Webb bestätigt Gammastrahlenausbruch im jungen Universum

Das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop von NASA, ESA und CSA hat die Quel­le eines extrem hel­len Licht­blit­zes, eines soge­nann­ten Gam­ma­strah­len­aus­bruch im Stern­bild Jung­frau, bestä­tigt. Die­ser ent­stand durch die Explo­si­on eines mas­se­rei­chen Sterns, als das Uni­ver­sum erst 730 Mil­lio­nen Jah­re alt war. Zum ers­ten Mal bei einem so weit ent­fern­ten Ereig­nis gelang es dem Tele­skop, die Hei­mat­ga­la­xie der Super­no­va zu ent­de­cken. Die schnel­len Beob­ach­tun­gen von Webb bestä­tig­ten die Daten von Tele­sko­pen auf der gan­zen Welt, die den Gam­ma­strah­len­aus­bruch seit sei­nem Beginn…

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Objekte des Monats: Die Galaxie Messier 49

Mes­sier 49 (NGC 4472) ist eine ellip­ti­sche Gala­xie im Stern­bild Jung­frau (Vir­go). Sie wur­de am 19. Febru­ar 1771 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier ent­deckt, als er in die­ser Nacht einen Kome­ten beob­ach­te­te. In der­sel­ben Nacht ent­deck­te er auch die drei offe­nen Stern­hau­fen M 46, M 47 und M 48. Er beschrieb das Objekt als Nebel in der Nähe von Rho Vir­gi­nis, der nur schwach mit dem Tele­skop zu erken­nen sei. M 49 wur­de am 22. April…

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Objekte des Monats: Die Galaxie Messier 58

Die Bal­ken­spi­ral­ga­la­xie Mes­sier 58 (NGC 4579), im Stern­bild Jung­frau (Vir­go), wur­de am 15. April 1779 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier zusam­men mit den bei­den ellip­ti­schen Gala­xien Mes­sier 59 und Mes­sier 60 ent­deckt. Sie gilt als eine von vier Bal­ken­spi­ral­ga­la­xien in Mes­siers berühm­tem Kata­log. Die ande­ren sind M 91, M 95 und M 109. Mes­sier beschrieb das Objekt als sehr schwa­chen Nebel in der Jung­frau und ver­zeich­ne­te M 58 auf der­sel­ben Kar­te des Kome­ten von 1779, der…

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Neues Hubble-Bild der Sombrero-Galaxie

Im Hin­blick auf den bevor­ste­hen­den 35. Jah­res­tag des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA setzt das Pro­jekt die Fei­er­lich­kei­ten mit einem neu­en Bild der Som­­b­re­­ro-Gala­­xie fort, die auch als Mes­sier 104 bekannt ist. Die rät­sel­haf­te Som­­b­re­­ro-Gala­­xie ist ein auf­fäl­li­ges Ziel für Hub­ble und ein Favo­rit der Ama­teur­as­tro­no­men. Sie weist Merk­ma­le sowohl von Spi­ral­ga­la­xien als auch von ellip­ti­schen Gala­xien auf. Die­ses Bild ent­hält neue Ver­ar­bei­tungs­tech­ni­ken, die die ein­zig­ar­ti­ge Struk­tur die­ser Gala­xie her­vor­he­ben. Im Rah­men der Feier­lich­kei­ten zum 35-jäh­ri­­gen Bestehen von des…

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Neues Webb-Bild der Sombrero-Galaxie

Ein neu­es Bild des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA im mitt­le­ren Infra­rot­be­reich zeigt die 30 Mil­lio­nen Licht­jah­re ent­fern­te Som­­b­re­­ro-Gala­­xie im Stern­bild Jung­frau, auch bekannt als Mes­sier 104 (M104). Der cha­rak­te­ris­ti­sche leuch­ten­de Kern, der auf Bil­dern im sicht­ba­ren Licht zu sehen ist, leuch­tet nicht, statt­des­sen ist eine glat­te inne­re Schei­be zu sehen. Die schar­fe Auf­lö­sung von Webbs MIRI-Instru­­ment (Mid-Infrared Instru­ment) bringt auch Details des äuße­ren Rings der Gala­xie in den Fokus und gibt Auf­schluss dar­über, wie der Staub, ein wesentlicher…

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Der Jet eines Schwarzen Lochs begünstigt Sternausbrüche

Astro­no­men haben mit Hil­fe des NASA/E­­SA-Wel­t­raum­­te­­le­skops Hub­ble ent­deckt, dass der stark gebün­del­te Strahl eines super­mas­se­rei­chen Schwar­zen Lochs im Zen­trum einer rie­si­gen Gala­xie offen­bar Ster­ne ent­lang sei­ner Flug­bahn zum Aus­bruch bringt. Die Ster­ne, die Novae genannt wer­den, befin­den sich nicht im Inne­ren des Jets, son­dern offen­bar in einer gefähr­li­chen Umge­bung. Der Befund ver­wirrt For­scher, die nach einer Erklä­rung suchen. „Wir wis­sen nicht, was los ist, aber es ist ein­fach eine sehr auf­re­gen­de Ent­de­ckung“, sag­te Haupt­au­tor Alec Les­sing von…

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Webb findet Unterschiede im ewigen Morgen- und Abendhimmel einer fernen Welt

Eine For­schungs­grup­pe, der auch Astronom*innen des Max-Planck-Ins­ti­­tuts für Astro­no­mie (MPIA) ange­hö­ren, hat nun bestä­tigt, was Model­le bereits vor­her­ge­sagt haben: dass ein Exo­pla­net Unter­schie­de zwi­schen sei­ner Mor­­gen- und Abend­at­mo­sphä­re auf­weist, die sich in unter­schied­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren und Wol­ken­be­de­ckun­gen äußern. Die Ergeb­nis­se fol­gen aus Infra­rot­be­ob­ach­tun­gen des Gas­rie­sen­pla­ne­ten WASP-39 b mit dem Welt­raum­te­le­skop James Webb (JWST). Der Pla­net befin­det sich in einer gebun­de­nen Rota­ti­on zu sei­nem Mut­ter­stern, was zu fort­wäh­ren­den Tag- und Nacht­sei­ten führt. Eine Hälf­te des Pla­ne­ten ist immer sei­nem Stern…

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Astronomen beobachten in Echtzeit das Erwachen eines riesigen Schwarzen Lochs

Ende 2019 begann die bis dahin unauf­fäl­li­ge Gala­xie SDSS1335+0728 plötz­lich hel­ler zu leuch­ten als je zuvor. Um zu ver­ste­hen, war­um das so ist, haben Astro­no­men Daten meh­re­rer Wel­t­raum- und boden­ge­bun­de­ner Obser­va­to­ri­en, dar­un­ter das Very Lar­ge Telescope (VLT) der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO), ver­wen­det, um die Hel­lig­keits­schwan­kun­gen der Gala­xie zu ver­fol­gen. In einer heu­te ver­öf­fent­lich­ten Stu­die kom­men sie zu dem Schluss, dass sie Zeu­gen von Ver­än­de­run­gen sind, die noch nie zuvor in einer Gala­xie beob­ach­tet wur­den – wahr­schein­lich das…

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Objekte des Monats: Die Galaxie Messier 87

Die ellip­ti­sche Rie­sen­ga­la­xie Mes­sier 87 (NGC 4486), im Stern­bild Jung­frau (Vir­go), wur­de am 5. Mai 1779 von dem deut­schen Astro­no­men Johann Köh­ler auf­ge­fun­den. Am 18. März 1781 wur­de die Gala­xie von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier, zusam­men mit 7 wei­te­ren Gala­xien des Vir­­go-Gala­­xien­hau­­fens sowie Mes­sier 92 im Her­ku­les, unab­hän­gig wie­der­ent­deckt. Mes­sier beschrieb das Objekt als Nebel ohne Ster­ne, mit der glei­chen Hel­lig­keit wie die bei­den Nebel mit der Num­mer 84 und 86 in sei­nem Kata­log. Der ame­ri­ka­ni­sche Astronom…

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Objekte des Monats: Die Sombrerogalaxie Messier 104

Die Gala­xie Mes­sier 104 (NGC 4594), im Stern­bild Jung­frau (Vir­go), wur­de am 9. April 1781 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Pierre Méchain ent­deckt. Méchain erwähn­te sie in einen Brief an Johann Ber­noul­li am 6. Mai 1783, der die Ent­de­ckung spä­ter im „Astro­no­mi­schen Jahr­buch“ ver­öf­fent­lich­te. Méchain beschrieb M 104 als licht­schwa­ches und schwer zu fin­den­des Objekt. Die Gala­xie kommt in Charles Mes­siers ers­ten ver­öf­fent­lich­ten Kata­log der neb­li­gen Objek­te ursprüng­lich gar nicht vor. Der fran­zö­si­sche Astro­nom füg­te die Gala­xie nämlich…

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