Neues aus Lübben im Monat November

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In einem vor­her­ge­hen­den Arti­kel habe ich bereits geschrie­ben, dass das Lüb­bener Kino ver­kauft wer­den soll. In der Lau­sit­zer Rund­schau (LR) vom letz­ten Sams­tag stand ein Arti­kel, dass offen­bar ein Käu­fer für die „Spree­wald Licht­spie­le“ gefun­den wurde.

Das geht aus dem Bericht von Bür­ger­meis­ter Lothar Bret­ter­bau­er (CDU) wäh­rend der jüngs­ten Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung her­vor. „Die Wür­fel für unser Lüb­bener Kino sind gefal­len“, sag­te er. Fra­gen rund um die Finan­zie­rung des Kaufs sei­en inzwi­schen mit der Bank geklärt, habe ihn der zukünf­ti­ge Eigen­tü­mer per­sön­lich infor­miert. Ein Notar­ver­trag sol­le in die­sen Tagen abge­schlos­sen werden.

Quel­le: LR Arti­kel vom 22. Novem­ber 2008

Lei­der hat die­se Mel­dung auch einen bit­te­ren Bei­geschmack: Das Kino, wel­ches momen­tan 3 Säle besitzt, soll in Zukunft nur noch einen gro­ßen Saal haben und die durch den Umbau ent­ste­hen­de Flä­che, für die Gas­tro­no­mie genutzt wer­den. Eine Art „Kino­ca­fé“ soll ent­ste­hen – weiß der Gei­er, was man sich dar­un­ter vor­zu­stel­len hat. Dabei hat die Stadt schon zur Genü­ge Restau­rants. Und was ist, wenn der Laden eben­falls nicht läuft? Dann wäre schluss­end­lich doch noch der Tod des Kinos besiegelt. 
Bes­ser wäre es natür­lich, das Haus in sei­ner momen­ta­nen Struk­tur zu erhal­ten. Das hät­te auch den Vor­teil, dass man das Haus nicht schlie­ßen müss­te und der Betrieb ganz nor­mal wei­ter gehen könnte.
Weil der Umbau sicher­lich ein hal­bes Jahr dau­ern wird, wer­de ich mir wohl den neu­en „Ter­mi­na­tor 4″, der im Mai 2009 star­tet, woan­ders anschau­en müssen. 🙁

Außer­dem gibt es neu­es vom Lüb­bener Schloss zu berich­ten. Seit zwei Wochen kann die neue Turm­uhr auf dem Glo­cken­turm bestaunt wer­den. Bil­der davon gibt es erst­mal nicht, weil mir berufs­be­dingt momen­tan ein­fach die Zeit fehlt. Außer­dem möch­te ich war­ten, bis auch die Fas­sa­de fer­tig ist. 🙂

Zwi­schen Radens­dorf und Brie­sen­see ste­hen nun alle 11 Wind­kraft­an­la­gen. Bis Jah­res­en­de sol­len sie auch ans Netz gehen. In den kom­men­den Tagen, wer­de ich mal einen Abste­cher dort­hin unter­neh­men. Beläs­ti­gun­gen von Hilfs­she­riffs wer­den sicher­lich ausbleiben. 😉

Andreas

Andreas Schnabel war bis zum Ende der Astronomie-Zeitschrift "Abenteuer Astronomie" im Jahr 2018 als Kolumnist tätig und schrieb dort über die aktuell sichtbaren Kometen. Neben Astronomie, betreibt der Autor des Blogs auch Fotografie und zeige diese Bilder u.a. auf Flickr.

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