Objekte des Monats: Der Herkuleshaufen Messier 13

Messier 13

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 13 (NGC 6205) im Stern­bild Her­ku­les wur­de im Jahr 1714 von dem eng­li­schen Astro­no­men Sir Edmund Hal­ley mit dem blo­ßen Auge, als dif­fu­ses Nebel­chen ent­deckt. Am 1. Juni 1764 fand ihn auch der fran­zö­si­sche Astro­nom Charles Mes­sier und nahm ihn anschlie­ßend in sei­ne berühm­te Nebel­lis­te auf. Er beschrieb den Stern­hau­fen als 6 Bogen­mi­nu­ten gro­ßen, run­den leuch­ten­den Nebel ohne Ster­ne, im Gür­tel des Her­ku­les und mit hel­le­rem Zen­trum, in der Nähe zwei­er Ster­ne. Erst der…

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Der Sternhimmel im Juli 2021

Der Lauf des Mon­des Zu Beginn des Monats geht der abneh­men­den Halb­mond im letz­ten Vier­tel erst nach Mit­ter­nacht auf. Er ist im Stern­bild Wid­der ein Objekt für die zwei­te Nacht­hälf­te. In den Fol­ge­näch­ten wan­dert unser Erd­tra­bant abwech­selnd durch die Stern­bil­der Wal­fisch und Fische und kann dann am 5. Juli im Stern­bild Stier am Mor­gen­him­mel auf­ge­fun­den wer­den. Am nächs­ten Mor­gen fin­den wir die dün­ne, abneh­men­de Mond­si­chel im Gol­de­nen Tor der Eklip­tik, zwi­schen den offe­nen Stern­hau­fen Hya­den und Plejaden.…

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Objekte des Monats: Der Lagunennebel Messier 8

Mes­sier 8 (NGC 6523) im Stern­bild Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us) wur­de vor dem Jahr 1654 von dem sizi­lia­ni­schen Astro­no­men Gio­van­ni Bat­tis­ta Hodier­na als ers­ter beob­ach­tet und im Jahr 1680 von dem bri­ti­schen Astro­no­men John Flams­teed wie­der­ent­deckt, der wahr­schein­lich auch den in ihm ein­ge­bet­te­ten offe­nen Stern­hau­fen NGC 6530 zum ers­ten mal beschrieb. Am 23. Mai 1764 wur­de der Nebel, zusam­men mit dem Stern­hau­fen, von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier beob­ach­tet. Die­ser nahm das Objekt als Num­mer 8 in sei­nen berühmten…

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Neue Nova mit 6. Größe im Sternbild Herkules

Der japa­ni­sche Ama­teur­as­tro­nom Sei­ji Ueda hat am 12. Juni 2021 eine neue Nova im Stern­bild Her­ku­les mit der Bezeich­nung TCP J18573095+1653396 ent­deckt. Die­se befin­det sich dicht an der Gren­ze der bei­den Stern­bil­der Adler und Her­ku­les und ist momen­tan die gesam­te Nacht beob­acht­bar. Die Ent­de­ckung des Japa­ners erfolg­te mit Hil­fe einer Canon EOS 6D bei 200 mm Brenn­wei­te. Er nahm 3 Bil­der die­ser Him­mel­re­gi­on auf und fand dort einen „neu­en Stern“ von 8,0 mag Hel­lig­keit.  Der „neue Stern“,…

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Das war die Sonnenfinsternis am 10. Juni

Nach über 6 Jah­ren War­ten war es wie­der so weit: Der Neu­mond schob sich in Euro­pa wie­der vor die Son­nen­schei­be. Teil­wei­se jeden­falls, denn bei uns war nur eine par­ti­el­le Son­nen­fins­ter­nis sicht­bar, die im Nor­den Deutsch­lands über 20% Bede­ckungs­grad erreich­te. Hier bei uns in Süd­bran­den­burg lag der Grad der Bede­ckung der sicht­ba­ren Son­nen­schei­be zwi­schen 13 und 11 Pro­zent. In der Ark­tis zeig­te sich auf einem schma­len Fins­ter­nis­pfad eine ring­för­mi­ge Son­nen­fins­ter­nis. Über Nord­ame­ri­ka war der par­ti­el­le Bede­ckungs­grad deut­lich größer…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 3

Mario Messier 3

Mes­sier 3 (NGC 5272), im nörd­li­chen Stern­bild der Jagd­hun­de (Canes Vena­ti­ci), ist ein galak­ti­scher Kugel­stern­hau­fen, der am 3. Mai 1764 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt wur­de. Es war das ers­te Objekt, das Mes­sier eigen­hän­dig auf­ge­fun­den hat. Er beschrieb das Objekt als 3 Bogen­mi­nu­ten gro­ßen, run­den Nebel ohne Ster­ne, mit einem leuch­ten­den Zen­trum und nahm ihn dann als 3. Objekt in sei­nen berühm­ten Nebel­ka­ta­log auf. Wahr­schein­lich war es die­ses Objekt, das Mes­sier ver­an­lasst hat, eine systematische…

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Beobachtungstipp: Sonnenfinsternis am 10. Juni

Nach über 6 Jah­ren War­te­zeit kommt Deutsch­land am Don­ners­tag, dem 10. Juni 2021 wie­der in den Genuss einer (par­ti­el­len) Son­nen­fins­ter­nis. Die­se wird in den Mit­tags­stun­den statt­fin­den und im gesam­ten deutsch­spra­chi­gen Raum sicht­bar sein. Der Bede­ckungs­grad nimmt vom Nor­den der Repu­blik aus gese­hen ab, je süd­öst­li­cher man sich befin­det. Dabei wer­den im äußers­ten Nor­den Deutsch­lands bis zu 22% der Son­nen­schei­be vom Neu­mond bedeckt. Für Ham­burg bedeu­tet das 17,3%, für den Raum Mün­chen 6,3% Bede­ckungs­grad und für Wien nur…

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Der Sternhimmel im Juni 2021

Der Lauf des Mon­des Zu Beginn des Monats Juni ist unser stil­ler Beglei­ter ein Objekt für die zwei­te Nacht­hälf­te und geht erst nach Mit­ter­nacht auf. Am Mor­gen des 1. Juni fin­den wir ihn zu Däm­me­rungs­be­ginn 7 ¾ Grad süd­west­lich des Rie­sen­pla­ne­ten Jupi­ter im Stern­bild des Was­ser­mann. Am 2. Juni wird das letz­te Vier­tel durch­lau­fen. Unser Erd­tra­bant wan­dert wei­ter in Rich­tung Osten durch die Stern­bil­der Fische und Wal­fisch. In der schon wei­ter fort­ge­schrit­te­nen Mor­gen­däm­me­rung des 7. Juni können…

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Objekte des Monats: Die Feuerradgalaxie Messier 101

M101

Die Spi­ral­ga­la­xie Mes­sier 101 (NGC 5457) im Stern­bild Gro­ßer Bär (Ursa Major) wur­de am 27. März 1781 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Pierre Méchain ent­deckt, der die Posi­ti­on des Objekts an sei­nen Freund Charles Mes­sier wei­ter­lei­te­te. Mes­sier über­prüf­te des­sen Posi­ti­on und nahm das Objekt noch im sel­ben Jahr in die end­gül­ti­ge Ver­si­on sei­nes berühm­ten Nebel­ka­ta­logs auf. Gleich­zei­tig über­nahm er Méchains Beschrei­bung der Gala­xie und beschrieb sie als recht gro­ßen, schwa­chen Nebel ohne Ster­ne. Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Wil­helm Herschel…

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Objekte des Monats: Die Nadelgalaxie NGC 4565

NGC4565

Die Spi­ral­ga­la­xie NGC 4565 im Stern­bild Haar der Bere­ni­ke (Coma Bere­ni­ces) wur­de am 6. April 1785 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Wil­helm Her­schel ent­deckt. Her­schel beschrieb die Gala­xie als ein 20 Bogen­mi­nu­ten lan­ger und 3 bis 4 Bogen­mi­nu­ten brei­ter leuch­ten­der Strei­fen mit einer viel hel­le­ren Mit­te. Sein Sohn John Her­schel zeich­ne­te die Gala­xie im Jahr 1833. Ers­te Foto­gra­fien gelan­gen dem wali­si­schen Astro­no­men Isaac Roberts, am Ende des 19. Jahr­hun­derts, sowie dem ame­ri­ka­ni­schen Astro­no­men Geor­ge Wil­lis Rit­chey, der die…

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