Mit Webb die Ursprünge des Krebsnebels erforschen

Der Krebs­ne­bel ist ein nahe­ge­le­ge­nes Bei­spiel für die Über­res­te, die ein Stern hin­ter­lässt, wenn er bei einer Super­­no­­va-Explo­­si­on einen gewalt­sa­men Tod erlei­det. Trotz jahr­zehn­te­lan­ger For­schung ist die­ser Super­­no­­va-Über­­­rest jedoch immer noch ein Rät­sel: Wel­che Art von Stern war für die Ent­ste­hung des Krebs­ne­bels ver­ant­wort­lich und was war die Natur der Explo­si­on? Das James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop von NASA/ESA/CSA hat eine neue Ansicht des Krebs­ne­bels gelie­fert, ein­schließ­lich der bis­her hoch­wer­tigs­ten Infra­rot­da­ten, die Wis­sen­schaft­lern bei der Erfor­schung der detail­lier­ten Struk­tur und chemischen…

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Objekte des Monats: Der Zirrusnebel NGC 6960 & NGC 6992/6995

Der Zir­rus­ne­bel NGC 6960 & NGC 6992/6995 im Stern­bild Schwan (Cyg­nus) ist der größ­te und hells­te Super­no­va­über­rest des nörd­li­chen Him­mels. Gleich­zei­tig gehört der Nebel­kom­plex zu den fas­zi­nie­rends­ten und schöns­ten Deep Sky-Objek­­ten der som­mer­li­chen Milch­stra­ße. Der Nebel wur­de am 5. Sep­tem­ber 1784 von dem deutsch-bri­­ti­­schen Astro­no­men Wil­helm Her­schel, mit sei­nem 18,7 Zoll Spie­gel­te­le­skop in Slough (Eng­land), ent­deckt. Her­schel beschrieb die bei­den hells­ten Nebel­tei­le sehr tref­fend: „Der west­li­chen Teil ist 2 Grad lang und aus­ge­dehnt und ver­läuft durch 52 Cygni.…

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Objekte des Monats: Der Krebsnebel Messier 1

Am 4. Juli 1054 berich­te­ten chi­ne­si­schen Astro­no­men von einem „Gast­stern“ im öst­li­chen Teil des Stern­bilds Stier (Tau­rus). Ver­mut­lich wur­de die­se neue Stern auch von den Ana­sa­zi und Nava­jo India­nern in Ari­zo­na und New-Mexi­­ko beob­ach­tet, wie Fun­de in Form von Fels­zeich­nun­gen andeu­ten. Heut­zu­ta­ge befin­det sich an der Posi­ti­on von Mes­sier 1 (NGC 1952), der auch als Krebs­ne­bel, Krab­ben­ne­bel oder Crab-Nebel bekannt ist, der ein­zi­ge in Mes­siers Kata­log auf­ge­führ­te Super­­no­­va-Über­­­rest. Die­ser wur­de im Jahr 1731 vom eng­li­schen Phy­si­ker und…

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