Der Sternhimmel im Dezember 2020

Der Lauf des Mondes

Zu Beginn des Monats Dezem­ber fin­den wir den abneh­men­den Mond im öst­li­chen Bereich des Stern­bilds Stier. Am 2. und 3. Dezem­ber steht unser stil­ler Beglei­ter in den Zwil­lin­gen und am 4. des Monats im Stern­bild Krebs, links ober­halb des offe­nen Stern­hau­fens der Pra­e­se­pe. Am Mor­gen des 5. Dezem­ber fin­det eine Stern­be­de­ckung des 4,7 mag hel­len Ster­ne Gam­ma Cnc statt, die aller­dings nur im Nor­den und Nord­os­ten Deutsch­lands zu sehen ist. Um 4:18 Uhr wird der Stern von der beleuch­te­ten Sei­te des Mon­des bedeckt. An den Fol­ge­aben­den kön­nen wir den Mond im Stern­bild Löwe beob­ach­ten, der immer mehr ein Objekt für die zwei­te Nacht­hälf­te wird. Am 8. Dezem­ber wird das letz­te Vier­tel erreicht. Am 9. des Monats geht der Mond erst nach Mit­ter­nacht auf und kann dann im Stern­bild Jung­frau beob­ach­tet wer­den. Die Mond­si­chel wan­dert wei­ter durch die Jung­frau und befin­det sich am Mor­gen des 12. Dezem­ber im Stern­bild der Waa­ge, knapp 8 Grad nord­west­lich des Mor­gen­stern Venus. Am 13. des Monats kann die schma­le Sichel des abneh­men­den Mon­des zum letz­ten Mal vor Neu­mond tief im Süd­os­ten in der Mor­gen­däm­me­rung auf­ge­fun­den wer­den. Sie befin­det sich an die­sem Mor­gen knapp 5 ¾ Grad süd­öst­lich des Mor­gen­sterns. An die­sem Mor­gen wird gegen 7:57 Uhr auch der 2,6 mag hel­le Beta Sco von der 2,6% beleuch­te­ten Mond­si­chel bedeckt. Aller­dings fin­det die­se Stern­be­de­ckung bereits in der hel­len Mor­gen­däm­me­rung statt, kurz vor Son­nen­auf­gang, und ist dann dem­zu­fol­ge schwie­rig zu beob­ach­ten. Am 14. Dezem­ber wird schließ­lich die Neu­mond­pha­se durch­lau­fen. Von Chi­le, Argen­ti­ni­en und der Ant­ark­tis aus kann zur Mit­tags­zeit eine tota­le Son­nen­fins­ter­nis beob­ach­tet wer­den.
Nach der Neu­mond­pha­se taucht die dün­ne, zuneh­men­de Mond­si­chel in der Abend­däm­me­rung des 16. Dezem­bers wie­der am Him­mel auf. Am 17. Dezem­bers befin­det sie sich im Stern­bild Stein­bock, nur 7 Grad öst­lich von Jupi­ter und Saturn, die nur knapp eine Voll­mond­brei­te aus­ein­an­der ste­hen. An den Fol­ge­aben­den wan­dert der Mond durch Gebie­te am Him­mel, die nur aus schwa­chen Ster­nen bestehen. Am 19. Dezem­ber fin­den wir ihn im Was­ser­mann. Am Abend des 21. Dezem­ber fin­den wir den Halb­mond im Grenz­be­reich der Stern­bil­der Was­ser­mann, Fische und Wal­fisch. In den Mor­gen­stun­den des 22. Dezem­ber wird das ers­te Vier­tel im Stern­bild Wal­fisch durch­lau­fen. Am Abend des 23. Dezem­ber wan­dert der zuneh­men­de Mond nur 6 ½ Grad süd­lich an unse­ren roten Nach­barn Mars im Stern­bild Fische vor­bei. Nach­dem der Mond den Mars hin­ter sich gelas­sen hat, befin­det er sich am Hei­li­gen Abend aber­mals im Stern­bild des Wal­fisch. An die­sem Abend kommt es um 20:43 Uhr zur Bede­ckung des 4,4 mag hel­len Sterns Xi1 Cet. Am 1. Weih­nachts­tag fin­den wir ihn dann im Stern­bild Wid­der. Am 2. Weih­nachts­tag kön­nen wir unse­ren Erd­tra­ban­ten im Gol­de­nen Tor der Eklip­tik, zwi­schen den offe­nen Stern­hau­fen Hya­den und Ple­ja­den, ent­de­cken und am 27. des Monats knapp 4 Grad nörd­lich von Alde­ba­ran, dem Haupt­stern im Stern­bild Stier. Am 29. des Monats fin­den wir den Mond aber­mals in den Zwil­lin­gen und am letz­ten Abend des Jah­res im Stern­bild Krebs.

Die Planeten

Der flin­ke Pla­net Mer­kur ist im gesam­ten Monat unsicht­bar und war im Vor­mo­nat am Mor­gen­him­mel sicht­bar. Er nähert sich der Son­ne wei­ter an und befin­det sich dann am 20. Dezem­ber in obe­rer Kon­junk­ti­on mit ihr. Am 16. Dezem­ber erreicht Mer­kur das Aphel sei­ner Bahn und steht dann 70 Mil­lio­nen Kilo­me­ter von unse­ren Zen­tral­ge­stirn entfernt.

Unser Schwes­ter­pla­net Venus ist wei­ter­hin Mor­gen­stern. Am 17. Dezem­ber wan­dert sie vom Stern­bild Waa­ge kom­mend in den Skor­pi­on und am 21. in den Schlan­gen­trä­ger. Die Sicht­bar­keit der Venus am Mor­gen­him­mel ver­kürzt sich wei­ter sehr stark. Anfang Dezem­ber beträgt ihre Höhe über dem Hori­zont, zu Beginn der bür­ger­li­chen Däm­me­rung, noch 15 Grad und am Jah­res­en­de nur noch 5 ½ Grad. Am 24. Dezem­ber kann die Venus nur 5 ½ Grad nörd­lich von Ant­ares, dem Haupt­stern im Stern­bild Skor­pi­on, auf­ge­fun­den wer­den. Im Fern­rohr erscheint der Pla­net am Monats­en­de als 11 Bogen­se­kun­den gro­ßes Scheib­chen und mit 94% fast voll­stän­dig beleuch­tet. Am 1. Dezem­ber geht der Mor­gen­stern um 5:12 Uhr im Süd­os­ten auf. Am letz­te Mor­gen des Jah­res erfolgt ihr Auf­gang erst um 6:40 Uhr.

Unser roter Nach­bar Mars bewegt sich immer schnel­ler wer­dend recht­läu­fig durch die Fische und steht nach wie vor als auf­fäl­li­ges Gestirn am Nacht­him­mel. Sei­ne Hel­lig­keit geht aber wei­ter stark zurück und beträgt zum Monats­en­de nur noch ‑0,3 mag. Dage­gen ist Mars zu Monats­an­fang noch ‑1,1 mag hell. Der Rote Pla­net ver­kürzt sei­ne Sicht­bar­keit in der 2. Nacht­hälf­te wei­ter. Erfolgt sein Unter­gang zu Beginn des Monats um 3:04 Uhr, geht er zum Jah­res­en­de bereits um 2:06 Uhr unter. Auch sein schein­ba­rer Durch­mes­ser schrumpft wei­ter von anfangs 14,6 auf nur noch 10,5 Bogen­se­kun­den. So wird es immer schwie­ri­ger wird, Ein­zel­hei­ten auf sei­ner Ober­flä­che zu ent­de­cken, denn Mars steht zum Jah­res­en­de bereits dop­pelt so weit ent­fernt, wie bei sei­ner Oppo­si­ti­on Mit­te Okto­ber. Auch der Beleuch­tungs­grad geht leicht zurück und beträgt am Monats­en­de nur noch 89%. Unser Nach­bar­pla­net bleibt dann noch bis Mit­te 2021 am Abend­him­mel sicht­bar. In der Nacht vom 23. auf den 24. Dezem­ber wan­dert der zuneh­men­de Mond süd­lich am Roten Pla­ne­ten vorbei.

Der Rie­sen­pla­net Jupi­ter, im Stern­bild Schüt­ze, nähert sich wei­ter aus west­li­cher Rich­tung dem Ring­pla­ne­ten Saturn an und ist mit ihm zusam­men noch am Abend­him­mel beob­acht­bar. Am 18. Dezem­ber tritt Jupi­ter in das Stern­bild Stein­bock über. Jupi­ter über­holt Saturn auf sei­ner Innen­bahn und befin­det am Abend des 21. Dezem­ber nur noch 6,1 Bogen­mi­nu­ten süd­lich von Saturn ent­fernt. Der Rie­sen­pla­net ist dann auch bei 150-facher Ver­grö­ße­rung zusam­men mit dem Ring­pla­ne­ten im sel­ben Gesichts­feld beob­acht­bar. Mit blo­ßem Auge über­trifft der ‑2,0 mag hel­le Jupi­ter den 0,7 mag hel­len Saturn deut­lich an Hel­lig­keit, so dass bei­de Pla­ne­ten wie ein Objekt am Abend­him­mel erschei­nen. Die­se sel­te­nen und beson­ders engen Kon­junk­tio­nen der bei­den Rie­sen­pla­ne­ten fin­den nur alle 20 Jah­re statt und auch in den Tagen vor und nach der dich­tes­ten Annä­he­rung erschei­nen bei­den Pla­ne­ten wie ein Dop­pel­stern dem blo­ßen Auge. Am Abend des 17. Dezem­bers gesellt sich die zuneh­men­de Mond­si­chel zu bei­den Pla­ne­ten, was ein schö­nes Foto­mo­tiv abge­ben wird. Denn Jupi­ter und Saturn ste­hen an die­sem Abend nur noch ein hal­bes Grad von­ein­an­der ent­fernt. Am 1. Dezem­ber geht Jupi­ter um 19:19 Uhr im Süd­wes­ten unter. Am 31. Dezem­ber erfolgt sein Unter­gang bereits um 17:56 Uhr. Damit bleibt nur knapp eine Stun­de, um den Rie­sen­pla­ne­ten zu beob­ach­ten. Der schein­ba­re Äqua­tor­durch­mes­ser Jupi­ters schrumpft in die­ser zeit von anfangs 34,4 auf 32,9 Bogen­se­kun­den. Bis zum Jah­res­en­de hat sich der gegen­sei­ti­ge Abstand bei­der Gas­pla­ne­ten wie­der um gut einen Grad ver­grö­ßert. Am 29. Janu­ar 2021 wird der Rie­sen­pla­net end­gül­tig von der Son­ne ein­ge­holt und befin­det sich schließ­lich in Kon­junk­ti­on mit ihr.

Auch der Ring­pla­net Saturn ver­kürzt sei­ne Sicht­bar­keit am Abend­him­mel, ähn­lich wie Jupi­ter, dras­tisch und kann noch im Stern­bild Schüt­ze auf­ge­fun­den wer­den. Am 16. des Monats tritt er in das Stern­bild Stein­bock über. Zum Ende des Jah­res ist Saturn nur noch für eine gute hal­be Stun­de tief im Süd­wes­ten beob­acht­bar, bis der 0,7 mag hel­le Pla­net im Hori­zont­dunst ver­schwin­det. Zu Beginn des Monats geht Saturn um 19:31 Uhr unter. Zum Jah­res­en­de erfolgt sein Unter­gang bereits um 17:50 Uhr. Am 21. Dezem­ber kommt es zu einer sel­te­nen und sehr engen Kon­junk­ti­on mit dem Rie­sen­pla­ne­ten Jupi­ter am Abend­him­mel. Jupi­ter steht dabei nur 0,01 Grad süd­lich von Saturn. Die­ses Him­mels­er­eig­nis wird auch als „gro­ße Kon­junk­ti­on“ bezeich­net. Am 24. Janu­ar 2021 steht Saturn schließ­lich in Kon­junk­ti­on mit der Sonne.

Ura­nus bewegt sich immer lang­sa­mer wer­dend, rück­läu­fig durch das Stern­bild Wid­der und zieht sich zum Ende des Jah­res fast voll­stän­dig vom Mor­gen­him­mel zurück. Zum Ende des Jah­res hin kann er nur noch 2 Stun­den nach Mit­ter­nacht beob­ach­tet wer­den. Mit einer Hel­lig­keit von 5,7 mag, kann der fer­ne Pla­net theo­re­tisch schon mit blo­ßem Auge auf­ge­fun­den wer­den. Er befin­det sich knapp 9 ½ Grad süd­öst­lich von Beta Ari. Im Tele­skop erscheint Ura­nus als 3,7 Bogen­se­kun­den gro­ßes grün­li­ches Scheib­chen. Sei­ne Meri­diandurch­gän­ge ver­frü­hen sich von anfangs 21:41 Uhr um zwei Stunden.

Der äuße­re Pla­net unse­res Son­nen­sys­tems Nep­tun kann noch am Abend­him­mel im Stern­bild Was­ser­mann auf­ge­fun­den wer­den. Ura­nus ver­la­gert sei­ne Unter­gän­ge im Dezem­ber in die Zeit vor Mit­ter­nacht. Am 1. Dezem­ber erfolgt sein Unter­gang um 0:16 Uhr und am letz­ten Abend des Jah­res bereits um 22:16 Uhr. 1 ½ Stun­den vor des­sen Unter­gang muss man den Pla­ne­ten von der Beob­ach­tungs­lis­te strei­chen. Mit einer Hel­lig­keit von 7,9 mag, ist zum Auf­su­chen des Pla­ne­ten zwin­gend ein Feld­ste­cher oder ein klei­nes Fern­rohr not­wen­dig. Nep­tun steht rund 1 Grad ost­nord­öst­lich von Phi Aqr, der als Auf­such­hil­fe für den Pla­ne­ten die­nen kann. Im Tele­skop erscheint sein blau­es Scheib­chen nur 2,3 Bogen­se­kun­den groß und zeigt kei­ner­lei Einzelheiten.

Der Zwerg­pla­net (134340) Plu­to, im Stern­bild Schüt­ze, steht bei Ein­bruch der Dun­kel­heit bereits im Hori­zont­dunst nied­rig im Süd­wes­ten und bleibt im Dezem­ber dem­zu­fol­ge unbeobachtbar.

Helle Kometen und Planetoiden

Der kurz­pe­ri­odi­sche Komet 88P/Howell kann am frü­hen Abend­him­mel im Stern­bild Stein­bock und Was­ser­mann in mitt­le­ren Tele­sko­pen auf­ge­fun­den wer­den. Sei­ne Hel­lig­keit ändert sich nur wenig und beträgt im Dezem­ber um 10 Grö­ßen­klas­sen. Bei Ein­bruch der Dun­kel­heit befin­det sich der Schweif­stern nur noch 15 Grad hoch über dem süd­west­li­chen Hori­zont. Am 20. Dezem­ber kommt der Komet Gam­ma Cap und nur zwei Tage spä­ter Del­ta Cap recht nahe, die als Auf­such­hil­fe für den Schweif­stern die­nen können.

Der kurz­pe­ri­odi­sche Komet 156­P/­Rus­sell-LINE­AR ist opti­mal in der 1. Nacht­hälf­te beob­acht­bar und kann mit einer Hel­lig­keit von 11 Grö­ßen­klas­sen bereits in mitt­le­ren bis grö­ße­ren Tele­sko­pen auf­ge­sucht wer­den. Auf­grund eines Hel­lig­keits­aus­bruchs im Sep­tem­ber, ist der Schweif­stern momen­tan rund 4 Grö­ßen­klas­sen hel­ler als erwar­tet. Der Komet steht bei Ein­bruch der Nacht noch mit­tel­hoch über dem west­li­chen Hori­zont. Im Lau­fe des Dezem­bers wan­dert Rus­sell-LINE­AR durch das Stern­bild Fische in Rich­tung Nor­den auf Mes­sier 33 im Stern­bild Drei­eck zu.

Der Komet C/2020 M3 (ATLAS) ist im Dezem­ber opti­mal zu beob­ach­ten und wan­dert wei­ter schnell in Rich­tung Nor­den. Auch die­ser Komet ist momen­tan etwas hel­ler als erwar­tet. Ab der Monats­mit­te ist der Komet zir­kum­po­lar und ein Objekt für die gesam­te Nacht. Mit einer Hel­lig­keit von rund 8 mag, ist ATLAS bereits in einem licht­star­kes Fern­glas beob­acht­bar. Auf­grund des gerin­gen Erd­ab­stands erscheint sei­ne rund 15 Bogen­mi­nu­ten gro­ße und fast kreis­run­de Koma rela­tiv dif­fus und flä­chen­schwach, so dass dunk­le Stand­or­te ohne stö­ren­des Mond­licht erfor­der­lich sind, um den Kome­ten auf­zu­fin­den. Der Schweif­stern wan­dert im Lau­fe des Dezem­bers vom öst­li­chen Bereich des Stern­bilds Stier, wei­ter in den Fuhr­mann und befin­det sich dann zum Jah­res­en­de nur weni­ge Grad süd­west­lich des Haupt­stern Kapel­la. Inter­es­sant, vor allem für Astro­fo­to­gra­fen, ist die Begeg­nung mit dem Fla­ming Star Nebu­la (IC 405) in der zwei­ten Dezemberwoche.

Der Zwerg­pla­net (1) Ceres, im Stern­bild Was­ser­mann, ist ein Objekt für den Abend­him­mel. Sei­ne Hel­lig­keit geht im Dezem­ber nur leicht zurück von anfangs 9,1 auf 9,2 mag. Die Unter­gangs­zei­ten von Ceres ver­frü­hen sich von anfangs 22:12 Uhr auf 21:10 Uhr.

Der Aste­ro­id (4) Ves­ta wan­dert im lang­sa­mer wer­dend, recht­läu­fig durch den Löwen und ist ein Objekt für den Mor­gen­him­mel. Die Hel­lig­keit des Him­mels­kör­pers steigt von anfangs 7,8 auf 7,3 mag, so dass Ves­ta bereits ein­fach in Fern­glä­sern beob­ach­tet wer­den kann. Im März 2021 steht der Klein­pla­net dann in einer äußerst güns­ti­gen Oppo­si­ti­on zur Son­ne. Ihre Auf­gän­ge ver­frü­hen sich von anfangs 23:28 Uhr auf 22:01 Uhr.

(8) Flo­ra stand im Vor­mo­nat in Oppo­si­ti­on zur Son­ne und ist nach wie vor fast die gesam­te Nacht beob­acht­bar, wird aber mehr und mehr ein Objekt für die 1. Nacht­hälf­te. Sie bremst ihre rück­läu­fi­ge Bewe­gung durch den Wal­fisch wei­ter ab und kommt am 11. Dezem­ber schließ­lich zum Still­stand. Damit endet auch ihre dies­jäh­ri­ge Oppo­si­ti­ons­pe­ri­ode. Ihre schein­ba­re Hel­lig­keit sinkt leicht von anfangs 8,6 auf 8,9 mag. Am 1. Dezem­ber geht Flo­ra um 4:05 Uhr unter. Bis zum 31. Dezem­ber ver­frü­hen sich ihre Unter­gangs­zei­ten auf 2:30 Uhr.

(14) Ire­ne wird Ende des Jah­res wie­der hel­ler als 10 mag und kann im Stern­bild Krebs am Mor­gen­him­mel auf­ge­fun­den wer­den. Ihr Kul­mi­na­ti­ons­zei­ten ver­frü­hen sich im Lau­fe des Dezem­bers von anfangs 4:22 Uhr um zwei Stunden.

(15) Euno­mia wan­dert durch den Krebs und stei­gert ihre Hel­lig­keit im Dezem­ber von anfangs 9,5 auf 8,9 mag. Am 1. Dezem­ber steht Euno­mia um 4:12 Uhr im Süden. Ende des Jah­res erreicht sie bereits um 2:01 Uhr den Meri­di­an. Am 17. Dezem­ber kann der 3,9 mag hel­le Stern Del­ta Cnc als Auf­such­hil­fe für den Aste­ro­iden die­nen. Euno­mia steht dann nur 7,5 Bogen­mi­nu­ten von die­sem Stern entfernt.

Der Aste­ro­id mit der Num­mer (16) Psy­che erreicht am 7. Dezem­ber 2020 ihre Oppo­si­ti­ons­stel­lung im Stern­bild Stier und wird 9,4 mag hell. Anfang Dezem­ber beträgt ihre Hel­lig­keit noch 9,5 mag hell. Zum Ende des Jah­res geht ihre Hel­lig­keit wie­der auf die 10. Grö­ßen­klas­se zurück. Ihre Kul­mi­na­ti­ons­zei­ten ver­la­gert Psy­che in die Zeit vor Mit­ter­nacht. Am 1. Dezem­ber steht der Aste­ro­id um 0:32 Uhr im Süden und Ende Dezem­ber bereits um 22:04 Uhr.

(39) Lae­ti­tia wird am 13. Dezem­ber wie­der hel­ler als 10 mag und kann im Stern­bild Ori­on auf­ge­fun­den wer­den. Am 21. Dezem­ber 2020 steht sie der Son­ne genau gegen­über und erreicht eine Hel­lig­keit von 9,9 mag. Bis zum 29. Dezem­ber geht ihre Hel­lig­keit wie­der auf 10 mag zurück. Am 1. Dezem­ber steht Lae­ti­tia um 1:41 Uhr im Meri­di­an und am 31. Dezem­ber bereits um 23:12 Uhr.

(79) Eury­no­me wan­dert eben­falls durch das Stern­bild Ori­on und erreicht am 11. Dezem­ber 2020 ihre Oppo­si­ti­ons­stel­lung, mit einer maxi­ma­len Hel­lig­keit von nur 10,0 mag. Die Meri­diandurch­gän­ge ver­frü­hen sich von anfangs 0:54 Uhr auf 22:24 Uhr. Am 20. Dezem­ber wan­dert Eury­no­me am 4,8 mag hel­len Stern 15 Ori und am 27. Dezem­ber an 11 Ori (4,7 mag) vor­bei. Die gegen­sei­ti­gen Abstän­de betra­gen 3,5 bzw. nur 0,5 Bogenminuten.

Meteorströme

Vom 4. bis 17. Dezem­ber macht sich der teils ergie­bi­ge eklip­ti­ka­le Mete­or­strom der Gemi­ni­den bemerk­bar, des­sen Aus­strah­lungs­punkt (Radi­ant) sich im Stern­bild Zwil­lin­ge befin­det, knapp 1 Grad süd­west­lich vom Haupt­stern Kas­tor ent­fernt. Das Maxi­mum ist in die­sem Jahr am Mor­gen des 14. Dezem­ber gegen 2 Uhr zu erwar­ten. Der Mond wird die Beob­ach­tung des Mete­or­stroms nicht stö­ren, weil an die­sem Tag Neu­mond ist. In den letz­ten Jahr­zehn­ten hat die Akti­vi­tät der Gemi­ni­den leicht zuge­nom­men. Unter einem dunk­len Him­mel (Grenz­grö­ße 6,5 mag und Zenit­stel­lung des Radi­an­ten) sind im Schnitt 120 bis 150 Meteo­re sicht­bar, die mit­un­ter auch sehr hel­le Exem­pla­re beinhal­ten kön­nen. Die bes­te Beob­ach­tungs­zeit sind die Stun­den nach Mit­ter­nacht, wenn der Radi­ant hoch am Him­mel steht, bis zum Beginn der Mor­gen­däm­me­rung. Die güns­tigs­te Beob­ach­tungs­zeit liegt immer zwi­schen 21 Uhr und 6 Uhr mor­gens. Die Stern­schnup­pen der Gemi­ni­den sind rela­tiv lang­sam und tre­ten mit Geschwin­dig­kei­ten von nur 34 Kilo­me­tern pro Sekun­de in die Erd­at­mo­sphä­re ein. Als Mut­ter­kör­per gilt der Aste­ro­id (3200) Pha­e­thon der, wie man annimmt, kein nor­ma­ler „erlo­sche­ner“ Komet zu sein scheint, son­dern von einem kom­pak­te­ren Mut­ter­kör­per abstammt, der vor Jahr­hun­der­ten zer­bro­chen ist.

Vom 3. bis 15. Dezem­ber tau­chen die Sig­ma-Hydriden auf, die am bes­ten vor allem an süd­li­che­ren Stand­or­ten zu beob­ach­ten sind. Ihr Radi­ant, im Kopf der Was­ser­schlan­ge, steht in den Mor­gen­stun­den in mit­tel­eu­ro­päi­schen Brei­ten gera­de ein­mal 40 Grad hoch über dem Hori­zont. Das Maxi­mum der Sig­ma-Hydriden fin­det am 11. Dezem­ber statt, mit einer stünd­li­chen Zeni­tra­te von nur 3 bis 5 Stern­schnup­pen. Auf­grund des nied­ri­gen Radi­an­ten­stan­des ist dann nur noch ein Mete­or pro Stun­de sicht­bar. Die Ein­tritts­ge­schwin­dig­keit der Teil­chen der Sig­ma-Hydriden beträgt 58 Kilo­me­ter pro Sekun­de, so dass die Meteo­re, ähn­lich wie bei den Per­sei­den im August, recht schnell sind. Ein Mut­ter­kör­per der Sig­ma-Hydriden ist nicht bekannt.

Zwi­schen dem 5. und 20. Dezem­ber tau­chen die Mono­ce­ro­ti­den auf, des­sen Radi­ant sich zwi­schen Pro­cyon im Klei­nen Hund und Betei­geu­ze im Ori­on befin­det. Am 8. Dezem­ber sind aller­dings gera­de ein­mal 1 bis 3 Meteo­re sicht­bar, die mit Geschwin­dig­kei­ten von 41 Kilo­me­ter pro Sekun­de in die Atmo­sphä­re ein­drin­gen. Als Mut­ter­kör­per der Mono­ce­ro­ti­den gilt der peri­odi­sche Komet Mellish.

Der rela­tiv unbe­kann­te Strom der Coma Bere­ni­ci­den tritt zwi­schen dem 12. Dezem­ber bis 23. Janu­ar in Erschei­nung, mit einem schwach aus­ge­präg­ten Maxi­mum von 5 bis 10 Meteo­ren pro Stun­de am 19. Dezem­ber. Der Radi­ant ver­la­gert sich im Akti­vi­täts­zeit­raum zunächst vom Stern­bild Löwe in das Haar der Bere­ni­ke. Die Teil­chen der Coma Bere­ni­ci­den sind mit 65 Kilo­me­tern pro Sekun­de sehr schnell.

Vom 17. bis 26. Dezem­ber tau­chen die bei uns zir­kum­po­la­ren Ursi­den auf, des­sen Radi­ant sich im Stern­bild Klei­ner Bär, inner­halb des Wagen­kas­tens die­ses Stern­bilds befin­det. Damit sind die Ursi­den die gan­ze Nacht über zu beob­ach­ten. Zum Mor­gen hin erreicht der Radi­ant eine Höhe von gut 60 Grad über dem Hori­zont. Das schar­fe Maxi­mum fin­det in den Mor­gen­stun­den des 22. Dezem­ber gegen 4 bis 7 Uhr statt. Even­tu­ell kommt es in die­sem Jahr zu etwas höhe­ren Fall­ra­ten. Denn die Erde pas­siert eine Staub­spur, die der Mut­ter­kör­per der Ursi­den im 9. Jahr­hun­dert hin­ter­las­sen hat. In die­sem Fall könn­te die Zeni­tra­te sogar auf 400 stei­gen. Der zuneh­men­de Mond stört nicht, weil er kurz nach Mit­ter­nacht unter­ge­hen wird. In der Regel sind 10 bis 20 oder auch mehr Stern­schnup­pen pro Stun­de beob­acht­bar, die eine Geschwin­dig­keit beim ein­tritt in die Erd­at­mo­sphä­re von 33 Kilo­me­tern pro Sekun­de errei­chen. Als Ursprungs­kör­per gilt der peri­odi­sche Komet 8P/Tuttle.

Der nörd­li­che Zweig der Tau­ri­den wird ab dem 10. Dezem­ber zur eklip­ti­ka­len Akti­vi­tät der Ant­he­lionquel­le gezählt. Das brei­te Radi­an­ten­zen­trum der Ant­he­lionquel­le befin­det sich aber auch in den Zwil­lin­gen, so dass die­se Meteo­re sehr leicht mit den Gemi­ni­den ver­wech­selt wer­den kön­nen. Die weni­gen Teil­chen tre­ten dabei mit einer Geschwin­dig­keit von 30 km/s in die Atmo­sphä­re ein und ver­ur­sa­chen recht lang­sa­me Meteorspuren.

Der abendliche Fixsternhimmel

Der Stern­him­mel am 15. Dezem­ber 2020 um 22:00 Uhr MEZ

Im Norden

Zu unse­rer Stan­dard­be­ob­ach­tungs­zeit um 22:00 Uhr befin­det sich die bekann­te Figur des Gro­ßen Bären nahe­zu senk­recht mit der Deich­sel nach unten über dem Nord­ost­ho­ri­zont. Ver­län­gern wir die bei­den hin­te­ren Kas­ten­ster­ne des Wagen­kas­tens um das Fünf­fa­che, haben wir auch den Polar­stern gefun­den, der exakt die Nord­rich­tung angibt. Der Polar­stern ist der Haupt­stern des Klei­nen Bären, der nun mit dem dar­un­ter lie­gen­den Stern­bild des Dra­chen sei­ne tiefs­te Stel­lung über dem Nord­ho­ri­zont ein­ge­nom­men hat. Wei­ter öst­lich und ober­halb des Gro­ßen Bären gele­gen, sehen wir in einer dunk­len mond­schein­lo­sen Nacht die schwa­chen Ster­ne der unschein­ba­ren Stern­bil­der Giraf­fe und Luchs, die nun fast den Zenit erreicht haben. Hoch im Nord­wes­ten steht die Kas­sio­peia, die im Volks­mund auch als „Himmels‑W“ bekannt ist. Dar­un­ter erkennt man das Stern­bild des Kepheus, das die Form eines schie­fen Haus­da­ches besitzt, und nun wie­der Rich­tung Nord­ho­ri­zont hin­ab­stei­gen wird. Dicht über dem Hori­zont im Nord­wes­ten fun­kelt noch der hel­le Stern Wega im Stern­bild Lei­er gemäch­lich vor sich hin. Noch wei­ter öst­lich davon sehen wir das Stern­bild Schwan, mit sei­nem hel­len Haupt­stern Deneb, noch voll­stän­dig über dem Hori­zont ste­hend. Die­se bei­den typi­schen Stern­bil­der des Som­mer­him­mels wer­den in der nächs­ten Stun­de nun end­gül­tig von der Him­mels­büh­ne abtre­ten und unter den Hori­zont im Nor­den verschwinden.

Im Osten

Der süd­öst­li­che Him­mel wird nun prak­tisch von den hel­len Win­ter­stern­bil­dern domi­niert. Die hells­ten Ster­ne die­ser Stern­bil­der bil­den das so genann­te Win­ter­sechs­eck. Zum Win­ter­sechs­eck gehö­ren die Ster­ne Kapel­la im Fuhr­mann, Alde­ba­ran im Stier, Rigel im Ori­on, Siri­us im Gro­ßen Hund, Pro­kyon im Klei­nen Hund sowie Pol­lux in den Zwil­lin­gen. Hoch am Him­mel in Rich­tung Osten steht die gelb­lich leuch­ten­de Kapel­la im Stern­bild Fuhr­mann. Dar­un­ter sind die bei­den Stern­ket­ten der Zwil­lin­ge sicht­bar, mit den bei­den hel­len Haupt­ster­nen Kas­tor und Pol­lux, die sich jetzt genau über dem Ost­punkt befin­den. West­lich vom Fuhr­mann gele­gen ent­de­cken wir den Stier, mit dem röt­lich erschei­nen­den Haupt­stern Alde­ba­ran und den bei­den offe­nen Stern­hau­fen Hya­den und Ple­ja­den, die bereits mit blo­ßem Auge sicht­bar sind. Unter­halb des Stiers befin­det sich der Him­mels­jä­ger Ori­on unge­fähr in der glei­chen Höhe über dem Hori­zont wie die Zwil­lin­ge. Es ist das bekann­tes­te und auf­fäl­ligs­te Win­ter­stern­bild an unse­rem Him­mel. Wir wen­den uns nun wie­der dem Stern­bild Zwil­lin­ge zu. Unter­halb der Zwil­lin­ge in Rich­tung Hori­zont steht der unschein­ba­re Krebs. Süd­öst­lich des Krebs ist bereits Regu­lus im Stern­bild Löwe auf­ge­gan­gen. Ober­halb des Löwen ent­de­cken wir die Stern­bil­der Klei­ner Löwe, Luchs und Gro­ßer Bär. West­lich des Krebs befin­det sich der Stern Pro­kyon und unter­halb die­ses Sterns ist auch schon das unschein­ba­re Stern­bild Ein­horn über dem Hori­zont erschie­nen. Am Auf­fäl­ligs­ten unter den hel­len Ster­nen in die­sem Him­mels­ab­schnitt ist aber Siri­us, der hells­te Stern an unse­rem Him­mel. Er ist der Haupt­stern des Stern­bil­des Gro­ßer Hund und befin­det sich momen­tan noch dicht über dem Hori­zont im Südosten.

Im Süden

Bli­cken wir in Rich­tung Süden und senk­recht über unse­ren Köp­fen in Rich­tung Zenit, sehen wir das Stern­bild Per­seus in sei­ner höchs­ten Stel­lung am Him­mel. Hier lohnt ein Blick auf den Dop­pel­stern­hau­fen h und Chi im Per­seus, der im Fern­glas präch­tig erscheint und schon mit blo­ßem Auge als klei­nes, aus­ge­dehn­tes Wölk­chen erkannt wer­den kann. Wei­ter öst­lich wird auch das Stern­bild Fuhr­mann, mit der hell leuch­ten­den Kapel­la, bald den Meri­di­an über­schrei­ten. Auch in die­sem Stern­bild befin­den sich zahl­rei­che hel­le offe­ne Stern­hau­fen für das Fern­glas. Unter­halb der bei­den Stern­bil­der steht der Stier, mit dem röt­li­chen Haupt­stern Alde­ba­ran und den bei­den offe­nen Stern­hau­fen Hya­den und Ple­ja­den, die schon mit blo­ßem Auge zu erken­nen sind. Süd­öst­lich des Stiers fällt der mäch­ti­ge Him­mels­jä­ger Ori­on auf, der aus zahl­rei­chen hel­len Ster­nen besteht. Auf­fäl­lig an die­sem Stern­bild sind ins­be­son­de­re die drei mar­kan­ten Gür­tel­ster­ne. Auch der obe­re und röt­lich leuch­ten­de Schul­ter­stern Betei­geu­ze und der bläu­li­che erschei­nen­de Fußstern Rigel, ste­chen her­vor. Im Schwert­ge­hän­ge des Ori­on befin­det sich der berühm­te Ori­on­ne­bel, der zu den ein­drucks­volls­ten Nebeln des Him­mels zählt. Unter­halb des Him­mels­jä­gers Ori­on ist das Stern­bild Hase erkenn­bar. Auch der hells­te Stern des Him­mels und Haupt­stern des Gro­ßen Hun­des, Siri­us, ist soeben über dem Süd­ost­ho­ri­zont erschie­nen. West­lich vom Ori­on gele­gen geht gera­de der Fluss Eri­da­nus durch den Meri­di­an, des­sen hells­ter Haupt­stern Archer­nar aller­dings nur von der Süd­halb­ku­gel der Erde aus zu sehen ist. Noch wei­ter in Rich­tung Wes­ten steht das aus­ge­dehn­te Herbst­stern­bild des Wal­fi­sches. In mitt­le­rer Höhe im Süd­wes­ten befin­den sich noch die Fische, mit unse­rem roten Nach­barn Mars, und öst­lich davon die eher unschein­ba­ren Stern­bil­der Wid­der, Drei­eck und Andromeda.

Im Westen

Der West­him­mel wird noch vom mäch­ti­gen Pega­sus domi­niert. Aller­dings ver­sin­ken sei­ne Ster­ne im Lau­fe der Nacht lang­sam aber sicher unter den west­li­chen Hori­zont. Senk­recht über dem Pega­sus­qua­drat gele­gen fin­den wir noch die Ster­nen­ket­te der Andro­me­da. Hier kön­nen wir in genü­gend gro­ßer Beob­ach­tungs­hö­he noch das am wei­tes­ten ent­fern­te Objekt beob­ach­ten, das wir mit blo­ßem Auge erken­nen kön­nen, die Andro­me­da­ga­la­xie in 2,5 Mil­lio­nen Licht­jah­ren Ent­fer­nung. Sie erscheint unter einem dunk­len Land­him­mel im Fern­glas als rund 3 Grad aus­ge­dehn­ter Nebel­fleck. Hoch im Süd­wes­ten, und öst­lich der Andro­me­da gele­gen, ste­hen die klei­nen Stern­bil­der Drei­eck und Wid­der. Unter­halb der bei­den Stern­bil­der befin­den sich die eher unschein­ba­ren und nur aus schwa­chen Ster­nen bestehen­den Fische, in dem sich zur Zeit unser röt­li­cher Nach­bar­pla­net Mars auf­hält. Bli­cken wir hoch in den Nord­wes­ten, ent­de­cken wir das auf­fäl­li­ge Stern­bild der Kas­sio­peia, die die Form des Buch­sta­ben „W“ besitzt und dem­zu­fol­ge im Volks­mund auch „Himmels‑W“ genannt wird. Wei­ter in Rich­tung Nord­os­ten steht der Kepheus und links unter­halb des Kepheus befin­det sich die unschein­ba­re Eidech­se. Dicht über dem nord­west­li­chen Hori­zont soll­te noch das Som­mer­stern­bild Schwan, mit sei­nem hel­len und weiß erschei­nen­den Haupt­stern Deneb, erkenn­bar sein.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum aktu­el­len Stern­him­mel gibt es auf der Sei­te Stern­him­mel.

Andreas

Andreas Schnabel war bis zum Ende der Astronomie-Zeitschrift "Abenteuer Astronomie" im Jahr 2018 als Kolumnist tätig und schrieb dort über die aktuell sichtbaren Kometen. Neben Astronomie, betreibt der Autor des Blogs auch Fotografie und zeige diese Bilder u.a. auf Flickr.

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