Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 54

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 54 (NGC 6715), im süd­li­chen Stern­bild Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us), wur­de am 24. Juli 1778 vom fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Von sei­nem Stand­ort in Paris aus beschrieb er ihn wie folgt: „Ein sehr hel­ler Nebel, ent­deckt im Stern­bild Schüt­ze. Er ist im Zen­trum hell und ent­hält kei­ne Ster­ne. Er ist mit einem achro­ma­ti­schen Tele­skop mit 1,07 Metern Brenn­wei­te sicht­bar.“ Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Fried­rich Wil­helm Her­schel konn­te am 24. Juni 1784 den Stern­hau­fen nur in den…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 22

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 22 (NGC 6656), im süd­li­chen Stern­bild Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us), wur­de am 26. August 1665 von dem deut­schen Ama­teur­as­tro­no­men Johann Abra­ham Ihle in Leip­zig als ers­ter Kugel­stern­hau­fen über­haupt in der Astro­no­mie­ge­schich­te ent­deckt. M 22 zählt somit zu den frü­hes­ten bekann­ten Kugel­stern­hau­fen. Ihle ent­deck­te ihn, als er den Pla­ne­ten Saturn mit einem 2‑Zoll gro­ßen Fern­rohr beob­ach­te­te. Da der Kugel­stern­hau­fen sehr nahe an der Eklip­tik liegt, kom­men ihm die Pla­ne­ten unse­res Son­nen­sys­tems oft sehr nahe. Der Ama­teur­as­tro­nom nahm…

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Erstes stellares Schwarzes Loch in Omega Centauri entdeckt

Der rie­si­ge Kugel­stern­hau­fen Ome­ga Cen­tau­ri gibt Astro­no­men seit Jahr­zehn­ten Rät­sel auf. Eigent­lich müss­te er vol­ler Schwar­zer Löcher sein, die von explo­dier­ten Ster­nen zurück­ge­blie­ben sind; doch es gibt kaum Hin­wei­se auf deren Exis­tenz. Nun haben Astro­no­men unter Ver­wen­dung von Archiv­da­ten des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA sowie ergän­zen­der Beob­ach­tun­gen des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA erst­mals ein Schwar­zes Loch stel­la­rer Mas­se in die­sem Hau­fen auf­ge­spürt. Die Ent­de­ckung des ers­ten Exem­plars die­ser bis­lang feh­len­den Popu­la­ti­on Schwar­zer Löcher wird dazu bei­tra­gen, die aktu­el­len Theorien…

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Terzan 5 – Kein gewöhnlicher Kugelsternhaufen

For­scher haben eine neue Klas­se von Objek­ten inner­halb unse­rer Milch­stra­ße bestä­tigt: Über­bleib­sel, die als „Fos­sil­frag­men­te des Gala­xien­kerns“ (bul­ge fos­sil frag­ment) bezeich­net wer­den. Ter­zan 5 ist der Pro­to­typ die­ser Über­res­te aus der frü­hen Ent­ste­hungs­pha­se unse­rer Gala­xie. Vor Mil­li­ar­den von Jah­ren brei­te­ten sich ähn­li­che Urklum­pen aus und ver­schmol­zen zum Gala­xien­kern der Milch­stra­ße, doch Ter­zan 5 blieb bis heu­te intakt. Eine neue Stu­die, die aktu­el­le Beob­ach­tun­gen des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA mit Daten kom­bi­nier­te, die über einen Zeit­raum von 12 Jahren…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 68

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 68 (NGC 4590), im süd­li­chen Stern­bild Was­ser­schlan­ge (Hydra), wur­de am 9. April 1780 von dem berühm­ten fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Mes­sier beschrieb den Hau­fen als sehr schwa­chen Nebel ohne Ster­ne unter­halb des Raben und der Hydra in der Nähe eines Sterns der 6. Grö­ßen­klas­se. Das Objekt war in sei­nem Refrak­tor sehr schwer zu sehen. Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Fried­rich Wil­helm Her­schel beschrieb das Objekt hin­ge­gen als wun­der­schö­ne Ansamm­lung von Ster­nen, die extrem reich, kompakt…

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Hubble lüftet das Rätsel um Blaue Nachzüglersterne

Eini­ge Ster­ne schei­nen sich der Zeit selbst zu wider­set­zen. Ein­ge­bet­tet in alte Stern­hau­fen leuch­ten sie blau­er und hel­ler als ihre Nach­barn und sehen viel jün­ger aus als sie tat­säch­lich sind. Die­se als blaue Nach­züg­ler­ster­ne bekann­ten stel­la­ren Beson­der­hei­ten geben Astro­no­men seit über 70 Jah­ren Rät­sel auf. Neue Ergeb­nis­se mit dem NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­­skop Hub­ble ent­hül­len nun end­lich, wie die­se „ewig jun­gen“ Ster­ne ent­ste­hen und war­um sie in ruhi­ge­ren kos­mi­schen Umge­bun­gen gedei­hen. Blaue Nach­züg­ler­ster­ne fal­len in alten Stern­hau­fen auf, weil sie…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 75

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 75 (NGC 6864) befin­det sich im öst­li­chen Bereich des Stern­bilds Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us) an der Gren­ze zum Stern­bild Stein­bock (Capri­cor­nus). Er wur­de in der Nacht vom 27. auf den 28. August 1780 von Mes­siers Freund und Kol­le­gen Pierre Méchain ent­deckt und als Nebel ohne Ster­ne beschrie­ben. Charles Mes­sier beob­ach­te­te den Kugel­stern­hau­fen am 5. Okto­ber des­sel­ben Jah­res. Er beschrieb ihn als Nebel mit schwa­chen Ster­nen zwi­schen dem Schüt­zen und dem Kopf des Stein­bocks. Am 18. Oktober…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 62

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 62 (NGC 6266), im äqua­tor­na­hen Stern­bild Schlan­gen­trä­ger (Ophiu­chus), wur­de am 7. Juni 1771 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt. Erst am 4. Juni 1779, also acht Jah­re spä­ter, nahm er den Hau­fen in sei­nen berühm­ten Kata­log der Stern­hau­fen und Nebel auf, nach­dem er die Posi­ti­on von M 62 genau­er bestimmt hat­te. Er beschrieb den Stern­hau­fen als kome­ten­ähn­li­chen Nebel mit einem hel­len Zen­trum, das von einem schwa­chen Leuch­ten umge­ben ist. Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Friedrich…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 80

Der Kugel­stern­hau­fen Mes­sier 80 (NGC 6093), im süd­li­chen Stern­bild Skor­pi­on (Scor­pi­us), wur­de am 4. Janu­ar 1781 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt und in sei­nem berühm­ten Nebel­ka­ta­log auf­ge­nom­men. Er beschrieb den Stern­hau­fen als run­den, stern­lo­sen Nebel mit einem hel­len Zen­trum, das dem Kern eines klei­nen Kome­ten ähnel­te. Nur drei Wochen spä­ter ent­deck­te Mes­siers Freund Pierre Méchain den Kugel­stern­hau­fen unab­hän­gig von ihm. Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Wil­helm Her­schel war schließ­lich der ers­te Beob­ach­ter, der den Kugel­stern­hau­fen vor dem…

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Objekte des Monats: Der Kugelsternhaufen Messier 30

Mes­sier 30 (NGC 7099) ist ein Kugel­stern­hau­fen im süd­li­chen Stern­bild Stein­bock (Capri­cor­nus). Das Objekt wur­de in der Nacht vom 3. auf den 4. August 1764 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier in Paris beob­ach­tet und kata­lo­gi­siert. Mes­sier beschrieb ihn als schwie­rig zu beob­ach­ten­den run­den Nebel ohne Ster­ne. M 30 gehört zu den weni­gen Objek­ten in sei­nem berühm­ten Nebel­ka­ta­log, die von Mes­sier eigen­hän­dig ent­deckt wur­den. Der deutsch-bri­­ti­­sche Astro­nom Fried­rich Wil­helm Her­schel war der ers­te Beob­ach­ter, der den Sternhaufen…

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