Auf zum 11. Herzberger Teleskoptreffen

Auch in die­sem Jahr im Sep­tem­ber fin­det das mitt­ler­wei­le schon 11. Herz­ber­ger Tele­skop­tref­fen statt. Dies­mal laden Ralf Hof­ner und das Astro­Team Elbe-Els­­ter e.V. vom 9. bis 12. Sep­tem­ber 2010 zur gemein­sa­men Beob­ach­tung in das Land der Schwar­zen Els­ter. Dank der güns­ti­gen kli­ma­ti­schen Ver­hält­nis­se und des dunk­len Stern­him­mels in Süd­bran­den­burg, hat sich das HTT schon zum zweit­größ­ten Tele­skop­tref­fen Mit­tel­eu­ro­pas entwickelt.

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Komet 103P/Hartley kommt!

Der mit einer Umlauf­zeit von 6,46 Jah­ren kurz­pe­ri­odi­sche Komet 103P/Hartley wur­de am 15. März 1986 von Mal­com Hart­ley am Siding-Spring-Obser­va­to­ri­um in Aus­tra­li­en ent­deckt. Bei sei­ner dies­jäh­ri­gen Wie­der­kehr wird erwar­tet, dass er wäh­rend sei­ner nahen Erd­pas­sa­ge am 20. Okto­ber 2010 eine Hel­lig­keit von 5 Magnitu­den erreicht und damit für das blo­ße Auge sicht­bar wird. Von Sep­tem­ber bis Novem­ber steht er für Beob­ach­ter auf der Nord­halb­ku­gel nahe­zu opti­mal am Nachthimmel.

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Der Sternhimmel im Monat August 2010

Der Lauf des Mon­des Zu Beginn des Monats fin­den wir den abneh­men­den Mond in der zwei­ten Nacht­hälf­te im Stern­bild Fische. Am Mor­gen des 3. August steht der Halb­mond dann im Wid­der. Am 4. befin­det sich unser Erd­tra­bant 8 Grad west­lich und einen Tag spä­ter 5 Grad öst­lich der Ple­ja­den im Stier. Am 8. August kön­nen wir die schma­le Sichel dann zum letz­ten Mal am Mor­gen­him­mel sehen. Am 10. ist dann auch die Neu­mond­pha­se erreicht. Da am Abendhimmel…

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Vereinsinternes Treffen der Kirchhainer Sternfreunde

Am Sonn­abend dem 17. Juli 2010 war ich von den Kirch­hai­ner Stern­freun­den zu ihrem ver­eins­in­ter­nen Tref­fen in Gor­den ein­ge­la­den. Unglück­li­cher­wei­se war es den gan­zen Tag bewölkt, so dass die mit­ge­brach­ten Tele­sko­pe mehr oder weni­ger ein­sam her­um­stan­den. Trotz­dem konn­te hin und wie­der durch ein­zel­ne Wol­ken­lü­cken beob­ach­tet wer­den. Gegen 18 Uhr traf ich in der Ort­schaft ein und fand die Müh­le Schnel­le nicht auf Anhieb, obwohl Peter mir ver­si­chert hat­te, dass die­se „weit­räu­mig sicht­bar wäre“. So muss­te ich nach…

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(21) Lutetia im Größenvergleich

Wir erin­nern uns: Am 10. Juli 2010 flog die euro­päi­sche Kome­ten­son­de Roset­ta in weni­ger als 3.200 Kilo­me­ter Abstand am Aste­ro­iden (21) Lute­tia vor­bei. Emi­ly Lak­da­wal­la von der Pla­ne­ta­ry Socie­ty hat nun exklu­siv ein Pos­ter ange­fer­tigt, in dem man direkt die Grö­ße aller von Raum­son­den besuch­ter Aste­ro­iden und Kome­ten ver­glei­chen kann. Lute­tia ist hier mit Abstand der größ­te Bro­cken in der Sammlung.

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Lichtkunst-Unsinn im Erlebnispark Teichland

Als Hob­­by-Astro­­nom ist man bekannt­lich auf einen dunk­len Him­mel ange­wie­sen. Zum Glück sind wei­te Tei­le Süd­bran­den­burgs noch rich­tig dun­kel, so das ich auch hier in der Umge­bung von Lüb­ben kaum Pro­ble­me mit Licht­ver­schmut­zung habe. Nun las ich in der Lau­sit­zer Rund­schau aber fol­gen­des: Der 57 Meter hohe Aus­sichts­turm im Erleb­nis­park Teich­land wur­de am Sams­tag offi­zi­ell ein­ge­weiht. Wer die 272 Stu­fen bis zur Aus­sichts­platt­form bewäl­tigt hat, wird mit einem Rund­blick auf die Peit­zer Teich­land­schaft, das Kraft­werk Jänsch­wal­de oder…

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Mit T‑Shirt unterm Sternenhimmel

Ich mag die lau­en Som­mer­näch­te, beson­ders wenn man drau­ßen in T‑Shirt und kur­zen Hosen beob­ach­ten kann. In den auf­ge­heiz­ten Buden ist es näm­lich nicht mehr zum Aus­hal­ten. Es gibt kei­ne Pro­ble­me mit Tau und der Kör­per kann sich bei deut­lich ange­neh­me­ren Tem­pe­ra­tu­ren akkli­ma­ti­sie­ren. Nur die Mücken hier im Spree­wald stö­ren zum Teil. Aber dafür gibt es ja spe­zi­el­le Mit­tel. Des­halb bin ich dank­bar, dass ich nach dem Sieg der Spa­ni­er gegen die Hol­län­der kurz nach 23 Uhr…

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Leuchtende Nachtwolken und ein Bild der Milchstraße

Was gibt es bes­se­res zur Zeit, als Nachts bei ange­neh­men Tem­pe­ra­tu­ren in kur­zen Hosen und T‑Shirt unter einem dunk­len Stern­him­mel zu ste­hen und in die wei­ten des Welt­raums zu bli­cken? Ein herr­li­ches und über­aus ent­span­nen­des Gefühl nach einer lan­gen Arbeits­wo­che. Und die Sai­son der Leuch­ten­den Nacht­wol­ken ist immer noch nicht vor­bei. Und weil das OSWIN-Radar in Küh­lungs­born zur Zeit Pro­ble­me macht, pack­te ich am 9. Juli eher auf gut Glück mei­ne Kame­ra ins Auto und fuhr raus…

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Rosetta trifft (21) Lutetia

Über­aus ereig­nis­rei­cher Tag die­ser 10. Juli 2010: Neben dem Geburts­tag mei­nes Vaters und das Spiel der Deut­schen Natio­nal­mann­schaft um Platz 3 in Süd­afri­ka, gab es heu­te ja noch den Vor­bei­flug der euro­päi­schen Kome­ten­son­de Roset­ta am 100 Kilo­me­ter gro­ßen Aste­ro­iden (21) Lute­tia. Um 18:10 Uhr MESZ flog die Raum­son­de in weni­ger als 3.200 Kilo­me­ter Ent­fer­nung am Aste­ro­iden vor­bei. Live-Berich­­te vom Vor­bei­flug mit Bil­dern gibt es auf Raumfahrer.net und bei Go for Launch. Wei­te­re Infos kön­nen im offi­zi­el­len Rosetta-Blog…

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Leuchtende Nachtwolken am 28. Juni

Um die Zeit der Som­mer­son­nen­wen­de kann man in Rich­tung Nor­den des öfte­ren mal Leuch­ten­de Nacht­wol­ken (Abk. NLC = engl. für noc­ti­lucent clouds) beob­ach­ten. Die­se ent­ste­hen ober­halb der Meso­sphä­re in der Meso­pau­se, in einer Höhe von 81 bis 85 Kilo­me­tern, wo sie noch von der Son­ne ange­strahlt wer­den, obwohl die­se am Beob­ach­tungs­ort schon längst unter­ge­gan­gen ist. Und da es in die­ser Zeit von mei­nem Stand­ort aus nicht mehr ganz dun­kel wird und Deep Sky-Beob­­ach­­tun­­­gen nicht loh­nen, beschäf­tigt man…

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