Eine Nacht auf Tivoli

Die Beob­ach­tung des Ster­nen­him­mels an dunk­len Stand­or­ten, fern jeder Licht­ver­schmut­zung, ist immer etwas ganz beson­de­res und für den Stadt­mensch, ein unbe­schreib­li­ches Erleb­nis. Einen natür­lich dunk­len Him­mel zu erle­ben ist in Mit­tel­eu­ro­pa und in ande­ren dicht besie­del­ten Gebie­ten auf der Welt kaum noch mög­lich. Eine Aus­nah­me sind aus­ge­wie­se­nen Ster­nen­parks, wo dar­auf geach­tet wird, dass so wenig Licht wie mög­lich in Rich­tung Him­mel emit­tiert wird.

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LED verursacht mehr Lichtverschmutzung

Vie­le Hob­by­as­tro­no­men hat­ten es ja schon län­ger befürch­tet: Die LED-Tech­­no­­lo­­gie erzeugt noch mehr Licht­ver­schmut­zung. Denn eine neue Stu­die von Chris Kyba et. al. zeigt, dass die Licht­ver­schmut­zung in den letz­ten Jah­ren welt­weit jähr­lich um mehr als 2% zuge­nom­men hat. Die Grund­la­ge die­ser Stu­die sind neue Daten des Wet­­ter- und Umwelt­sa­tel­li­ten Suo­mi NPP. Oft wer­den alte Lam­pen durch neue LED-Lam­­pen ersetzt, die bei glei­chem Ener­gie­ver­brauch deut­lich heller…

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Lichtverschmutzungskarte

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Für alle Hob­by­as­tro­no­men, die einen dunk­len Stand­ort für ihre Beob­ach­ten suchen, gibt es die Sei­te lightpollutionmap.info. Auf der Kar­te kön­nen auch Stand­or­te von SQM(L) Mess­sta­tio­nen ein­ge­blen­det oder SQM-Wer­te eigen­hän­dig in die Kar­te ein­ge­tra­gen wer­den. Da auch älte­re Daten ange­zeigt wer­den, kann man für jeden Stand­ort sehr gut die zeit­li­che Ent­wick­lung der Licht­ver­schmut­zung nachvollziehen.

Sternenpark Westhavelland

Seit Beginn der Indus­tria­li­sie­rung, Mit­te des 19. Jahr­hun­derts, hat die Licht­ver­schmut­zung welt­weit zuge­nom­men, so dass ein natür­lich dunk­ler Stern­him­mel heut­zu­ta­ge nur noch in wirk­lich abge­le­ge­nen Regio­nen der Erde zu fin­den ist. Die Fol­ge ist, dass die Nacht immer hel­ler wird, weni­ger Ster­ne zu sehen sind und beson­ders die beein­dru­cken­de Milch­stra­ße im Lich­ter­glanz der Städ­te unter­geht. Zum Pro­blem und den Fol­gen der Licht­ver­schmut­zung habe ich in der…

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Lichtkunst-Unsinn im Erlebnispark Teichland

Als Hob­­by-Astro­­nom ist man bekannt­lich auf einen dunk­len Him­mel ange­wie­sen. Zum Glück sind wei­te Tei­le Süd­bran­den­burgs noch rich­tig dun­kel, so das ich auch hier in der Umge­bung von Lüb­ben kaum Pro­ble­me mit Licht­ver­schmut­zung habe. Nun las ich in der Lau­sit­zer Rund­schau aber fol­gen­des: Der 57 Meter hohe Aus­sichts­turm im Erleb­nis­park Teich­land wur­de am Sams­tag offi­zi­ell ein­ge­weiht. Wer die 272 Stu­fen bis zur Aus­sichts­platt­form bewäl­tigt hat, wird…

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Spätwinterliche Beobachtung

Nach dem schlech­ten Wet­ter der letz­ten Wochen und Mona­te konn­te ich am 9. März zum ers­ten Mal in die­sem Jahr beob­ach­ten. Zu die­sem Zweck ver­ab­re­de­te ich mich mit mei­nem lang­jäh­ri­gen Kum­pel Horst gegen 20 Uhr in sei­ner Gar­ten­stern­war­te im Orts­teil Stein­kir­chen. Der Vor­teil einer fest­ste­hen­den Stern­war­te ist ja, dass man kei­ne Zeit auf­brin­gen muss, die Gerä­te auf­zu­bau­en und gleich mit der Beob­ach­tung los­le­gen kann. Dadurch ist…

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Zum Thema Lichtverschmutzung

Die Licht­ver­schmut­zungs­de­bat­te erregt in eini­gen Krei­sen momen­tan mal wie­der die Gemü­ter. So sind in den bei­den größ­ten deutsch­spra­chi­gen Astro­­no­­mie-Foren Astrotreff.de und Astronomie.de zum Jah­res­wech­sel gan­ze Threads zum The­ma ver­schwun­den. Der Aus­lö­ser waren Bei­trä­ge, die dem Licht­künst­ler Oli­ver Bien­kow­ski kri­ti­sier­ten, der mit sei­nem Unter­neh­men mas­siv die Licht­wer­bung pro­pa­giert. Den Grund für die­se Art von Selbst­zen­sur kann man hier auf Jan Hat­ten­bachs Blog „Him­mels­lich­ter“ nach­le­sen. Nun bin ich…

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Neues vom IYA im Oktober

Das Inter­na­tio­na­le Jahr der Astro­no­mie (IYA 2009) neigt sich so lang­sam aber sicher der End­pha­se ent­ge­gen. Und eini­ge Mit­men­schen hier­zu­lan­de haben wahr­schein­lich immer noch nichts davon mit­be­kom­men. Ganz anders sieht die Sach­la­ge in ande­ren Tei­len der Welt aus, wo das The­ma auch in den natio­na­len Medi­en Anklang fin­det. So fand am letz­ten Mitt­woch vor dem Wei­ßen Haus eine Star Par­ty statt, in der Prä­si­dent Oba­ma zahlreiche…

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Licht und Schatten

Die Licht­ver­schmut­zung, mit dem vie­ler­orts recht sorg­lo­sen Umgang mit Kunst­licht, ist eine rela­tiv neue Art von Umwelt­ver­schmut­zung und auch ein hoch kom­ple­xes The­ma. Ganz unter­schied­li­che Arten von Licht­quel­len, wie Stra­ßen­be­leuch­tung, Licht­ef­fekt­ge­rä­te, Flut­licht­an­la­gen, die Beleuch­tung von Hoch­häu­sern und his­to­ri­schen Gebäu­den, sowie von Gewer­­be- und Indus­trie­ge­bie­ten, haben einen gro­ßen Anteil für die zuneh­men­de Licht­emis­si­on. Dabei ist beson­ders das nach oben und hori­zon­tal abge­strahl­te oder reflek­tier­te Licht pro­ble­ma­tisch, welches…

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Plakate gegen Lichtverschmutzung

Bevor ich nun ins dunk­le Herz­ber­ger Land ent­schwin­de und 2 schö­ne Tage auf dem 10. Herz­ber­ger Tele­skop­tref­fen ver­brin­ge, gibt es von mir noch ein klei­nen Down­load­t­ipp, damit auch ande­re Men­schen in den Genuss eines dunk­len Nacht­him­mels kom­men. 🙂 Auf der Web­sei­te der Initia­ti­ve gegen Licht­ver­schmut­zung der VDS-Fach­­grup­­pe Dark Sky, kön­nen seit kur­zem Pla­ka­te run­ter­ge­la­den wer­den, die das Pro­blem der zuneh­men­den Licht­ver­schmut­zung auf die Umwelt näher beleuch­ten. Lichtverschmutzung…

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Ach übrigens: Ich hasse Skybeamer…

Was muss­te ich sehen, als ich ges­tern Abend zur Arbeit gefah­ren bin? Kurz vor Bie­bers­dorf ver­nahm ich doch einen ver­däch­ti­gen Licht­schein war, der sich tat­säch­lich als Sky­bea­mer ent­pupp­te. Und das nur eini­ge Kilo­me­ter von unse­rem Beob­ach­tungs­platz in Rad­ends­dorf ent­fernt! Und was für ein hel­les Exem­plar zuckel­te hier aus Rich­tung Schwielochsee/Goyatz über dem Him­mel. Nun bleibt abzu­war­ten, ob dies ein mobi­ler oder ein fest instal­lier­ter Strah­ler war. Zweifelsohne…

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