Niobium verrät möglichen Planeten rund um einen Weißen Zwerg

Über ein Vier­tel­jahr­hun­dert lang schlum­mer­ten uniden­ti­fi­zier­te che­mi­sche Signa­tu­ren eines Wei­ßen Zwergs im Archiv des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA, bis die akri­bi­sche Nach­for­schung eines jun­gen Astro­no­men etwas Außer­ge­wöhn­li­ches ans Licht brach­te: hohe Kon­zen­tra­tio­nen des Ele­ments Nio­bi­um und ande­re unge­wöhn­li­che che­mi­sche Zusam­men­set­zun­gen, die auf einen mög­li­chen Pla­ne­ten der zwei­ten Gene­ra­ti­on hin­deu­ten, der den Wei­ßen Zwerg umkreist. Zwar wur­den bereits eini­ge Pla­ne­ten iden­ti­fi­ziert, die Wei­ße Zwer­ge umkrei­sen, doch dies ist der ers­te Kan­di­dat mit den Merk­ma­len eines Pla­ne­ten, der aus Material…

Wei­ter­le­sen

Hubble entdeckt Beweise für eine frühe Galaxienverschmelzung

Unse­re Hei­mat­ga­la­xie, die Milch­stra­ße, wuchs unter ande­rem durch die Ver­schmel­zung mit klei­ne­ren Gala­xien zu ihrer heu­ti­gen Grö­ße her­an. Nun lie­fern neue Daten des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA ein­deu­ti­ge Bewei­se dafür, dass in den frü­hes­ten Pha­sen ihrer Ent­wick­lung eine Zwerg­ga­la­xie mit der jun­gen Milch­stra­ße ver­schmolz. Die­se Ent­de­ckung erwei­tert unser Wis­sen über die Geschich­te unse­rer Gala­xie um 1,8 Mil­li­ar­den Jah­re wei­ter in die Ver­gan­gen­heit als bis­her. Die Milch­stra­ße ist heu­te eine rie­si­ge Spi­ral­ga­la­xie mit Hun­der­ten von Mil­li­ar­den Ster­nen. Doch unsere…

Wei­ter­le­sen

Erstes stellares Schwarzes Loch in Omega Centauri entdeckt

Der rie­si­ge Kugel­stern­hau­fen Ome­ga Cen­tau­ri gibt Astro­no­men seit Jahr­zehn­ten Rät­sel auf. Eigent­lich müss­te er vol­ler Schwar­zer Löcher sein, die von explo­dier­ten Ster­nen zurück­ge­blie­ben sind; doch es gibt kaum Hin­wei­se auf deren Exis­tenz. Nun haben Astro­no­men unter Ver­wen­dung von Archiv­da­ten des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA sowie ergän­zen­der Beob­ach­tun­gen des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA erst­mals ein Schwar­zes Loch stel­la­rer Mas­se in die­sem Hau­fen auf­ge­spürt. Die Ent­de­ckung des ers­ten Exem­plars die­ser bis­lang feh­len­den Popu­la­ti­on Schwar­zer Löcher wird dazu bei­tra­gen, die aktu­el­len Theorien…

Wei­ter­le­sen

Hubble liefert neue Hinweise zur Reionisierung des Universums

Astro­no­men haben mit­hil­fe des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA etwas ent­deckt, womit sie nie gerech­net hät­ten: ultra­vio­let­tes Licht aus einer Gala­xie, die bereits 1,4 Mil­li­ar­den Jah­re nach dem Urknall exis­tier­te. Die­se Gala­xie ent­hält dicht bei­ein­an­der­lie­gen­de jun­ge Ster­ne, die ioni­sie­ren­des Licht erzeu­gen, das das undurch­sich­ti­ge, neu­tra­le Gas inner­halb und unmit­tel­bar um die Gala­xie her­um umwan­delt und so den Blick frei­gibt. Dies deu­tet dar­auf hin, dass ähn­li­che Gala­xien im frü­hen Uni­ver­sum dafür ver­ant­wort­lich waren, den neu­tra­len Nebel aus Was­ser­stoff­gas zu lichten,…

Wei­ter­le­sen

Terzan 5 – Kein gewöhnlicher Kugelsternhaufen

For­scher haben eine neue Klas­se von Objek­ten inner­halb unse­rer Milch­stra­ße bestä­tigt: Über­bleib­sel, die als „Fos­sil­frag­men­te des Gala­xien­kerns“ (bul­ge fos­sil frag­ment) bezeich­net wer­den. Ter­zan 5 ist der Pro­to­typ die­ser Über­res­te aus der frü­hen Ent­ste­hungs­pha­se unse­rer Gala­xie. Vor Mil­li­ar­den von Jah­ren brei­te­ten sich ähn­li­che Urklum­pen aus und ver­schmol­zen zum Gala­xien­kern der Milch­stra­ße, doch Ter­zan 5 blieb bis heu­te intakt. Eine neue Stu­die, die aktu­el­le Beob­ach­tun­gen des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA mit Daten kom­bi­nier­te, die über einen Zeit­raum von 12 Jahren…

Wei­ter­le­sen

Junge Sternhaufen im Fokus naher Galaxien

Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben mit­hil­fe des NASA/ESA/CSA James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops – in Kom­bi­na­ti­on mit dem NASA/ESA Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­­skop – einen tie­fen Blick auf Tau­sen­de jun­ger Stern­hau­fen in vier nahe­ge­le­ge­nen Gala­xien gewor­fen und dabei Stern­hau­fen in ver­schie­de­nen Ent­wick­lungs­sta­di­en unter­sucht. Ihre Ergeb­nis­se zei­gen, dass mas­se­rei­che­re Stern­hau­fen schnel­ler aus den Wol­ken her­vor­tre­ten, in denen sie ent­ste­hen, dabei Gas ver­trei­ben und die Gala­xie mit ultra­vio­let­tem Licht durch­flu­ten. Das Ergeb­nis ver­schafft uns ein detail­lier­te­res Ver­ständ­nis der Stern­ent­ste­hung in Gala­xien sowie dar­über, wie und wo sich…

Wei­ter­le­sen

Hubble feiert 36 Jahre mit faszinierendem Blick auf den Trifidnebel

Das Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­­skop der NASA/ESA rich­te­te anläss­lich sei­nes 36. Jubi­lä­ums erneut einen Blick auf eine Sze­ne, die es erst­mals 1997 auf­ge­nom­men hat­te: einen klei­nen Aus­schnitt eines Stern­ent­ste­hungs­ge­biets im Stern­bild Schüt­ze, etwa 5.000 Licht­jah­re ent­fernt, bekannt als Tri­fid­ne­bel. Das Bild zeigt Ver­än­de­run­gen in unglaub­lich kur­zen Zeit­räu­men und weckt Ehr­furcht und Stau­nen ange­sichts unse­res sich stän­dig wan­deln­den Uni­ver­sums. Die Far­ben in Hub­bles Auf­nah­me des schim­mern­den Stern­ent­ste­hungs­ge­biets im sicht­ba­ren Licht erin­nern an eine Unter­was­ser­land­schaft vol­ler fein­kör­ni­ger Sedi­men­te, die durch die Tiefen…

Wei­ter­le­sen

Hubbles aktueller Blick auf den Krebsnebel

Vor fast einem Jahr­tau­send beob­ach­te­ten Astro­no­men einen strah­lend hel­len neu­en Stern am Him­mel – eine Super­no­va, die so hell war, dass sie wochen­lang sogar am Tag sicht­bar war. Heu­te ent­wi­ckelt sich ihr Über­rest, der Krebs­ne­bel, in 6.500 Licht­jah­ren Ent­fer­nung wei­ter. Edwin Hub­ble brach­te den Nebel erst­mals mit his­to­ri­schen Auf­zeich­nun­gen in Ver­bin­dung. Seit­dem wur­de er vom NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­­skop Hub­ble mit höchs­ter Prä­zi­si­on unter­sucht. Nun hat das Tele­skop die­se uralte Explo­si­on erneut beob­ach­tet, um ihre anhal­ten­de Aus­deh­nung und Ent­wick­lung zu…

Wei­ter­le­sen

Der Zerfall eines Kometen

Der Komet C/2025 K1 (ATLAS), hat­te gera­de sei­nen son­nen­nächs­ten Punkt erreicht und befand sich auf dem Weg aus dem Son­nen­sys­tem. Obwohl er nur weni­ge Tage zuvor noch intakt gewe­sen war, zer­brach K1 in min­des­tens vier Tei­le, wäh­rend das NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­­skop Hub­ble ihn beob­ach­te­te. Die Wahr­schein­lich­keit dafür, dass dies wäh­rend der Beob­ach­tung durch Hub­ble geschah, ist extrem gering. Der Komet K1, des­sen voll­stän­di­ger Name „Komet C/2025 K1 (ATLAS)“ lau­tet – nicht zu ver­wech­seln mit dem inter­stel­la­ren Kome­ten 3I/ATLAS –, war ursprüng­lich nicht…

Wei­ter­le­sen

Hubble indentifiziert eine Galaxie aus Dunkler Materie

Die meis­ten Gala­xien im nahen Uni­ver­sum sind recht leucht­stark, eini­ge jedoch so licht­schwach, dass sie fast unsicht­bar sind. Astro­no­men haben mit­hil­fe des NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­skops Hub­ble und ande­rer Obser­va­to­ri­en eine Gala­xie ent­deckt, die fast voll­stän­dig aus Dunk­ler Mate­rie zu bestehen scheint und nur weni­ge Ster­ne ent­hält. Die­se Gala­xie, bekannt als Can­di­da­te Dark Galaxy‑2 (CDG‑2), scheint ledig­lich vier Kugel­stern­hau­fen zu beher­ber­gen (ver­gli­chen mit den über 150 in der Milch­stra­ße) und leuch­tet mit der Leucht­stär­ke von nur etwa einer Mil­li­on Son­nen. In…

Wei­ter­le­sen