hel­len Sterns Eta Vir­gi­nis. Der Aus­tritt des Sterns am dunk­len Mond­rand erfolgt gegen 2:47 Uhr. Lei­der steht der Mond zu die­sem Zeit­punkt nur 10 Grad hoch über dem Ost­ho­ri­zont. Anschlie­ßend kann dann die dün­ne, abneh­men­de Sichel des Mon­des am Mor­gen des 9. Dezem­ber nur 5 Grad süd­lich des Mor­gen­stern Venus gese­hen wer­den. Danach stat­tet die Mond­si­chel dem Stern­bild Waa­ge einen Besuch ab. Am Mor­gen des 11. Dezem­ber kön­nen wir die Sichel zum letz­ten Mal im Süd­os­ten auf­ge­hen sehen, bis am 13. Dezem­ber die Neu­mond­pha­se durch­lau­fen wird. In der Abend­däm­me­rung des 15. Dezem­ber taucht die zuneh­men­de Mond­si­chel wie­der über dem süd­west­li­chen Hori­zont auf. In den Tagen danach durch­wan­dert der Erd­tra­bant Gebie­te des Him­mels, die nur sehr schwa­che Ster­ne ent­hal­ten. Nach­dem der Mond das Stern­bild Stein­bock hin­ter sich gelas­sen hat, sehen wir ihn am Abend des 17. Dezem­ber nur 4 Grad süd­lich von Saturn im Stern­bild Was­ser­mann. Nur zwei Tage spä­ter wird das ers­te Vier­tel erreicht. Am 20. des Monats sehen wir den zuneh­men­den Mond im Grenz­ge­biet der Stern­bil­der Wal­fisch und Fische und am 22. Dezem­ber nur 2 ½ Grad nörd­lich des Rie­sen­pla­ne­ten Jupi­ter im Stern­bild Wid­der. Zu Hei­lig­abend steht unser stil­ler Beglei­ter im „Gol­de­nen Tor der Eklip­tik“, das aus den offe­nen Stern­hau­fen Hya­den und Ple­ja­den gebil­det wird und knapp 9 Grad nörd­lich von Alde­ba­ran. Am Mor­gen des 27. Dezem­ber ist Voll­mond im Stern­bild Zwil­lin­ge. Am 28. und 29. Dezem­ber kann man den nun wie­der abneh­men­den Mond aber­mals im Stern­bild Krebs auf­fin­den. Bis zum Jah­res­en­de hält sich der Erd­tra­bant aber­mals im Stern­bild Löwe auf.

Die Planeten

Der inners­te Pla­net unse­res Son­nen­sys­tems, Mer­kur, erreicht am 4. Dezem­ber 2023, mit einem Win­kel­ab­stand von 21°16’ zur Son­ne, sei­ne größ­te öst­li­che Elon­ga­ti­on. Mer­kur ist aller­dings nicht mit dem blo­ßen Auge am Abend­him­mel sicht­bar, weil der flin­ke Pla­net weit süd­lich in der Eklip­tik steht. Eine freie Hori­zont­sicht und gutes Wet­ter vor­aus­ge­setzt, könn­te man ihn even­tu­ell am Abend des 8. Dezem­ber unter Zuhil­fe­nah­me eines licht­star­ken Feld­ste­chers auf­spü­ren. Der ‑0,2 mag hel­le Pla­net steht zum Ende der bür­ger­li­chen Däm­me­rung gegen 17 Uhr knapp 5 Grad hoch über dem Hori­zont. Am 13. Dezem­ber wird Mer­kur wie­der rück­läu­fig und eilt dann schnell auf die Son­ne zu. Am 22. Dezem­ber steht er schließ­lich in unte­rer Kon­junk­ti­on zu unse­rem Zen­tral­ge­stirn. Am 20. des Monats erreicht Mer­kur sein Peri­hel und befin­det sich zu die­sem Zeit­punkt 46 Mil­lio­nen Kilo­me­ter von der Son­ne entfernt.

Unser Schwes­ter­pla­net Venus been­det im Dezem­ber ihre Mor­gen­sicht­bar­keit. Zunächst wan­dert sie noch durch die Jung­frau und wech­selt ab dem 11. Dezem­ber in das Stern­bild Waa­ge. Sie hält sich somit immer wei­ter süd­lich im Tier­kreis auf, was zur Fol­ge hat, dass sich ihre Sicht­bar­keit deut­lich ver­kürzt. Geht die Venus am 1. Dezem­ber um 3:42 Uhr auf, erfolgt ihr Auf­gang am Sil­ves­ter­mor­gen erst um 5:01 Uhr. Das hat zur Fol­ge, dass sie ihre Hori­zont­hö­he zu Beginn der bür­ger­li­chen Däm­me­rung von anfangs 25 auf nur noch 15 Grad ver­kürzt. Ihre schein­ba­re Hel­lig­keit sinkt eben­so auf ‑4,0 mag. Bis zum Jah­res­en­de schrumpft auch ihr schein­ba­rer Durch­mes­ser auf nur noch 14 Bogen­se­kun­den. Ihr Beleuch­tungs­grad steigt im sel­ben Zeit­raum auf 78%. Erwäh­nens­wert ist die Zusam­men­kunft der abneh­men­den Mond­si­chel am Mor­gen des 9. Dezember.

Unser roter Nach­bar­pla­net Mars stand Mit­te Novem­ber in Kon­junk­ti­on zur Son­ne. Er wan­dert zunächst noch durch den Skor­pi­on und wech­selt ab dem 5. Dezem­ber in den Schlan­gen­trä­ger. Zum Ende des Jah­res über­schrei­tet er die Gren­ze zum Stern­bild Schüt­ze. Zu die­sem Zeit­punkt steht der 1,4 mag hel­le Pla­net erst 13 Grad west­lich der Son­ne und kann sich noch nicht aus ihren Strah­len befrei­en. Er bleibt des­halb auch im Dezem­ber noch unsichtbar.

Der Rie­sen­pla­net Jupi­ter stand Anfang Novem­ber in Oppo­si­ti­on zur Son­ne und ist nach wie vor fast die gan­ze Nacht zu sehen. Er steht bei Ein­bruch der Dun­kel­heit schon hoch im Süd­os­ten. Sei­ne Kul­mi­na­ti­ons­hö­he beträgt 52 Grad. Somit kann man noch sehr gut die inter­es­san­ten Wol­ken­struk­tu­ren sei­ner Atmo­sphä­re, die Wan­de­rung, Schat­ten­wür­fe und gegen­sei­ti­ge Ver­fins­te­run­gen sei­ner vier größ­ten Mon­de gut beob­ach­ten. Der Rie­sen­pla­net zieht sich im Lau­fe des Dezem­bers auch lang­sam vom Mor­gen­him­mel zurück. Am 1. Dezem­ber geht Jupi­ter um 4:57 Uhr im Wes­ten unter und am 31. Dezem­ber bereits zwei Stun­den frü­her. Er bewegt sich dabei immer lang­sa­mer wer­dend durch den Wid­der und kommt am 31. Dezem­ber schließ­lich zum Still­stand. Damit endet auch sei­ne Oppo­si­ti­ons­pe­ri­ode. Anschlie­ßend bewegt er sich wie­der recht­läu­fig ent­lang des Tier­krei­ses. Sei­ne schein­ba­re Hel­lig­keit geht bis Jah­res­en­de eben­falls leicht zurück, von anfangs ‑2,8 auf ‑2,6 mag. Sein schein­ba­rer Äqua­tor­durch­mes­ser schrumpft auf 44,1 Bogen­se­kun­den. In der Nacht vom 22. auf den 23. Dezem­ber zieht der abneh­men­de Halb­mond nur 3 Grad nörd­lich an Jupi­ter vorbei.

Der Ring­pla­net Saturn ist ein Objekt für den Abend­him­mel und steht bei Ein­bruch der Nacht bereits mit­tel­hoch im Süden. Er bewegt sich recht­läu­fig durch das Stern­bild Was­ser­mann und ver­la­gert sei­ne Unter­gän­ge im Lau­fe des Monats in die spä­ten Abend­stun­den. Geht Saturn am 1. Dezem­ber erst um 22:35 Uhr unter, erfolgt sein Unter­gang am letz­ten Abend des Jah­res bereits um 20:53 Uhr. Sei­ne schein­ba­re Hel­lig­keit sinkt nur unwe­sent­lich auf 0,9 mag. Am Abend des 17. Dezem­ber steht die zuneh­men­de Mond­si­chel in der Nähe von Saturn.

Ura­nus bewegt sich rück­läu­fig durch den Wid­der und stand Mit­te des Vor­mo­nats in Oppo­si­ti­on zur Son­ne. Er ist fast die gan­ze Nacht beob­acht­bar und steht zu Beginn des Monats um 22:34 Uhr im Süden und Ende Dezem­ber bereits um 20:37 Uhr. Der Pla­net zieht sich im Lau­fe des Monats auch lang­sam aber sicher vom Mor­gen­him­mel zurück. Mit einer schein­ba­ren Hel­lig­keit von 5,7 Grö­ßen­klas­sen ist der fer­ne Pla­net theo­re­tisch schon mit dem blo­ßen Auge, spä­tes­tens aber mit jedem Feld­ste­cher erkenn­bar. Man fin­det ihn knapp 2 ½ Grad süd­lich von Boe­tin (Del­ta Ari). Auch mit hoher Ver­grö­ße­rung ist nur ein 3,7 Bogen­se­kun­den gro­ßes blass­grü­nes Scheib­chen, ohne wei­te­re Details, wahrnehmbar.

Der äuße­re Pla­net unse­res Son­nen­sys­tems Nep­tun wan­dert durch das Stern­bild Was­ser­mann und kommt am 6. des Monats schließ­lich zum Still­stand. Damit endet sei­ne dies­jäh­ri­ge Oppo­si­ti­ons­pe­ri­ode. Am 11. Dezem­ber wech­selt er in das Stern­bild Fische. Nep­tun ver­la­gert sei­ne Unter­gän­ge in die Zeit vor Mit­ter­nacht. Am 1. Dezem­ber geht der Pla­net um 0:57 Uhr unter. Bis zum Jah­res­en­de ver­frü­hen sich sei­ne Unter­gangs­zei­ten auf 22:56 Uhr. Auch mit sehr hoher Ver­grö­ße­rung ist auf dem 7,9 mag hel­len bläu­li­che Objekt kei­ner­lei Ein­zel­hei­ten wahr­nehm­bar, weil sein schein­ba­rer Durch­mes­ser nur 2,2 Bogen­se­kun­den beträgt. Die Ster­ne Lamb­da und Kap­pa Pisci­um kön­nen bei der Suche des fer­nen Pla­ne­ten behilf­lich sein.

Der 14,4 mag hel­le Zwerg­pla­net (134341) Plu­to nähert sich öst­lich der Son­ne wei­ter an und bleibt im gesam­ten Monat unsicht­bar. Am 18. Janu­ar 2024 erreicht er schließ­lich die Kon­junk­ti­on zu unse­rem Zentralgestirn.

Helle Kometen und Planetoiden

Der kurz­pe­ri­odi­sche Komet 12P/­Pons-Brooks ist zir­kum­po­lar am Abend­him­mel auf­find­bar und bewegt sich durch das Stern­bild Lei­er. Zwi­schen dem 5. und 8. Dezem­ber zieht der Komet süd­lich am Haupt­stern Wega vor­bei. Zwi­schen dem 13. und 15. Dezem­ber kann Pons-Brooks in der Nähe des offe­nen Stern­hau­fens Ste­phen­son 1 auf­ge­fun­den wer­den. Ab dem 29. Dezem­ber fin­den wir den Schweif­stern im Stern­bild Schwan. Mit einer schein­ba­ren Hel­lig­keit um 11 Grö­ßen­klas­sen ist der Schweif­stern ein Objekt für mitt­le­re Teleskope.

Der kurz­pe­ri­odi­sche Komet 62P/Tsuchinshan kann im Stern­bild Löwe am Mor­gen­him­mel beob­ach­tet wer­den. Dort erreicht er auch in die­sem Monat sei­ne maxi­ma­le Hel­lig­keit von ca. 8,5 Grö­ßen­klas­sen. Damit kann der Komet bereits in licht­star­ken Fern­glä­sern und klei­nen Tele­sko­pen auf­ge­fun­den wer­den. Beson­ders inter­es­sant ist die Begeg­nung des Schweif­sterns mit dem Leo-Tri­plet (M 65, M 66 & NGC 3628) am 28. und 29. Dezember!

Der kurz­pe­ri­odi­sche Komet 103P/Hartley steht nied­rig im Stern­bild Was­ser­schlan­ge am Mor­gen­him­mel und kann mit einer Hel­lig­keit um 10 Grö­ßen­klas­sen noch in klei­ne­ren bis mitt­le­ren Tele­sko­pen beob­ach­tet werden.

Der Komet C/2017 K2 (Pan­STARRS) wan­dert vom Stern­bild Ein­horn in den Ori­on und kann mit einer schein­ba­ren Hel­lig­keit um 12 mag noch in grö­ße­ren Tele­sko­pen auf­ge­fun­den wer­den. Inter­es­sant, vor allem für Astro­fo­to­gra­fen, ist die Begeg­nung des Schweif­sterns mit Bar­nard Loop, um den 14. Dezem­ber, und mit dem Was­ser­stoff­ne­bel IC 434, der den Hin­ter­grund des Pfer­de­kopf­ne­bels (Bar­nard 33) bildet!

(2) Pal­las ist ein Objekt für den Mor­gen­him­mel und wan­dert am zwei­ten Weih­nachts­tag vom Stern­bild Jung­frau in den Kopf der Schlan­ge. Ihre Auf­gän­ge ver­frü­hen sich von 3:50 Uhr auf 2:38 Uhr. Die schein­ba­re Hel­lig­keit des Aste­ro­iden geht in die­ser Zeit leicht zurück von 9,5 auf 9,6 mag.

(3) Juno ist eben­falls am Mor­gen­him­mel auf­find­bar und kann im Stern­bild Löwe auf­ge­spürt wer­den. Ihre Hel­lig­keit steigt von 10,0 auf 9,7 Grö­ßen­klas­sen. Im Lau­fe des Monats ver­la­gert der Aste­ro­id sei­ne Auf­gän­ge in die Zeit vor Mit­ter­nacht. Am 1. Dezem­ber geht Juno um 0:21 Uhr im Osten auf. Am 31. Dezem­ber erfolgt ihr Auf­gang bereits um 22:49 Uhr. Am 9. Dezem­ber steht Juno nur 6 Bogen­mi­nu­ten vom 6,1 mag hel­len Stern SAO 137693 entfernt.

(4) Ves­ta kann zunächst noch rück­läu­fig im Stern­bild Ori­on auf­ge­fun­den wer­den, wech­selt ab dem 28. Dezem­ber in das Stern­bild Stier. Am 21. Dezem­ber 2023 erreicht sie ihre Oppo­si­ti­ons­stel­lung zur Son­ne und wird 6,4 mag hell. Damit ist Ves­ta bereits ein ein­fa­ches Objekt für jedes Fern­glas und die gesam­te Nacht opti­mal beob­acht­bar. Zu Beginn und am Ende des Monats beträgt ihre schein­ba­re Hel­lig­keit 7,0 bzw. 6,7 mag. Die Kul­mi­na­ti­ons­zei­ten des Aste­ro­iden ver­frü­hen sich von anfangs 1:46 Uhr auf 23:12 Uhr zum Jah­res­en­de. Am 15. Dezem­ber kann Ves­ta in der Nähe von Chi2 Orio­nis (4,2 mag) auf­ge­fun­den wer­den. Der gegen­sei­ti­ge Abstand beträgt dann nur 9 Bogen­mi­nu­ten. Am 29. Dezem­ber kann dann der 6,0 mag hel­le Ster­ne SAO 77578 als Auf­such­hil­fe die­nen. Der Abstand beträgt an die­sem Tag nur 3 Bogenminuten.

Der Aste­ro­id (5) Astraea wan­dert durch das Stern­bild Zwil­lin­ge und wech­selt am 25. Dezem­ber in den Ori­on. Dort steht sie am 28. des Monats der Son­ne genau gegen­über und erreicht eine Hel­lig­keit von 9,4 Grö­ßen­klas­sen. Ihre Kul­mi­na­ti­ons­zei­ten ver­frü­hen sich von 2:12 Uhr, zu Beginn des Monats, auf 23:45 Uhr. Anfang und Ende Dezem­ber beträgt ihre schein­ba­re Hel­lig­keit 10,2 bzw. 9,5 mag. Am 22. des Monats steht Astraea in der Nähe von SAO 95719 (6,2 mag), in einem Abstand von nur 6,5 Bogenminuten.

Der Aste­ro­id mit der Num­mer (9) Metis kann rück­läu­fig im Stern­bild Zwil­lin­ge auf­ge­fun­den wer­den und erreicht am 22. Dezem­ber 2023 die Oppo­si­ti­ons­stel­lung. Dabei erreicht sie eine maxi­ma­le Hel­lig­keit von 8,4 Grö­ßen­klas­sen. Das ist die güns­tigs­te Oppo­si­ti­on zwi­schen den Jah­ren 2013 bis 2033, auch mit ihrer nörd­li­chen Dekli­na­ti­on von gut 27 Grad! Bei ungüns­ti­ge­ren Oppo­si­tio­nen erreicht sie ledig­lich 9,7 mag. Am 1. Dezem­ber steht die 9,0 mag hel­le Metis um 1:52 Uhr im Süden. Am 31. Dezem­ber erreicht sie bereits um 23:18 Uhr den Meri­di­an. Ihre Hel­lig­keit ist zu die­sem Zeit­punkt wie­der auf 8,6 mag zurück­ge­gan­gen. Am 30. Dezem­ber kann Metis nur 6,5 Bogen­mi­nu­ten ent­fernt vom 4,6 mag hel­len Sterns 136 Tau­ri auf­ge­fun­den werden.

Der Aste­ro­id (18) Mel­po­me­ne stand Anfang Novem­ber in Oppo­si­ti­on zur Son­ne und kann immer noch fast die gesam­te Nacht im Stern­bild Eri­danus und Wal­fisch auf­ge­fun­den wer­den. Am 26. Dezem­ber über­schrei­tet sie die Gren­ze zum Stern­bild Wal­fisch. Davor, am 15. Dezem­ber, wird sie sta­tio­när und kehrt ihre Bewe­gungs­rich­tung um. Gleich­zei­tig been­det sie ihre Oppo­si­ti­ons­pe­ri­ode. Ihre schein­ba­re Hel­lig­keit geht stark zurück von anfangs 8,8 auf 9,6 mag. Am 1. Dezem­ber steht Mel­po­me­ne um 22:13 Uhr in ihrer größ­ten Höhe über dem süd­li­chen Hori­zont. Am 31. Dezem­ber erreicht der Him­mels­kör­per bereits zwei Stun­den frü­her den Meridian.

Der Aste­ro­id mit der Num­mer (37) Fides wird ab dem 12. Dezem­ber wie­der hel­ler als 10 mag und wan­dert durch den süd­li­chen Bereich des Stern­bilds Fuhr­mann, nah an der Gren­ze zum Stier. Dort kommt der Aste­ro­id am 18. Dezem­ber 2023 in eine sehr güns­ti­ge Oppo­si­ti­on zur Son­ne und erreicht mit 9,8 mag fast die größt­mög­li­che Hel­lig­keit. Bei ungüns­ti­gen Oppo­si­tio­nen ist der Aste­ro­id in der Regel 1,5 mag licht­schwä­cher. Zu Beginn des Monats steht Fides um 1:27 Uhr im Süden. Zum Jah­res­en­de erreicht der Him­mels­kör­per bereits um 22:55 Uhr den Meri­di­an. In die­ser Zeit ist die Hel­lig­keit auf 10,1 mag zurückgegangen.

Meteorströme

Der rela­tiv unbe­kann­te Mete­or­strom der Andro­me­diden, der zwi­schen dem 25. Sep­tem­ber und 6. Dezem­ber aktiv ist, ver­ur­sach­te in den Jah­ren 1872 und 1885 hef­ti­ge Akti­vi­täts­aus­brü­che, mit bis zu 300 Meteo­ren pro Minu­te! Danach nahm sei­ne Akti­vi­tät stark ab. Im Jahr 2011 wur­den wie­der bis zu 50 Stern­schnup­pen pro Stun­de regis­triert. Am 28. Novem­ber 2021 wur­de eben­falls eine hohe Rate von ca. 100 Meteo­ren pro Stun­de auf­ge­zeich­net, so dass man davon aus­ge­hen kann, dass es am 2. Dezem­ber 2023 gegen 20 Uhr zu einer wei­te­ren erhöh­ten Akti­vi­tät kom­men könn­te. Teil­chen­si­mu­la­tio­nen sagen bis zu 200 Stern­schnup­pen pro Stun­de vor­aus. Der Radi­ant befin­det sich an der Posi­ti­on RA 29° und DEC +47°, in der Nähe des Sterns Gam­ma Andro­me­dae. Mit 16 Kilo­me­tern pro Sekun­de han­delt es sich bei den Andro­me­diden um sehr lang­sa­me Meteo­re. Als Ursprungs­kör­per gilt der Komet 3D/Biela, der sich Mit­te des 19. Jahr­hun­derts auf­zu­lö­sen begann. Aus die­sem Grund wur­de der Mete­or­strom frü­her als Biel­iden bezeichnet.

Vom 4. bis 17. Dezem­ber macht sich der teils ergie­bi­ge eklip­ti­ka­le Mete­or­strom der Gemi­ni­den bemerk­bar, des­sen Aus­strah­lungs­punkt (Radi­ant) sich im Stern­bild Zwil­lin­ge befin­det, knapp 1 Grad süd­west­lich vom Haupt­stern Kas­tor ent­fernt. Das Maxi­mum ist am Am Abend des 14. Dezem­ber gegen 20 Uhr zu erwar­ten. Unser Erd­tra­bant, nur einen Tag nach Neu­mond, wird die Beob­ach­tung der Gemi­ni­den in die­sem Jahr nicht stö­ren. In den letz­ten Jahr­zehn­ten hat die Akti­vi­tät der Gemi­ni­den leicht zuge­nom­men. Unter einem dunk­len Him­mel (Grenz­grö­ße 6,5 mag und Zenit­stel­lung des Radi­an­ten) sind im Schnitt 120 bis 150 Meteo­re pro Stun­de sicht­bar, die mit­un­ter auch sehr hel­le Exem­pla­re beinhal­ten kön­nen. Die bes­te Beob­ach­tungs­zeit sind stets die Stun­den nach Mit­ter­nacht, wenn der Radi­ant hoch am Him­mel steht, bis zum Beginn der Mor­gen­däm­me­rung gegen 6 Uhr. Die Stern­schnup­pen der Gemi­ni­den sind rela­tiv lang­sam und tre­ten mit Geschwin­dig­kei­ten von nur 34 Kilo­me­tern pro Sekun­de in die Erd­at­mo­sphä­re ein. Als Mut­ter­kör­per gilt der Aste­ro­id (3200) Phaethon der, wie man annimmt, kein nor­ma­ler „erlo­sche­ner“ Komet zu sein scheint, son­dern von einem kom­pak­te­ren Mut­ter­kör­per abstammt könn­te, der vor Jahr­hun­der­ten zer­bro­chen ist.

Vom 3. bis 20. Dezem­ber tau­chen die Sig­ma-Hydriden auf, die am bes­ten vor allem an süd­li­che­ren Stand­or­ten zu beob­ach­ten sind. Ihr Radi­ant, im Kopf der Was­ser­schlan­ge, steht in mit­tel­eu­ro­päi­schen Brei­ten in den Mor­gen­stun­den gera­de ein­mal 40 Grad hoch über dem Hori­zont. Das Maxi­mum der Sig­ma-Hydriden fin­det am 9. Dezem­ber statt, mit einer stünd­li­chen Zeni­tra­te von nur 5 bis 8 Stern­schnup­pen. Der Radi­ant befin­det sich 10 Grad öst­lich von Pro­kyon im Klei­nen Hund. Auf­grund des nied­ri­gen Radi­an­ten­stan­des sind dann nur noch ein bis drei Meteo­re pro Stun­de sicht­bar. Die Ein­tritts­ge­schwin­dig­keit der Teil­chen der Sig­ma-Hydriden beträgt 58 Kilo­me­ter pro Sekun­de, so dass die Meteo­re, ähn­lich wie bei den Per­sei­den im August, recht schnell sind. Ein Mut­ter­kör­per für den Mete­or­strom ist nicht bekannt.

Zwi­schen dem 5. und 20. Dezem­ber tau­chen die Mono­ce­ro­ti­den auf, deren Radi­ant sich zwi­schen Pro­kyon im Klei­nen Hund und Betei­geu­ze im Ori­on befin­det. Am 9. Dezem­ber sind aller­dings gera­de ein­mal 1 bis 3 Meteo­re sicht­bar, die mit Geschwin­dig­kei­ten von 41 Kilo­me­ter pro Sekun­de in die Atmo­sphä­re ein­drin­gen. Als Mut­ter­kör­per der Mono­ce­ro­ti­den gilt der peri­odi­sche Komet Mellish.

Der rela­tiv unbe­kann­te Strom der Coma Bere­ni­ci­den tritt zwi­schen dem 12. Dezem­ber bis 23. Janu­ar in Erschei­nung, mit einem schwach aus­ge­präg­ten Maxi­mum von 5 bis 10 Meteo­ren pro Stun­de am 19. Dezem­ber. Der Radi­ant ver­la­gert sich im Akti­vi­täts­zeit­raum zunächst vom Stern­bild Löwe in das Haar der Bere­ni­ke. Die Teil­chen der Coma Bere­ni­ci­den sind mit 65 Kilo­me­tern pro Sekun­de sehr schnell.

Vom 17. bis 26. Dezem­ber tau­chen die bei uns zir­kum­po­la­ren Ursi­den auf, deren Radi­ant sich im Stern­bild Klei­ner Bär, inner­halb des Kas­tens des Klei­nen Wagen, befin­det. Damit sind die Ursi­den die gan­ze Nacht über zu beob­ach­ten. Zum Mor­gen hin erreicht der Radi­ant eine Höhe von gut 60 Grad über dem Hori­zont. Das schar­fe Maxi­mum fin­det in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezem­ber gegen Mit­ter­nacht statt. Lei­der sind die Beob­ach­tungs­be­din­gun­gen, auf­grund des zuneh­men­den Mon­des, eher ungüns­tig. In der Regel sind 10 bis 20 oder auch 50 Stern­schnup­pen pro Stun­de beob­acht­bar, die eine Geschwin­dig­keit von 33 Kilo­me­tern pro Sekun­de errei­chen. In den Jah­ren 2004 und 2007 gab es deut­lich höhe­re Raten. Als Ursprungs­kör­per gilt der peri­odi­sche Komet 8P/Tuttle.

Der nörd­li­che Zweig der Tau­r­i­den wird ab dem 10. Dezem­ber zur eklip­ti­ka­len Akti­vi­tät der Ant­he­l­ionquel­le gezählt. Das brei­te Radi­an­ten­zen­trum der Ant­he­l­ionquel­le befin­det sich aber auch in den Zwil­lin­gen, so dass die­se Meteo­re sehr leicht mit den Gemi­ni­den ver­wech­selt wer­den kön­nen. Die weni­gen Teil­chen tre­ten dabei mit einer Geschwin­dig­keit von 30 km/s in die Atmo­sphä­re ein und ver­ur­sa­chen recht lang­sa­me Meteorspuren.

Zum Ende des Jah­res tau­chen auch die ers­ten Qua­dran­ti­den auf, deren Maxi­mum am 3. Janu­ar 2024 statt­fin­den wird.

Der abendliche Fixsternhimmel

Sternhimmel
Der Stern­him­mel am 15. Dezem­ber 2023 um 22:00 Uhr MEZ

Im Norden

Zu unse­rer Stan­dard­be­ob­ach­tungs­zeit befin­det sich die bekann­te Figur des Gro­ßen Bären nahe­zu senk­recht mit der Deich­sel nach unten über dem nord­öst­li­chen Hori­zont. Ver­län­gern wir die bei­den hin­te­ren Kas­ten­ster­ne des Wagens um das Fünf­fa­che, haben wir auch den Polar­stern gefun­den, der exakt die Nord­rich­tung angibt. Der Polar­stern ist der Haupt­stern des Klei­nen Bären, der nun mit dem dar­un­ter lie­gen­den Stern­bild des Dra­chen sei­ne tiefs­te Stel­lung über dem Nord­ho­ri­zont ein­ge­nom­men hat. Wei­ter öst­lich und ober­halb des Gro­ßen Bären gele­gen sehen wir in einer dunk­len mond­schein­lo­sen Nacht die schwa­chen Ster­ne der unschein­ba­ren Stern­bil­der Giraf­fe und Luchs. Hoch im Nord­wes­ten steht auch die Kas­sio­peia, die im Volks­mund als „Himmels‑W“ bekannt ist, in der Nähe des Zenits. Dar­un­ter erkennt man das Stern­bild Kepheus, das die Form eines schie­fen Haus­da­ches besitzt und in den nächs­ten Stun­den wie­der Rich­tung Nord­ho­ri­zont hin­ab­stei­gen wird. Dicht über dem Hori­zont im Nord­wes­ten fun­kelt noch der hel­le Stern Wega im Stern­bild Lei­er gemäch­lich vor sich hin. Noch wei­ter öst­lich davon sehen wir das Stern­bild Schwan, mit sei­nem hel­len Haupt­stern Deneb, noch voll­stän­dig über dem Hori­zont ste­hend. Die­se bei­den typi­schen Stern­bil­der des Som­mer­him­mels wer­den in der nächs­ten Stun­de nun end­gül­tig von der Him­mels­büh­ne abtre­ten und unter dem Hori­zont im Nor­den verschwinden.

Im Osten

Der süd­öst­li­che Him­mel wird nun prak­tisch von den hel­len Win­ter­stern­bil­dern domi­niert. Die hells­ten Ster­ne die­ser Stern­bil­der bil­den auch das soge­nann­te Win­ter­sechs­eck. Dazu gehö­ren die Ster­ne Kapel­la im Fuhr­mann, Alde­ba­ran im Stier, Rigel im Ori­on, Siri­us im Gro­ßen Hund, Pro­kyon im Klei­nen Hund sowie Pol­lux in den Zwil­lin­gen. Sehr hoch am Him­mel, in Rich­tung Osten, steht die gelb­lich leuch­ten­de Kapel­la im Stern­bild Fuhr­mann. Dar­un­ter sind die bei­den Stern­ket­ten der Zwil­lin­ge sicht­bar, mit den bei­den hel­len Haupt­ster­nen Kas­tor und Pol­lux, die sich jetzt genau über dem Ost­punkt befin­den. West­lich vom Fuhr­mann gele­gen ent­de­cken wir den Stier, mit dem röt­lich erschei­nen­den Haupt­stern Alde­ba­ran und den bei­den offe­nen Stern­hau­fen Hya­den und Ple­ja­den, die bereits mit dem blo­ßen Auge sicht­bar sind. Unter­halb des Stiers steht der Him­mels­jä­ger Ori­on in unge­fähr der glei­chen Höhe über dem Hori­zont wie die Zwil­lin­ge. Es ist das bekann­tes­te und auf­fäl­ligs­te Win­ter­stern­bild an unse­rem Him­mel. Wir wen­den uns nun wie­der dem Stern­bild Zwil­lin­ge zu. Unter­halb der Zwil­lin­ge in Rich­tung Hori­zont befin­det sich der unschein­ba­re Krebs. Süd­öst­lich des Krebs ist bereits der Stern Regu­lus im Stern­bild Löwe auf­ge­gan­gen. Ober­halb des Löwen ent­de­cken wir die Stern­bil­der Klei­ner Löwe, Luchs und Gro­ßer Bär. Direkt west­lich des Krebs befin­det sich der Stern Pro­kyon und unter­halb die­ses Sterns ist auch schon das unschein­ba­re Stern­bild Ein­horn über dem Hori­zont erschie­nen. Am Auf­fäl­ligs­ten unter den hel­len Ster­nen in die­sem Him­mels­aus­schnitt ist aber Siri­us, der hells­te Stern an unse­rem Him­mel. Er ist der Haupt­stern des Stern­bil­des Gro­ßer Hund und befin­det sich momen­tan noch dicht über dem süd­öst­li­chen Horizont.

Im Süden

Bli­cken wir in Rich­tung Süden und senk­recht über unse­ren Köp­fen in Rich­tung Zenit, sehen wir das Stern­bild Per­seus in sei­ner höchs­ten Stel­lung am Him­mel. Hier lohnt ein Blick auf den Dop­pel­stern­hau­fen h und Chi im Pers­ei, der im Fern­glas präch­tig erscheint und schon mit dem blo­ßen Auge als klei­nes, aus­ge­dehn­tes Wölk­chen erkannt wer­den kann. Wei­ter öst­lich wird auch das Stern­bild Fuhr­mann, mit der hell leuch­ten­den Kapel­la, bald den Meri­di­an über­schrei­ten. Auch in die­sem Stern­bild befin­den sich zahl­rei­che hel­le, offe­ne Stern­hau­fen für den Feld­ste­cher. Unter­halb der bei­den Stern­bil­der steht der Stier, mit dem röt­li­chen Haupt­stern Alde­ba­ran und den bei­den offe­nen Stern­hau­fen Hya­den und Ple­ja­den. Süd­öst­lich des Stiers fällt der mäch­ti­ge Him­mels­jä­ger Ori­on auf, der aus zahl­rei­chen hel­len Ster­nen besteht. Auf­fäl­lig an die­sem Stern­bild sind ins­be­son­de­re die drei mar­kan­ten Gür­tel­ster­ne. Auch der obe­re und röt­lich leuch­ten­de Schul­ter­stern Betei­geu­ze und der bläu­li­che erschei­nen­de Fuß­stern Rigel, ste­chen her­vor. Im Schwert­ge­hän­ge des Ori­on befin­det sich der berühm­te Ori­on­ne­bel, der zu den ein­drucks­volls­ten Nebeln des Him­mels zählt. Unter­halb des Him­mels­jä­gers Ori­on ist das Stern­bild Hase erkenn­bar. Auch der hells­te Stern des Him­mels und Haupt­stern des Gro­ßen Hun­des, Siri­us, ist soeben über dem Süd­ost­ho­ri­zont erschie­nen. West­lich vom Ori­on gele­gen geht gera­de der Fluss Eri­danus durch den Meri­di­an, des­sen hells­ter Haupt­stern Archer­nar aller­dings nur von der süd­li­chen Halb­ku­gel der Erde aus zu sehen ist. Noch wei­ter in Rich­tung Wes­ten steht das aus­ge­dehn­te Herbst­stern­bild des Wal­fi­sches und in mitt­le­rer Höhe im Süd­wes­ten befin­den sich noch die Fische. Ober­halb des Kop­fes vom Wal­fisch kön­nen wir zur Zeit den Rie­sen­pla­ne­ten Jupi­ter als auf­fäl­li­ges Gestirn ent­de­cken. Er befin­det sich im süd­li­chen Teil des unschein­ba­ren Stern­bilds Wid­der. Ober­halb des Wid­ders sind noch die Stern­bil­der Drei­eck und Andro­me­da erkennbar.

Im Westen

Der West­him­mel wird noch vom mäch­ti­gen Stern­bild Pega­sus domi­niert. Aller­dings sin­ken sei­ne Ster­ne in den nächs­ten Stun­den lang­sam aber sicher unter dem west­li­chen Hori­zont. Senk­recht über dem Pega­sus­qua­drat fin­den wir noch die Ster­nen­ket­te der Andro­me­da. In die­sem Stern­bild kön­nen wir das am wei­tes­ten ent­fern­te Objekt beob­ach­ten, das wir mit blo­ßem Auge erken­nen kön­nen. Hier­bei han­delt es sich um die Andro­me­da­ga­la­xie in 2,5 Mil­lio­nen Licht­jah­ren Ent­fer­nung. Sie erscheint unter einem dunk­len Land­him­mel im Fern­glas als rund 3 Grad aus­ge­dehn­ter Nebel­fleck. Hoch im Süd­wes­ten, öst­lich der Andro­me­da gele­gen, ste­hen auch die klei­nen Stern­bil­der Drei­eck und Wid­der sowie das unschein­ba­re Stern­bild Wal­fisch. In die­sem Him­mels­ab­schnitt befin­det sich zur Zeit der hel­le Rie­sen­pla­ne­ten Jupi­ter. Unter­halb von Wid­der und Drei­eck ent­de­cken wir auch die Fische. Bli­cken wir hoch in den Nord­wes­ten, sehen wir das auf­fäl­li­ge Stern­bild der Kas­sio­peia. Wei­ter in Rich­tung Nord­os­ten steht der Kepheus und links unter­halb davon die unschein­ba­re Eidech­se. Dicht über dem nord­west­li­chen Hori­zont soll­te noch das Som­mer­stern­bild Schwan, mit sei­nem hel­len und weiß erschei­nen­den Haupt­stern Deneb, erkenn­bar sein.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum aktu­el­len Stern­him­mel gibt es auf der Sei­te Stern­him­mel.

Andreas

Andreas Schnabel war bis zum Ende der Astronomie-Zeitschrift "Abenteuer Astronomie" im Jahr 2018 als Kolumnist tätig und schrieb dort über die aktuell sichtbaren Kometen. Er ist Mitglied der "Vereinigung für Sternfreunde e.V.". Neben Astronomie, betreibt der Autor des Blogs auch Fotografie und zeigt diese Bilder u.a. auf Flickr.

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