Terzan 5 – Kein gewöhnlicher Kugelsternhaufen

For­scher haben eine neue Klas­se von Objek­ten inner­halb unse­rer Milch­stra­ße bestä­tigt: Über­bleib­sel, die als „Fos­sil­frag­men­te des Gala­xien­kerns“ (bul­ge fos­sil frag­ment) bezeich­net wer­den. Ter­zan 5 ist der Pro­to­typ die­ser Über­res­te aus der frü­hen Ent­ste­hungs­pha­se unse­rer Gala­xie. Vor Mil­li­ar­den von Jah­ren brei­te­ten sich ähn­li­che Urklum­pen aus und ver­schmol­zen zum Gala­xien­kern der Milch­stra­ße, doch Ter­zan 5 blieb bis heu­te intakt. Eine neue Stu­die, die aktu­el­le Beob­ach­tun­gen des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA mit Daten kom­bi­nier­te, die über einen Zeit­raum von 12 Jahren…

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Spektralanalyse bringt Licht ins Dunkel der „Little Red Dots“

Das kom­ple­xe Rät­sel um die als „Litt­le Red Dots“ (LRDs) bekann­ten Objek­te hat sich seit ihrer Ent­de­ckung durch das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA, ESA und CSA im Jahr 2022 nach und nach ver­voll­stän­digt. Nun hilft das Spek­trum eines bestimm­ten „Litt­le Red Dot“, vie­le der Puz­zle­tei­le mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Ein Astro­no­men­team unter der Lei­tung von Was­si­li Kokorew an der Uni­ver­si­tät von Texas in Aus­tin hat den gesuch­ten Punkt iden­ti­fi­ziert: GLIMPSE-17775. Durch die sorg­fäl­ti­ge Ana­ly­se des von Webb erfass­ten Spektrums…

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Webb entdeckt neue Details in der Atmosphäre des Exoplaneten WASP-121 b

Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben deut­li­che Unter­schie­de in den atmo­sphä­ri­schen Bedin­gun­gen zwi­schen den mor­gend­li­chen und abend­li­chen Über­gangs­zo­nen des ultra­hei­ßen Gas­pla­ne­ten WASP-121 b nach­ge­wie­sen. Die­se Zonen tren­nen Tag und Nacht und wer­den im Fach­jar­gon als Ter­mi­na­to­ren bezeich­net. Die­ser Erfolg war nur dank der uner­reich­ten Emp­find­lich­keit des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops (JWST) mög­lich. Ein Team von For­schen­den unter der Lei­tung von Cyril Gapp, Dok­to­rand am Max-Planck-Ins­ti­­tut für Astro­no­mie (MPIA) in Hei­del­berg, wies die­ses Phä­no­men nach, das zuvor durch theo­re­ti­sche Berech­nun­gen vor­her­ge­sagt wor­den war. Bestä­ti­gung von…

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Erster zuverlässiger Nachweis von Magnetfeldern auf Exoplaneten

Ein Team von Astro­nom­in­nen und Astro­no­men hat den bis­lang ein­deu­tigs­ten Beweis dafür gefun­den, dass eini­ge Pla­ne­ten außer­halb unse­res Son­nen­sys­tems Magnet­fel­der auf­wei­sen könn­ten. Mit­hil­fe des Very Lar­ge Telescope (VLT) der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO) und des Gemi­­ni-North-Tele­skops hat das For­scher­team die Wind­ge­schwin­dig­kei­ten auf sie­ben sehr hei­ßen, Jupi­­ter-ähn­­li­chen Exo­pla­ne­ten ermit­telt. Die Beob­ach­tun­gen erga­ben, dass die Win­de auf die­sen Pla­ne­ten höchst­wahr­schein­lich von Magnet­fel­dern beein­flusst wer­den. Damit gelang erst­mals der zuver­läs­si­ge Nach­weis von Magne­tis­mus auf Pla­ne­ten außer­halb des Son­nen­sys­tems. „Die­ser Fort­schritt eröffnet…

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Supermassereiches Schwarzes Loch aus der Frühzeit des Universums überrascht Forscher

Mit­hil­fe der bei­spiel­lo­sen Bil­d­­ge­­bungs- und Spek­tro­sko­pieleis­tung des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops von NASA, ESA und CSA haben For­scher die Bewe­gung und Zusam­men­set­zung des Gases kar­tiert, das ein super­mas­se­rei­ches Schwar­zes Loch im Zen­trum von Abel­l2744-QSO1 umkreist, einer win­zi­gen Gala­xie in über 13 Mil­li­ar­den Licht­jah­ren Ent­fer­nung. Die Ergeb­nis­se deu­ten dar­auf hin, dass das Schwar­ze Loch mit der 50-mil­­lio­­nen­­fa­chen Son­nen­mas­se älter ist als sei­ne Wirts­ga­la­xie, mög­li­cher­wei­se in der ers­ten Sekun­de des Urknalls ent­stan­den ist und von Anfang an gewal­ti­ge Aus­ma­ße gehabt haben muss. Was…

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Junge Sternhaufen im Fokus naher Galaxien

Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben mit­hil­fe des NASA/ESA/CSA James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops – in Kom­bi­na­ti­on mit dem NASA/ESA Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­­skop – einen tie­fen Blick auf Tau­sen­de jun­ger Stern­hau­fen in vier nahe­ge­le­ge­nen Gala­xien gewor­fen und dabei Stern­hau­fen in ver­schie­de­nen Ent­wick­lungs­sta­di­en unter­sucht. Ihre Ergeb­nis­se zei­gen, dass mas­se­rei­che­re Stern­hau­fen schnel­ler aus den Wol­ken her­vor­tre­ten, in denen sie ent­ste­hen, dabei Gas ver­trei­ben und die Gala­xie mit ultra­vio­let­tem Licht durch­flu­ten. Das Ergeb­nis ver­schafft uns ein detail­lier­te­res Ver­ständ­nis der Stern­ent­ste­hung in Gala­xien sowie dar­über, wie und wo sich…

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Webb untersucht die Oberfläche eines Gesteinsplaneten

Mit­hil­fe des Instru­ments MIRI (Mid-Infrared Instru­ment) an Bord des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops (JWST) unter­such­te ein For­schungs­team die Ober­flä­chen­zu­sam­men­set­zung des Gesteins­pla­ne­ten LHS 3844 b. Gelei­tet wur­de die Grup­pe von Sebas­ti­an Zie­ba (Cen­ter for Astro­phy­sics | Har­vard & Smit­h­so­ni­an, Cam­bridge, USA), einem ehe­ma­li­gen Dok­to­ran­den am Max-Planck-Ins­ti­­tut für Astro­no­mie (MPIA) in Hei­del­berg, sowie von Lau­ra Kreid­berg, Direk­to­rin am MPIA und wis­sen­schaft­li­che Lei­te­rin der Stu­die (Prin­ci­pal Inves­ti­ga­tor). Über die Bestim­mung von Exo­­pla­­ne­­ten-Atmo­sphä­­ren hin­aus stellt die Ent­schlüs­se­lung geo­lo­gi­scher Eigen­schaf­ten von Pla­ne­ten, die fer­ne Ster­ne umkrei­sen, den…

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Webb entdeckt Wassereiswolken auf Exo-Jupiter

Ein Team aus Astro­no­men unter der Lei­tung von Eli­sa­beth Matthews am Max-Planck-Ins­ti­­tut für Astro­no­mie (MPIA) hat eine Ent­de­ckung gemacht, die die Gren­zen vie­ler aktu­el­ler Model­le von Exo­pla­ne­ten­at­mo­sphä­ren auf­zeigt: Was­ser­eis­wol­ken auf einem fer­nen, Jupi­­ter-ähn­­li­chen Exo­pla­ne­ten namens Epsi­lon Indi Ab. Wie die­se Beob­ach­tun­gen durch­ge­führt wur­den, ist ein inter­es­san­ter Schritt hin zum gro­ßen Fern­ziel der Exo­pla­ne­ten­for­schung: der Ent­de­ckung und Cha­rak­te­ri­sie­rung eines erd­ähn­li­chen Exo­pla­ne­ten. Schritt für Schritt zur zwei­ten Erde Die Exo­pla­ne­ten­for­schung hat ein ehr­gei­zi­ges lang­fris­ti­ges Ziel: Irgend­wann in den nächsten…

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Öffentlichkeit hilft bei der Suche nach Gravitationslinsen

Mit dem Start von „Space Warps“, einem neu­en Bür­ger­wis­sen­schafts­pro­jekt auf der Platt­form Zoo­ni­ver­se, kann sich die Öffent­lich­keit nun aktiv an der Suche nach sel­te­nen und schwer erkenn­ba­ren star­ken Gra­vi­ta­ti­ons­lin­sen betei­li­gen. Grund­la­ge dafür sind bis­her unver­öf­fent­lich­te Auf­nah­men des Welt­raum­te­le­skops Euclid der Euro­päi­schen Welt­raum­or­ga­ni­sa­ti­on ESA. Das Pro­jekt zielt dar­auf ab, neue Erkennt­nis­se über die dunk­le Mate­rie in Gala­xien zu Hin­wei­se auf die rät­sel­haf­te dunk­le Ener­gie zu lie­fern. „Warps“ in der Raum­zeit sind nicht nur ein The­ma für Sci­ence-Fic­­ti­on-Wer­ke wie…

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Hubble feiert 36 Jahre mit faszinierendem Blick auf den Trifidnebel

Das Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA rich­te­te anläss­lich sei­nes 36. Jubi­lä­ums erneut einen Blick auf eine Sze­ne, die es erst­mals 1997 auf­ge­nom­men hat­te: einen klei­nen Aus­schnitt eines Stern­ent­ste­hungs­ge­biets im Stern­bild Schüt­ze, etwa 5.000 Licht­jah­re ent­fernt, bekannt als Tri­fid­ne­bel. Das Bild zeigt Ver­än­de­run­gen in unglaub­lich kur­zen Zeit­räu­men und weckt Ehr­furcht und Stau­nen ange­sichts unse­res sich stän­dig wan­deln­den Uni­ver­sums. Die Far­ben in Hub­bles Auf­nah­me des schim­mern­den Stern­ent­ste­hungs­ge­biets im sicht­ba­ren Licht erin­nern an eine Unter­was­ser­land­schaft vol­ler fein­kör­ni­ger Sedi­men­te, die durch die Tiefen…

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