Venusbedeckung Fehlanzeige

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Mondsichel am 30. November 2008, 17.19 Uhr MEZMur­phy hat gesiegt. Die Ein­stim­mung auf das kom­men­de Astro­no­mie­jahr 2009 fiel in gro­ßen Tei­len Deutsch­lands buch­stäb­lich ins Was­ser. Nun müs­sen wir wie­der 8 Jah­re war­ten, um eine Venus­be­de­ckung am Tag­him­mel bzw. 24 Jah­re um eine am Nacht­him­mel zu erleben.

Ich hat­te mich mit mei­nem Astro-Kol­le­gen Uwe in Fins­ter­wal­de ver­ab­re­det, weil wir bei­de zusam­men zur Stern­war­te nach Herz­berg fah­ren woll­ten. Wir ver­zich­te­ten aber schließ­lich dar­auf, weil das Wet­ter nicht bes­ser wur­de und es anfing, wie aus Eimern zu schüt­ten. Des­halb „beob­ach­te­ten“ wir die Bede­ckung vom Wohn­zim­mer aus übers Inter­net. Am Bild­schirm lief neben­bei eine Simu­la­ti­on von  Star­ry Night.

Dabei sah es am Vor­abend noch recht güns­tig aus, denn nach Son­nen­un­ter­gang prä­sen­tier­te sich der Him­mel wol­ken­los. Zwar war etwas Dunst und leich­ter Nebel vor­han­den – für Venus und Mond hät­te es aber locker gereicht. Die schma­le Sichel des zuneh­men­den Mon­des sowie Jupi­ter und Venus waren deut­lich erkenn­bar. Mir gelang auch ein Foto um 17.19 Uhr mit mei­ner Digi­tal­ka­me­ra von der 3 Tage alten Mondsichel.

Andreas

Andreas Schnabel war bis zum Ende der Astronomie-Zeitschrift "Abenteuer Astronomie" im Jahr 2018 als Kolumnist tätig und schrieb dort über die aktuell sichtbaren Kometen. Neben Astronomie, betreibt der Autor des Blogs auch Fotografie und zeige diese Bilder u.a. auf Flickr.

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