Isotopenanalyse wirft Fragen zur Planetenentstehung auf

Das jun­ge und unfer­ti­ge Pla­ne­ten­sys­tem des 23 Mil­lio­nen Jah­re alten Sterns Beta Pic­to­ris (kurz: Beta Pic) hat sich zu einem Para­de­bei­spiel für zir­kum­stel­la­re Staub­schei­ben ent­wi­ckelt und beher­bergt min­des­tens drei Rie­­sen-Gas­­pla­­ne­­ten. Beta Pic­to­ris b wur­de bereits 2008 mit­tels direk­ter Bild­ge­bung ent­deckt und ist mit etwa 11 Jupi­ter­mas­sen der mas­se­reichs­te die­ser Pla­ne­ten. Er umkreist sei­nen Zen­tral­stern auf einer wei­ten Umlauf­bahn und benö­tigt dafür etwa 23 Jah­re. Astro­nom­in­nen und Astro­no­men des Max-Planck-Ins­ti­­tuts für Astro­no­mie (MPIA) in Hei­del­berg, Deutsch­land, des Obser­va­toire de…

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Objekte des Monats: Der offene Sternhaufen Messier 21

Der offe­ne Stern­hau­fen Mes­sier 21 (NGC 6531), im süd­li­chen Stern­bild Schüt­ze (Sagit­ta­ri­us), wur­de am 5. Juni 1764 von dem fran­zö­si­schen Astro­no­men Charles Mes­sier bei sei­ner Suche nach Kome­ten zusam­men mit dem Tri­fid­ne­bel (Mes­sier 20) ent­deckt und kata­lo­gi­siert. Mes­sier beschrieb ihn schlicht als „Stern­hau­fen in der Nähe des vor­her­ge­hen­den M 20”. Er gab die Posi­ti­on des Stern­hau­fens mit 11 Sagit­ta­rii an, obwohl sich die­ser Stern in Wahr­heit 2° wei­ter süd­öst­lich von M 21 befin­det. Außer­dem glaub­te er, Anzeichen…

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Weltraumteleskop Euclid spürt ferne Quasare mit Rekorddistanz auf

Mit dem ESA-Wel­t­raum­­te­­le­­skop Euclid hat jetzt ein neu­es Kapi­tel der Erfor­schung frü­her Qua­sa­re und ihrer Hei­mat­ga­la­xien begon­nen. Neue For­schungs­er­geb­nis­se von Sil­via Bel­la­dit­ta (Max-Planck-Ins­ti­­tut für Astro­no­mie, MPIA) und Kol­le­gen haben eine der Ent­de­ckun­gen von Euclid wei­ter­ver­folgt und die Hei­mat­ga­la­xie eines der frü­hes­ten bekann­ten super­mas­se­rei­chen Schwar­zen Löcher im Uni­ver­sum näher unter­sucht. Hel­le Objek­te mit einem dunk­len Zen­trum Akti­ve Gala­xien­ker­ne, ins­be­son­de­re soge­nann­te Qua­sa­re, sind für eini­ge der hells­ten Leucht­erschei­nun­gen ver­ant­wort­lich, die Astro­no­men am Him­mel beob­ach­ten. “Antrieb” für die enor­me Leuchtkraft…

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Spektakulärer Blick auf eine aktive Galaxie

Neue Auf­nah­men des James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­skops der NASA/ESA/CSA anläss­lich sei­nes vier­ten wis­sen­schaft­li­chen Jah­res­ta­ges zei­gen eine bekann­te Gala­xie in einem weit­aus rei­che­ren und kom­ple­xe­ren Gebil­de als je zuvor. Webbs bei­spiel­lo­se Emp­find­lich­keit im nahen und mitt­le­ren Infra­rot­be­reich durch­dringt die dich­ten Staub­wol­ken, die das Zen­trum von Cen­tau­rus A im sicht­ba­ren Licht ver­de­cken, und ent­hüllt ein dicht gedräng­tes Geflecht aus ein­zel­nen Ster­nen und eine akti­ve, sich stän­dig ver­än­dern­de Gala­xie. Die­se Bil­der mar­kie­ren vier Jah­re über­trof­fe­ner Leis­tung und erfolg­rei­cher wis­sen­schaft­li­cher Arbeit für das leistungsstärkste…

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3I/ATLAS stammt wohl aus einem uralten Sonnensystem

Astro­nom­in­nen und Astro­no­men haben das Very Lar­ge Telescope (VLT) der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO) genutzt, um die Zusam­men­set­zung von 3I/ATLAS, dem hells­ten jemals beob­ach­te­ten inter­stel­la­ren Objekt, im Detail zu unter­su­chen. Durch die Mes­sung spe­zi­fi­scher che­mi­scher Fin­ger­ab­drü­cke – die ers­ten Beob­ach­tun­gen die­ser Art bei einem Kome­ten, der sich außer­halb des Son­nen­sys­tems gebil­det hat – fan­den sie her­aus, dass 3I/ATLAS wahr­schein­lich aus den Außen­be­rei­chen eines alten Ster­nen­sys­tems stammt. Die Ergeb­nis­se wer­fen ein neu­es Licht auf die Ent­ste­hungs­ge­schich­te die­ses Kome­ten und…

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Webb erforscht Exoplaneten um Weißen Zwerg

Ein inter­na­tio­na­les Astro­no­men­team hat mit dem James-Webb-Wel­t­raum­­te­­le­­skop von NASA, ESA und CSA den jupi­ter­gro­ßen Exo­pla­ne­ten WD 1856 b beim Tran­sit vor sei­nem Zen­tral­stern beob­ach­tet. Dabei wur­den Mas­se und Tem­pe­ra­tur des Pla­ne­ten gemes­sen und sogar sei­ne Atmo­sphä­re nach­ge­wie­sen. Die For­scher fan­den her­aus, dass der Pla­net deut­lich wär­mer ist als erwar­tet und ermit­tel­ten, wie er höchst­wahr­schein­lich sei­ne sehr enge Umlauf­bahn um den Stern, einen Wei­ßen Zwerg, erreicht hat. Die Ergeb­nis­se bie­ten uns einen ers­ten Ein­blick in die Zukunft von Planeten…

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Nachthimmel in Gefahr: Satellitenflut bedroht die Astronomie

Eine neue Stu­die der Euro­päi­schen Süd­stern­war­te (ESO) kommt zu dem Ergeb­nis, dass aktu­el­le Plä­ne zur Plat­zie­rung von über 1,7 Mil­lio­nen Satel­li­ten im Erd­or­bit – dar­un­ter extrem licht­star­ke Objek­te – „ver­hee­ren­de Fol­gen für die Astro­no­mie“ hät­ten. Um die Beob­ach­tung des Nacht­him­mels mit moder­nen Tele­sko­pen dau­er­haft zu sichern, soll­te die Anzahl der Satel­li­ten in der Erd­um­lauf­bahn laut der Stu­die 100.000 schwach leuch­ten­de Objek­te, die mit blo­ßem Auge nicht zu erken­nen sind, nicht über­schrei­ten. Die Unter­su­chung bezif­fert erst­mals das genaue…

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Der Sternhimmel im Juli 2026

Der Lauf des Mon­des Am ers­ten Abend des Monats Juli sehen wir den abneh­men­den Mond im Stern­bild Stein­bock. Er ist ein Objekt für die zwei­te Nacht­hälf­te und wan­dert wei­ter in Rich­tung Osten durch die Stern­bil­der Was­ser­mann und Fische. Am 7. Juli wird das letz­te Vier­tel erreicht. Nur eine Nacht spä­ter kön­nen wir ihn 7 Grad nörd­lich von Saturn im Stern­bild Fische auf­spü­ren. Nach der Begeg­nung mit dem Ring­pla­ne­ten wan­dert der Mond wei­ter durch das Stern­bild Wid­der. Am Morgen…

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