Objekte des Monats: Die Galaxie Messier 108

Die Gala­xie Mes­sier 108 (NGC 3556) im Stern­bild Gro­ßer Bär (Ursa Major) wur­de am 16. Febru­ar 1781 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Pierre Méchain ent­deckt, nur drei Tage nach­dem er den Eulen­ne­bel (Mes­sier 97) gefun­den hat­te. Méchains Freund Charles Mes­sier beob­ach­te­te die Gala­xie am 24. März 1781, zusam­men mit Mes­sier 109, als er die Posi­ti­on von M 97 bestimm­te. Er konn­te aller­dings ihre Posi­ti­on nicht mes­sen und ver­zeich­ne­te das Objekt spä­ter nur als hand­schrift­li­chen Ein­trag in einer persönlichen…

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Objekte des Monats: Der „Doppelsternhaufen“ Messier 46 & Messier 47

Der offe­ne Stern­hau­fen Mes­sier 46 (NGC 2437) wur­de am 19. Febru­ar 1771 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Er beschrieb ihn als Hau­fen schwa­cher Ster­ne mit etwas Nebel und war das 1. Objekt, nach­dem er die ers­te Aus­ga­be sei­ner berühm­ten Nebel­lis­te ver­öf­fent­licht hat­te. Caro­li­ne Her­schel, die Schwes­ter des deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Wil­helm Her­schel, ent­deck­te den Stern­hau­fen am 4. März 1783 unab­hän­gig von Mes­sier. Her­schel ver­maß die Posi­ti­on des Stern­hau­fens 2 Jah­re spä­ter und nahm ihn in seine…

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Objekte des Monats: Der Blaue Schneeball NGC 7662

Der Pla­ne­ta­ri­sche Nebel NGC 7662 im Stern­bild Andro­me­da wur­de am 6. Okto­ber 1784 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Wil­helm Her­schel ent­deckt und von ihm als sol­cher auch klas­si­fi­ziert. Er beschrieb NGC 7662 als hel­le, run­de und als pla­ne­ta­risch gut defi­nier­te Schei­be. Die blau-grü­­ne Far­be wur­de wahr­schein­lich zum ers­ten Mal von Her­schels Sohn John bemerkt. Der vor allem unter Ama­teur­as­tro­no­men bekann­te Eigen­na­me Blau­er Schnee­ball (Blue Snow­ball) stammt von dem US ame­ri­ka­ni­schen Ama­teur­as­tro­no­men und Sci­ence-Fic­­ti­on Autor Leland S. Cope­land, der…

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Objekte des Monats: Der Ringnebel Messier 57

Der Pla­ne­ta­ri­sche Nebel Mes­sier 57 (NGC 6720) im Stern­bild Lei­er (Lyra) wur­de Mit­te Febru­ar 1779 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Antoi­ne Dar­quer de Pel­le­poix auf­ge­fun­den. Er beob­ach­tet den Kome­ten Bode (C/1779 A1 Bode), der nahe an M 57 vor­bei­zog. Lan­ge Zeit galt Dar­quer als Erst­ent­de­cker des Nebels in der astro­no­mi­schen Lite­ra­tur. Der fran­zö­si­sche Astro­nom Charles Mes­sier, der den sel­ben Kome­ten eini­ge Tage vor­her eben­falls beob­ach­te­te, fand M 57 bereits frü­her, näm­lich am 31. Janu­ar des sel­ben Jah­res. Er…

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Objekte des Monats: Der Eulennebel Messier 97

Der Eulen­ne­bel Mes­sier 97 (NGC 3587) im Stern­bild Gro­ßer Bär (Ursa Major) wur­de am 16. Febru­ar 1781 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Pierre Méchain ent­deckt. Sein Freund und Kol­le­ge Charles Mes­sier nahm das Objekt am 24. März 1781 als 97. Ein­trag in sei­nen berühm­ten Nebel­ka­ta­log auf. Méchain beschrieb den Nebel als schwie­rig zu sehen­des Objekt, mit schwa­chem Licht und ohne Stern, in der Nähe von Beta Ursae Majo­ris gele­gen. Der Eigen­na­me „Eulen­ne­bel“ bzw. „Owl Nebu­la“ erhielt der planetarische…

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Objekte des Monats: Der Eskimonebel NGC 2392

NGC 2392 ist ein klei­ner und hel­ler Pla­ne­ta­ri­scher Nebel im Stern­bild Zwil­lin­ge (Gemi­ni) und wur­de am 17. Janu­ar 1787 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Wil­helm Her­schel an sei­nem Obser­va­to­ri­um in Slough (Eng­land) ent­deckt. Her­schel beschrieb den Nebel als 9 Magnitu­den hel­les Objekt, mit einem sehr hel­len Zen­trum und einem gleich­mä­ßig ver­teil­ten nebel­haf­ten Äuße­ren. Auf­grund sei­nes mar­kan­ten Aus­se­hens bei hohen Ver­grö­ße­run­gen, wird NGC 2392 auch als Eski­mon­e­bel, Eski­mo Nebu­la oder als Clown Face Nebu­la bezeich­net. In mitt­le­ren Tele­sko­pen und…

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Objekte des Monats: Der Helixnebel NGC 7293

Der Helix­ne­bel NGC 7293 im Stern­bild Was­ser­mann (Aqua­ri­us) ist der größ­te und hells­te pla­ne­ta­ri­sche Nebel an unse­rem Him­mel und wur­de um 1824 vom deut­schen Astro­no­men Karl Lud­wig Har­ding (1765–1834) mit einem 4 Zoll Refrak­tor in Göt­tin­gen ent­deckt. Er ver­öf­fent­lich­te sei­ne Ent­de­ckung, zusam­men mit sie­ben wei­te­ren Objek­ten, im Ber­li­ner Jahr­buch von 1827. Offen­sicht­lich wur­de der Nebel von den ande­ren gro­ßen Beob­ach­tern, wie Pierre Méchain, Charles Mes­sier oder Wilhelm/John Her­schel, über­se­hen. Der Helix­ne­bel ist auch in Sir Patrick Moores…

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Objekte des Monats: Der Hantelnebel Messier 27

Mes­sier 27 im unschein­ba­ren Stern­bild Füchs­chen (Vul­pe­cu­la) gele­gen, ist einer der hells­ten und größ­ten pla­ne­ta­ri­schen Nebel des Him­mels und wur­de am 12. Juli 1764 von Charles Mes­sier – als ers­ter pla­ne­ta­ri­sche Nebel über­haupt – ent­deckt. Mes­sier beschrieb ihn als ova­len Nebel ohne Ster­ne. Der Sohn von Wil­helm Her­schel, John Her­schel, beob­ach­te­te den Nebel am 17. August 1828 und gab ihn wegen sei­ner läng­li­chen Form den Namen Dumb­bell Nebu­la, was Han­tel­ne­bel bedeu­tet. Im eng­li­schen Sprach­raum ist M 27…

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