Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 68

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 68 (NGC 4590), im süd­li­chen Stern­bild Was­ser­schlan­ge (Hydra), wur­de am 9. April 1780 von dem berühm­ten fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Mes­sier beschrieb den Hau­fen als sehr schwa­chen Nebel ohne Ster­ne unter­halb des Raben und der Hydra in der Nähe eines Sterns der 6. Grö­ßen­klas­se. Das Objekt war in sei­nem Refrak­tor sehr schwer zu sehen. Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Fried­rich Wil­helm Her­schel beschrieb das Objekt hin­ge­gen als wun­der­schö­ne Ansamm­lung von Ster­nen, die extrem reich, kompakt…

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Hubble lüftet das Rätsel um Blaue Nachzüglersterne

Eini­ge Ster­ne schei­nen sich der Zeit selbst zu wider­set­zen. Ein­ge­bet­tet in alte Stern­hau­fen leuch­ten sie blau­er und hel­ler als ihre Nach­barn und sehen viel jün­ger aus als sie tat­säch­lich sind. Die­se als blaue Nach­züg­ler­ster­ne bekann­ten stel­la­ren Beson­der­hei­ten geben Astro­no­men seit über 70 Jah­ren Rät­sel auf. Neue Ergeb­nis­se mit dem NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­­skop Hub­ble ent­hül­len nun end­lich, wie die­se „ewig jun­gen“ Ster­ne ent­ste­hen und war­um sie in ruhi­ge­ren kos­mi­schen Umge­bun­gen gedei­hen. Blaue Nach­züg­ler­ster­ne fal­len in alten Stern­hau­fen auf, weil sie…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 75

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 75 (NGC 6864) befin­det sich im öst­li­chen Bereich des Stern­bilds Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us) an der Gren­ze zum Stern­bild Stein­bock (Capri­cor­nus). Er wur­de in der Nacht vom 27. auf den 28. August 1780 von Mes­siers Freund und Kol­le­gen Pierre Méchain ent­deckt und als Nebel ohne Ster­ne beschrie­ben. Charles Mes­sier beob­ach­te­te den Kugel­stern­hau­fen am 5. Okto­ber des­sel­ben Jah­res. Er beschrieb ihn als Nebel mit schwa­chen Ster­nen zwi­schen dem Schüt­zen und dem Kopf des Stein­bocks. Am 18. Oktober…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 62

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 62 (NGC 6266), im äqua­tor­na­hen Stern­bild Schlan­gen­trä­ger (Ophiu­chus), wur­de am 7. Juni 1771 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Erst am 4. Juni 1779, also acht Jah­re spä­ter, nahm er den Hau­fen in sei­nen berühm­ten Kata­log der Stern­hau­fen und Nebel auf, nach­dem er die Posi­ti­on von M 62 genau­er bestimmt hat­te. Er beschrieb den Stern­hau­fen als kome­ten­ähn­li­chen Nebel mit einem hel­len Zen­trum, das von einem schwa­chen Leuch­ten umge­ben ist. Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Friedrich…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 80

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 80 (NGC 6093), im süd­li­chen Stern­bild Skor­pi­on (Scor­pi­us), wur­de am 4. Janu­ar 1781 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt und in sei­nem berühm­ten Nebel­ka­ta­log auf­ge­nom­men. Er beschrieb den Stern­hau­fen als run­den, stern­lo­sen Nebel mit einem hel­len Zen­trum, das dem Kern eines klei­nen Kome­ten ähnel­te. Nur drei Wochen spä­ter ent­deck­te Mes­siers Freund Pierre Méchain den Kugel­stern­hau­fen unab­hän­gig von ihm. Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Wil­helm Her­schel war schließ­lich der ers­te Beob­ach­ter, der den Kugel­stern­hau­fen vor dem…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 30

Mes­sier 30 (NGC 7099) ist ein Kugel­stern­hau­fen im süd­li­chen Stern­bild Stein­bock (Capri­cor­nus). Das Objekt wur­de in der Nacht vom 3. auf den 4. August 1764 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier in Paris beob­ach­tet und kata­lo­gi­siert. Mes­sier beschrieb ihn als schwie­rig zu beob­ach­ten­den run­den Nebel ohne Ster­ne. M 30 gehört zu den weni­gen Objek­ten in sei­nem berühm­ten Nebel­ka­ta­log, die von Mes­sier eigen­hän­dig ent­deckt wur­den. Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Fried­rich Wil­helm Her­schel war der ers­te Beob­ach­ter, der den Sternhaufen…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 71

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 71 (NGC 6838), im nörd­li­chen Stern­bild Pfeil (Sagit­ta), wur­de im Jahr 1746 von dem Schwei­zer Astro­no­men und Mathe­ma­ti­ker Jean-Phil­ip­­pe de Che­seaux ent­deckt. Der deut­sche Astro­nom Johann Gott­fried Köh­ler beob­ach­te­te den Stern­hau­fen zwi­schen den Jah­ren 1772 und 1779 von Dres­den aus. Charles Mes­siers Freund und Kol­le­ge Pierre Méchain fand den Kugel­hau­fen am 28. Juni 1780 eben­falls unab­hän­gig. Mes­sier nahm die Ent­de­ckung Méchains zum Anlass, ihn am 4. Okto­ber 1780 eben­falls zu beob­ach­ten und zu katalogisieren.…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 14

Mes­sier 14 (NGC 6402) ist ein hel­ler Kugel­stern­hau­fen im äqua­tor­na­hen Stern­bild Schlan­gen­trä­ger (Ophiu­chus). Er wur­de am 1. Juni 1764, nur zwei Tage nach der Ent­de­ckung von M 9 und M 10, von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier auf­ge­fun­den. Er nahm alle drei Objek­te anschlie­ßend in sei­ne berühm­te Lis­te der kome­ten­haf­ten Objek­te auf. M 14 gilt als eine der ers­ten Ent­de­ckun­gen von Charles Mes­sier. Mes­sier beschrieb ihn als nicht beson­ders gro­ßen, run­den und schwa­chen Nebel ohne Ster­ne. Erst…

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Das uns nächste massereiche Schwarze Loch

Extrem schnell beweg­te Ster­ne im Stern­hau­fen Ome­ga Cen­tau­ri, die eine neue Unter­su­chung aus­fin­dig gemacht hat, zei­gen: im Zen­trum des Stern­hau­fens befin­det sich ein Schwar­zes Loch mit min­des­tens 8.200 Son­nen­mas­sen. Die Exis­tenz sol­cher Schwar­zen Löcher mitt­le­rer Mas­se galt in der Astro­no­mie zwar als aus­ge­macht. Zuver­läs­si­ge Beob­ach­tun­gen dazu hat­te es aber bis­lang nicht gege­ben. Der Fund bestä­tigt außer­dem, dass Ome­ga Cen­tau­ri die Kern­re­gi­on einer Gala­xie ist, die vor Mil­li­ar­den von Jah­ren von der Milch­stra­ße ver­schluckt wur­de. Ohne sei­ne äußeren…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 9

Mes­sier 9 (NGC 6333) ist ein kugel­för­mi­ger Stern­hau­fen im äqua­tor­na­hen Stern­bild Schlan­gen­trä­ger (Ophiu­chus). Er wur­de am 28. Mai 1764 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Neben den Kugel­stern­hau­fen M 10, M 12 und M 14 im sel­ben Stern­bild, ist er eine der ers­ten Ent­de­ckun­gen Charles Mes­siers. M 9 ist davon auch der kleins­te Hau­fen die­ses Quar­tetts. Mes­sier beschrieb ihn als 3 Bogen­mi­nu­ten gro­ßen, run­den und schwa­chen Nebel ohne Stern, im rech­ten Bein des Stern­bilds Ophiu­chus, zwischen…

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