Webb blickt auf die größte Sternentstehungsregion der Milchstraße

Das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA/CSA hat eine bun­te Ansamm­lung mas­se­rei­cher Ster­ne und leuch­ten­den kos­mi­schen Staubs in der Mole­kül­wol­ke Sagit­ta­ri­us B2 (Sgr B2) ent­hüllt, der mas­se­reichs­ten und aktivs­ten Stern­ent­ste­hungs­re­gi­on in unse­rer Milch­stra­ße. Sagit­ta­ri­us B2 ist die mas­se­reichs­te und aktivs­te Stern­ent­ste­hungs­re­gi­on unse­rer Milch­stra­ße. Sie pro­du­ziert die Hälf­te aller Ster­ne im Zen­trum unse­rer Gala­xie, obwohl sie nur 10 Pro­zent des gesam­ten Stern­ent­ste­hungs­ma­te­ri­als ent­hält. Nun hat Webb mit­hil­fe sei­ner Nahin­fra­rot- und Mit­­tel­in­fra­rot-Instru­­men­­te atem­be­rau­ben­de neue Ansich­ten die­ser Regi­on ver­öf­fent­licht und sowohl die farbenprächtigen…

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Sternenleiche verspeist Pluto-ähnliches Objekt

In unse­rer unmit­tel­ba­ren Ster­nen­nach­bar­schaft „ver­speist“ ein aus­ge­brann­ter Stern gera­de ein Frag­ment eines Plu­­to-ähn­­li­chen Objekts. Dank sei­ner ein­zig­ar­ti­gen Ultra­­vio­­lett-Fähi­g­keit konn­te nur das Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA die­ses Ereig­nis fest­stel­len. Der Ster­nen­über­rest ist ein Wei­ßer Zwerg mit etwa der hal­ben Mas­se unse­rer Son­ne, der aber dicht gepackt in einem Kör­per von etwa der Grö­ße der Erde sitzt. Wis­sen­schaft­ler ver­mu­ten, dass die immense Schwer­kraft des Zwergs ein eisi­ges Plu­­to-ähn­­li­ches Objekt aus dem Kui­per­gür­tel des Sys­tems, einem eisi­gen Ring aus Trüm­mern, der…

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Landung von Hayabusa2 auf 1998 KY26 wohl schwieriger als gedacht

Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben welt­weit Obser­va­to­ri­en genutzt, dar­un­ter das Very Lar­ge Telescope (VLT) der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO), um den Aste­ro­iden 1998 KY26 zu unter­su­chen. Dabei haben sie fest­ge­stellt, dass er fast drei­mal klei­ner ist und sich viel schnel­ler dreht als bis­her ange­nom­men. Der Aste­ro­id ist das Ziel der ver­län­ger­ten Mis­si­on der japa­ni­schen Raum­son­de Hayabusa2 im Jahr 2031. Die neu­en Beob­ach­tun­gen lie­fern wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen für die Mis­si­on, die nur noch sechs Jah­re bis zur Begeg­nung der Raum­son­de mit…

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„Schwarzloch-Sterne“ könnten Rätsel um frühe Galaxien lösen

Ein neu ent­deck­tes Objekt, das Astro­nom­in­nen und Astro­no­men „The Cliff“ (die Klip­pe) getauft haben, könn­te ein Rät­sel lösen, das sich aus Beob­ach­tun­gen des frü­hen Uni­ver­sums mit dem James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop (JWST) ergibt. Es betrifft eine Popu­la­ti­on von weit ent­fern­ten, hel­len Objek­ten, die „klei­ne rote Punk­te“ genannt wer­den: Han­del­te es sich dabei um jun­ge Gala­xien, wäre deren beträcht­li­che Mas­se mit den aktu­el­len Model­len der kos­mi­schen Evo­lu­ti­on schwer zu erklä­ren. „The Cliff“ legt eine ande­re Lösung nahe: Klei­ne rote Punk­te sind…

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Webb beobachtet riesigen stellaren Jet am Rande der Milchstraße

Am Rand unse­rer Milch­stra­ße sen­det ein jun­ger Stern, der sich noch in sei­ner Ent­ste­hungs­pha­se befin­det, ein Signal in Form eines rie­si­gen stel­la­ren Jets an das Uni­ver­sum. Die hei­ßen Gase die­ses Jets erstre­cken sich über eine Ent­fer­nung von 8 Licht­jah­ren – fast dop­pelt so weit wie die Ent­fer­nung zwi­schen unse­rer Son­ne und dem nächs­ten Stern­sys­tem. Über­hitz­te Gase, die auf den mas­se­rei­chen Stern fal­len, wer­den ent­lang der Rota­ti­ons­ach­se des Sterns zurück ins All geschleu­dert. Star­ke Magnet­fel­der bün­deln die­se Jets.…

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Mysteriöse Gammastrahlen-Explosion außerhalb der Milchstraße

Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben eine Explo­si­on von Gam­ma­strah­len ent­deckt, die sich im Lau­fe eines Tages mehr­mals wie­der­hol­te – ein Ereig­nis, wie es noch nie zuvor beob­ach­tet wur­de. Die Quel­le der star­ken Strah­lung wur­de außer­halb unse­rer Gala­xie aus­ge­macht, ihr Stand­ort wur­de vom Very Lar­ge Telescope (VLT) der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te genau bestimmt. Gam­ma­strah­len­aus­brü­che (GRBs) sind die stärks­ten Explo­sio­nen im Uni­ver­sum und wer­den nor­ma­ler­wei­se durch die kata­stro­pha­le Zer­stö­rung von Ster­nen ver­ur­sacht. Aber kein bekann­tes Sze­na­rio kann die­sen neu­en GRB vollständig…

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Hubble entdeckt ultramassereichen Weißen Zwerg

Ein inter­na­tio­na­les Astro­no­men­team hat mit­hil­fe des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA eine stel­la­re Rari­tät ent­deckt: einen ultra­mas­se­rei­chen Wei­ßen Zwerg, der nicht durch die Ent­wick­lung eines ein­zel­nen Sterns, son­dern durch die Ver­schmel­zung eines Wei­ßen Zwergs mit einem ande­ren Stern ent­stand. Die­se Ent­de­ckung, die durch Hub­bles emp­find­li­che Ultra­­vio­­lett-Beob­­ach­­tun­­gen ermög­licht wur­de, deu­tet dar­auf hin, dass die­se sel­te­nen Wei­ßen Zwer­ge häu­fi­ger vor­kom­men könn­ten als bis­her ver­mu­tet. Ein Wei­ßer Zwerg ist der End­zu­stand eines Sterns, der nicht mas­se­reich genug ist, um als Kern­­kol­laps-Super­­no­­va zu…

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Webb findet keine lebensfreundliche Atmosphäre auf TRAPPIST-1d

Der Exo­pla­net TRAPPIST‑1 d fas­zi­niert Astro­no­men, die nach mög­li­cher­wei­se bewohn­ba­ren Wel­ten außer­halb unse­res Son­nen­sys­tems suchen, da er ähn­lich groß wie die Erde ist, aus Gestein besteht und sich in einem Bereich um sei­nen Stern befin­det, in dem flüs­si­ges Was­ser auf sei­ner Ober­flä­che theo­re­tisch mög­lich ist. Laut einer neu­en Stu­die, die Daten des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA ver­wen­det, ver­fügt er jedoch nicht über eine erd­ähn­li­che Atmo­sphä­re. Eine schüt­zen­de Atmo­sphä­re, eine freund­li­che Son­ne und viel flüs­si­ges Was­ser – die Erde…

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Neue Hinweise auf einen Planeten um Alpha Centauri

Astro­no­men haben mit dem James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA/CSA star­ke Hin­wei­se auf einen rie­si­gen Pla­ne­ten gefun­den, der einen Stern im unse­rer Son­ne am nächs­ten gele­ge­nen Ster­nen­sys­tem umkreist. Das nur 4 Licht­jah­re von der Erde ent­fern­te Drei­­fach-Stern­­sys­­tem Alpha Cen­tau­ri ist seit lan­gem ein span­nen­des Ziel bei der Suche nach Wel­ten außer­halb unse­res Son­nen­sys­tems. Es ist nur von der süd­li­chen Hemi­sphä­re der Erde aus sicht­bar und besteht aus dem Dop­pel­stern Alpha Cen­tau­ri A und Alpha Cen­tau­ri B, bei­des son­nen­ähn­li­che Ster­ne, sowie…

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Wie groß ist der Kern des interstellaren Kometen 3I/ATLAS?

Ein Team von Astro­no­men hat mit­hil­fe des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA das schärfs­te Bild des inter­stel­la­ren Kome­ten 3I/ATLAS auf­ge­nom­men. Hub­bles Beob­ach­tun­gen ermög­li­chen es Astro­no­men, die Grö­ße des fes­ten, eisi­gen Kerns des Kome­ten genau­er abzu­schät­zen. Der obe­re Grenz­wert für den Durch­mes­ser des Kerns liegt bei 5,6 Kilo­me­tern, könn­te aber auch nur 320 Meter betra­gen, berich­ten For­scher. Obwohl die Hub­­b­le-Bil­­der die Kern­grö­ße im Ver­gleich zu frü­he­ren boden­ge­stütz­ten Schät­zun­gen genau­er ein­gren­zen, kann der fes­te Kern des Kome­ten der­zeit selbst von Hubble…

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