Erstes stellares Schwarzes Loch in Omega Centauri entdeckt

Der rie­si­ge Kugel­stern­hau­fen Ome­ga Cen­tau­ri gibt Astro­no­men seit Jahr­zehn­ten Rät­sel auf. Eigent­lich müss­te er vol­ler Schwar­zer Löcher sein, die von explo­dier­ten Ster­nen zurück­ge­blie­ben sind; doch es gibt kaum Hin­wei­se auf deren Exis­tenz. Nun haben Astro­no­men unter Ver­wen­dung von Archiv­da­ten des Hub­­b­le-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA sowie ergän­zen­der Beob­ach­tun­gen des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA erst­mals ein Schwar­zes Loch stel­la­rer Mas­se in die­sem Hau­fen auf­ge­spürt. Die Ent­de­ckung des ers­ten Exem­plars die­ser bis­lang feh­len­den Popu­la­ti­on Schwar­zer Löcher wird dazu bei­tra­gen, die aktu­el­len Theorien…

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Das uns nächste massereiche Schwarze Loch

Extrem schnell beweg­te Ster­ne im Stern­hau­fen Ome­ga Cen­tau­ri, die eine neue Unter­su­chung aus­fin­dig gemacht hat, zei­gen: im Zen­trum des Stern­hau­fens befin­det sich ein Schwar­zes Loch mit min­des­tens 8.200 Son­nen­mas­sen. Die Exis­tenz sol­cher Schwar­zen Löcher mitt­le­rer Mas­se galt in der Astro­no­mie zwar als aus­ge­macht. Zuver­läs­si­ge Beob­ach­tun­gen dazu hat­te es aber bis­lang nicht gege­ben. Der Fund bestä­tigt außer­dem, dass Ome­ga Cen­tau­ri die Kern­re­gi­on einer Gala­xie ist, die vor Mil­li­ar­den von Jah­ren von der Milch­stra­ße ver­schluckt wur­de. Ohne sei­ne äußeren…

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Ein kurzer Ausflug in die Milchstraße

In der Nacht vom 29. auf den 30. Mai belich­te­te ich die inter­es­san­ten Milch­stra­ßen­re­gio­nen im Stern­bild Schüt­ze und Skor­pi­on. Die­se Gebie­te sind zwar schon von Deutsch­land aus sicht­bar, befin­den sich aber in den Som­mer­mo­na­ten zum Teil recht nied­rig über dem Hori­zont. Nicht so in Nami­bia, wo die Stern­bil­der Schüt­ze und Skor­pi­on durch den Zenit gehen.

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